Bundesliga 2011/12, 3. Spieltag
15:38 - 7. Spielminute

Tor 0:1
Cissé
Brust
Vorbereitung Flum
Freiburg

16:01 - 30. Spielminute

Tor 1:1
Fritz
Kopfball
Vorbereitung Schmitz
Bremen

16:06 - 34. Spielminute

Tor 2:1
Pizarro
Rechtsschuss
Vorbereitung Marin
Bremen

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Caligiuri
für Abdessadki
Freiburg

16:36 - 48. Spielminute

Tor 2:2
Cissé
Linksschuss
Vorbereitung Caligiuri
Freiburg

16:47 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Schuster
Freiburg

16:50 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Arnautovic
für Rosenberg
Bremen

16:51 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Flum
Freiburg

16:53 - 65. Spielminute

Tor 3:2
Arnautovic
Kopfball
Vorbereitung Marin
Bremen

16:59 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Schmitz
Bremen

17:02 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Reisinger
Freiburg

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Wesley
für Fritz
Bremen

17:08 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Dembelé
für Makiadi
Freiburg

17:12 - 84. Spielminute

Tor 3:3
Reisinger
Rechtsschuss
Vorbereitung Cissé
Freiburg

17:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Ekici
für Pizarro
Bremen

17:14 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Krmas
Freiburg

17:14 - 87. Spielminute

Tor 4:3
Hunt
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Ekici
Bremen

17:16 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Jendrisek
für Flum
Freiburg

17:20 - 90. + 3 Spielminute

Tor 5:3
Wesley
Rechtsschuss
Bremen

BRE

SCF

Freiburg wartet weiter auf den ersten Sieg unter Marcus Sorg

Wesley setzt den Schlusspunkt

Tor beim Startelf-Comeback: Claudio Pizarro (mi.) erzielt das zwischenzweitlich 2:1 für Werder

Tor beim Startelf-Comeback: Claudio Pizarro (mi.) erzielt das zwischenzweitlich 2:1 für Werder. picture alliance

Bremens Trainer Thomas Schaaf nahm gegenüber der 0:1-Niederlage in Leverkusen vier Veränderungen vor: die Wiedergenesenen Wolf, Bargfrede und Pizarro standen an Stelle von Prödl, Wesley und Thy in der Startelf. Außerdem ersetzte Marin Ekici.

Freiburg-Coach Marcus Sorg setzte nach dem 1:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 ebenfalls auf neue Kräfte. Neben Bastians, der für den verletzten Kapitän Butscher auf die linke Außenverteidigerposition rückte, standen Williams und Reisinger für Mujdza und Putsila bei Anpfiff auf dem Feld.

Es war ein munterer Beginn im Bremer Weserstadion. Beide Teams gingen offensiv eingestellt in die Partie, und so wogte das Geschehen in der Anfangsphase hin und her. Die Gäste zeigten dabei allerdings die reifere Spielanlage. Vor allem über die Außen versuchten sie immer wieder, die Bremer Abwehr unter Druck zu setzen. Mit Erfolg: Nach Flums starker Flanke segelte Wiese am Ball vorbei, so dass Cissé am langen Pfosten gar nicht anders konnte, als das Leder mit der Brust über die Linie zu drücken (7.).

Nach dem Rückstand kamen die Bremer nur schwer wieder in die Partie. Dank ihres disziplinierten Defensivverhaltens zwangen die Freiburger Werder immer wieder zu langen Bällen, die aber zu selten einen Abnehmer fanden. Nach einer knappen halben Stunde kamen die Gastgeber aber immer besser ins Spiel, Chancen im Minutentakt waren die Folge. Nachdem Rosenberg (24.) und Schmitz (25.) noch in aussichtsreicher Position gescheitert waren, nutzte Fritz eine perfekt getimte Marin-Flanke am kurzen Pfosten zum Ausgleich (30.).

Bremen war nun Herr im eigenen Haus, Freiburg fast ausschließlich hinten gebunden. Einzig Baumann verhinderte mit einem starken Reflex gegen Pizarros Kopfball den Rückstand (32.). Zwei Minuten darauf behielt allerdings der Peruaner die Oberhand, als er, stark von Marin in Szene gesetzt, zunächst Barth stehen ließ, um dann auch Baumann mit einem überlegten Flachschuss keine Abwehrmöglichkeit zu lassen (34.).

Die Freiburger hatten gänzlich den Faden verloren, Entlastungsangriffe fanden kaum noch statt. Werder drückte dagegen weiter, war nun aber nicht mehr so zwingend vor dem gegnerischen Strafraum, ließ bis zum Pausenpfiff aber auch nichts mehr vor dem eigenen Gehäuse zu.

Der 3. Spieltag

Markus Sorg reagierte und brachte für den zweiten Durchgang Caligiuri für Abdessadki. Ein Wechsel mit Folgen: Gerade einmal drei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da bediente Caligiuri mit seiner Hereingabe Cissé, der am langen Pfosten locker zum Ausgleich einschob (48.). Beinahe hätte Hunt die Breisgauer im Gegenzug kalt erwischt, doch Baumann parierte den Schuss des Bremers glänzend (49.).

Allerdings schienen die Bremer abermals vom Gegentreffer geschockt. Die Angriffsbemühungen erinnerten nun wieder stark an die zu Beginn des ersten Durchgangs. Die Gäste hatten in dieser Phase wenig Mühe, das Leder vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Reisinger hätte sogar die Führung markieren können, agierte frei vor Wiese aber zu lässig (63.).

Doch auch Thomas Schaaf bewies ein glückliches Händchen: Nach Marins butterweicher Flanke war der ebenfalls erst drei Minuten zuvor eingewechselte Arnautovic zur Stelle und drückte das Spielgerät aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie (65.). Der Sportclub steckte in der Folge keinesfalls auf, abgesehen von einem Flum-Freistoß, der nur Zentimeter am Pfosten vorbeistrich (72.), wollte den Gästen im Angriff zunächst aber nicht viel gelingen.

Kurz vor dem Ende wurde es noch einmal turbulent. Nachdem Reisinger Wieses Abpraller aus leicht abseitsverdächtiger Position zum Ausgleich genutzt hatte (84.), nahm Krmas nur wenig später gegen den kurz zuvor eingewechselten Ekici im Strafraum den Arm zu Hilfe. Schiedsrichter Peter Sippel entschied auf Elfmeter, den Hunt sicher zum 4:3 verwandelte (88.). Freiburg warf noch einmal alles nach vorne, wurde kurz vor dem Schlusspfiff aber eiskalt ausgekontert. Wesley ließ sich die Chance nicht nehmen und sicherte mit seinem ersten Treffer im Weserstadion den 700. Sieg der Bremer Bundesligageschichte (90. + 3).

Werder Bremen reist am kommenden Samstag zu 1899 Hoffenheim, der SC Freiburg empfängt - ebenfalls am Samstag - den VfL Wolfsburg.