Bundesliga 2011/12, 19. Spieltag
15:54 - 22. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Mijatovic
für Janker
Hertha

15:58 - 24. Spielminute

Tor 0:1
Jansen
Linksschuss
Vorbereitung Diekmeier
HSV

16:14 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Mijatovic
Hertha

16:19 - 45. + 1 Spielminute

Tor 0:2
Petric
Kopfball
Vorbereitung Diekmeier
HSV

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Niemeyer
für Torun
Hertha

16:49 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Niemeyer
Hertha

17:05 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Ronny
für Ottl
Hertha

17:11 - 81. Spielminute

Tor 1:2
Lasogga
Kopfball
Vorbereitung Kobiashvili
Hertha

17:15 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Kacar
für Petric
HSV

17:18 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Lell
Hertha

17:21 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Rincon
HSV

17:20 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Rajkovic
für Jansen
HSV

17:22 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Son
für Sala
HSV

BSC

HSV

Janker verletzt - Mijatovic und Lell sehen 5. Gelbe Karte

Jansen und Petric stechen - Lasoggas Tor kommt zu spät

Glückliche HSV-Spieler: Petric (li.) Sala und Jansen (re.) freuen sich über einen Auswärtssieg bei der Hertha.

Glückliche HSV-Spieler: Petric (li.) Sala und Jansen (re.) freuen sich über einen Auswärtssieg bei der Hertha. Getty Images

Hertha-Coach Michael Skibbe tauschte im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Nürnberg zweimal Personal. Lustenberger und Torun begannen für Ronny sowie Niemeyer.

Gleich drei Umstellungen nahm Hamburgs Trainer Thorsten Fink nach der demütigenden 1:5-Niederlage gegen Dortmund vor. Tesche, Lam und Kacar flogen aus der Startelf und wurden durch Petric, Sala und Jarolim ersetzt.

Beide Teams starteten nach den Misserfolgen in der Vorwoche sehr zaghaft und vorsichtig, Spielerische Höhepunkte waren in den ersten 20 Minuten rar gesät, ebenso wenig kam es vor beiden Toren zu brenzligen Situationen. Dafür aber musste die Hertha nach einem Luftduell von HSV-Keeper Drobny mit dem Berliner Verteidiger Janker früh ein erstes Mal wechseln. Janker konnte mit Verdacht auf Jochbeinbruch nicht mehr weiterspielen, für ihn kam Mijatovic (21.).

Der zweite Nackenschlag für die "alte Dame" ließ nicht lange auf sich warten. HSV-Rechtsverteidiger Diekmeier spielte seine läuferischen Vorteile gegenüber dem Georgier Kobiashvili resolut aus und bediente den vor dem Tor lauernden Jansen mustergültig (24.). Es stand 1:0 für den Bundesliga-Dino, der fortan zu mehr Sicherheit im Spiel fand und bekam jetzt etwas Oberwasser. Petric (32.) und Sala (33.) besaßen in der Folge gute Einschussmöglichkeiten.

Der 19. Spieltag

Von der Hertha kam in dieser Phase schlichtweg zu wenig, das Offensivpotential der Hauptstädter lag komplett brach und so war Drobny nur bei einem harmlosen Distanzschuss von Torun gefordert (36.). Noch vor dem Seitenwechsel klärten die Norddeutschen die Fronten in dieser Partie endgültig. Wieder ging es über die rechte Seite, erneut war Diekmeier der Vorbereiter. Die Flanke überraschte die im Zentrum postierten Mijatovic und Hubnik, die sich von Petric düpieren ließen. Gegen den Kopfball des Kroaten war dann auch Keeper Kraft völlig machtlos (45. +1).

Nach dem Kabinengang war bei der Skibbe-Elf wenig Besserung in Sicht. Zwar wich Torun für Niemeyer, doch ein Wandel im Spiel war nicht bemerkbar. Der HSV gewann die entscheidenden Zweikämpfe, wirkte weiterhin ballsicher und energischer, besaß auch schnell die ersten Möglichkeiten durch Guerrero (51.) und Aogo (54.). Einzig einmal entwischte Lasogga seinen Bewachern und zog Hamburgs Abwehr auseinander. Schließlich aber verhinderte Jarolim vor Lustenberger den möglichen Anschlusstreffer (57.).

Lasoggas Kopfball weckt Hertha spät auf - HSV bringt Sieg über die Runden

Erst gegen Ende der Partie wachten die Berliner etwas auf. Bei einem Schuss von Niemeyer drehte sich Bruma kurz weg und bekam so den Ball direkt an seine rechte Hand. Referee Guido Winkmann ließ weiterspielen (68.). Nur Sekunden später bekam Ottl aussichtsreich das Spielgerät auf den rechten Fuß, gab aber letztlich nur einen ganz schwachen Schuss ab (69.). Und auch Hamburg beteiligte sich wieder: Guerrero vergab, bedrängt durch Hubnik, das durchaus mögliche 3:0 (73.).

Herthas Hubnik klärt hier per Rückzieher vor dem Hamburger Rincon.

Herthas Hubnik klärt hier per Rückzieher vor dem Hamburger Rincon. picture-alliance

In der Schlussphase drängten dann nur noch die Berliner, die durch Lasoggas Kopfballtreffer (81.) endgültig aus ihrer Lethargie erwachten. Auch Joker Ronny brachte nun Belebung und nur mit viel Glück brachte der HSV den knappen Sieg über die Runden, da vor allem Lasogga freistehend vor Drobny zum Held zu werden drohte, aber allzu leichtfertig die große Ausgleichschance vertändelte (83.).

Spieler des Spiels

Dennis Diekmeier Abwehr

2
Spielnote

Eine erst nach Herthas Anschlusstor spannende Begegnung, die - vor allem auf Seiten der Gastgeber - viele fußballerische Mängel aufwies.

4
Tore und Karten

0:1 Jansen (24', Linksschuss, Diekmeier)

0:2 Petric (45' +1, Kopfball, Diekmeier)

1:2 Lasogga (81', Kopfball, Kobiashvili)

Hertha

Kraft 3 - Lell 5 , Hubnik 4, Janker , Kobiashvili 5 - Ottl 4,5 , Lustenberger 4,5, Ebert 4,5, Ramos 4, Torun 5 - Lasogga 3,5

HSV

Drobný 3,5 - Diekmeier 2, Bruma 4, Westermann 2,5, Aogo 3 - Rincon 3,5 , Jarolim 2,5, Sala 3 , Jansen 3 , Petric 3 - Guerrero 3,5

Schiedsrichter-Team

Guido Winkmann Kerken

2,5
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

49.168

Hertha BSC hat nun gleich ein weiteres Heimspiel vor der Brust, empfängt am Samstag, den 4. Februar (15.30 Uhr), Hannover 96. Hamburg steht dann wenig später um 18.30 Uhr gegen Bayern München vor einer schweren Heimaufgabe.