Bundesliga 2011/12, 12. Spieltag
15:44 - 12. Spielminute

Tor 1:0
M. Götze
Rechtsschuss
Vorbereitung Kagawa
Dortmund

15:46 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Polak
Wolfsburg

16:12 - 40. Spielminute

Spielerwechsel
Hleb
für Polak
Wolfsburg

16:12 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Träsch
Wolfsburg

16:17 - 45. Spielminute

Tor 2:0
Kagawa
Rechtsschuss
Vorbereitung Lewandowski
Dortmund

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Felipe Santana
für Subotic
Dortmund

16:46 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Jönsson
für Ochs
Wolfsburg

16:49 - 59. Spielminute

Tor 2:1
Hleb
Rechtsschuss
Vorbereitung Träsch
Wolfsburg

16:51 - 61. Spielminute

Tor 3:1
S. Bender
Kopfball
Vorbereitung Piszczek
Dortmund

16:55 - 66. Spielminute

Tor 4:1
Lewandowski
Rechtsschuss
Vorbereitung Kagawa
Dortmund

17:00 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Kehl
für Leitner
Dortmund

17:02 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Großkreutz
Dortmund

17:03 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Barrios
für Lewandowski
Dortmund

17:06 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Chris
Wolfsburg

17:08 - 78. Spielminute

Tor 5:1
M. Götze
Rechtsschuss
Vorbereitung Piszczek
Dortmund

17:13 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Salihamidzic
Wolfsburg

BVB

WOB

Kagawa mit einem Tor und zwei Vorlagen

Dortmund erteilt Wolfsburg eine Lehrstunde

Shinji Kagawa & Mario Götze

Zwei Männer, drei Tore: Dortmunds Shinji Kagawa (li.) und Mario Götze hatten gegen Wolfsburg Grund zum jubeln. picture alliance

BVB-Coach Jürgen Klopp stellte seine Mannschaft im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Olympiakos Piräus auf zwei Positionen um: Kehl und Perisic bekamen eine Pause, dafür durften Bender und Kagawa von Beginn an ran. Außerdem stellten die Dortmunder ihre Taktik erneut um. Statt 4-3-3 liefen die Gelb-Schwarzen heute im 4-2-3-1-System auf.

Wolfsburgs Trainer Felix Magath nahm nach der 2:3-Niederlage gegen Hertha drei Veränderungen in seiner Startelf vor: Chris, Polak und Salihamidzic erhielten den Vorzug vor Thoelke, Hasebe und Hleb.

Götze und Kagawa: ein Traumpaar

Wolfsburg begann selbstbewusst und beschäftigte die Dortmunder Hintermannschaft mit vielen Standards in der gegnerischen Hälfte. Die Hausherren bauten ihr Spiel gemächlich auf und kombinierten sich mit vielen Kurzpässen nach vorne. Nach einem Einwurf brannte es plötzlich lichterloh im VfL-Strafraum: Götze spielte einen Doppelpass mit Kagawa, tunnelte bei seinem Torabschluss Kyrgiakos und traf ins linke untere Eck zum 1:0 (12.).

Wolfsburgs anfänglicher Schwung war durch das frühe Gegentor abhanden gekommen. Aber auch Dortmund nahm sich eine zehnminütige Auszeit und kombinierte geduldig nach vorne. Danach zogen die Gelb-Schwarzen das Tempo wieder an und kamen prompt zu Chancen: Schmelzer scheiterte mit einem Distanzknaller an Benaglio (25.), Großkreutz traf frei vor dem VfL-Schlussmann nur den Außenpfosten (31.).

Das wirkte als Weckruf für den VfL: Mandzukic probierte es aus 18 Metern und traf erneut nur den Außenpfosten (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff eroberte Bender den Ball im Mittelfeld und schaltete mit einem schnellen Pass auf Lewandowski sofort um. Der Pole schickte wiederum Kagawa auf die Reise, der seinen Alleingang souverän zum 2:0 verwertete (45.).

Hlebs Anschlusstreffer folgen zwei BVB-Tore

Der 12. Spieltag

Für die zweite Halbzeit hatte sich Dortmund augenscheinlich vorgenommen, aus einer gesicherten Defensive heraus immer wieder Nadelstiche zu setzen. Den Anfang machte Schmelzer, dessen 30-Meter-Freistoß nur knapp am Pfosten vorbeiflog. Die Gäste mussten mehr investieren und erspielten sich mehr Räume in der BVB-Hälfte.

Nach einem Dortmunder Angriff war die Chance für einen Konter schließlich da: Dejagah brach über den rechten Flügel durch und flankte auf Träsch. Bei dessen Abspiel auf Hleb rutschte Torwart Weidenfeller weg, sodass Hleb ohne Schwierigkeiten einschieben konnte (59.). Doch die Hausherren hatten die passende Antwort parat. Piszczek verlängerte eine Götze-Ecke auf Bender, der am zweiten Pfosten einköpfen konnte (61.).

Fortan spielte sich Dortmund in einen Rausch. Kagawa setzte den durchgestarteten Lewandoski in Szene, der nach seinem Solo über Benaglio hinweg ins Tor lupfte (66.). Das 4:1 war gleich bedeutend mit dem K.o. für den VfL - der BVB präsentierte dagegen weiter offensiven Spaßfußball. Piszczek servierte Götze den Ball in den Strafraum, und der 19-Jährige vollstreckte eiskalt (78.). In den Schlussminuten hätten die Westfalen den Sieg deutlich höher gestalten können, doch die Gelb-Schwarzen beließen es bei einem 5:1.

Nach der Länderspielpause (bis Freitag 18.11.) reist Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) zum Spitzenspiel bei Bayern München. Schon drei Stunden früher (15.30 Uhr) empfängt Wolfsburg die Mannschaft von Hannover 96.