2. Bundesliga 2011/12, 33. Spieltag
13:45 - 15. Spielminute

Spielerwechsel
Pektürk
für Nehrig
Fürth

14:01 - 30. Spielminute

Spielerwechsel
Jovanovic
für S. Rösler
Düsseldorf

14:04 - 33. Spielminute

Tor 1:0
Nöthe
Kopfball
Vorbereitung Sararer
Fürth

14:06 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
O. Fink
Düsseldorf

14:08 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Levels
Düsseldorf

14:08 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Sararer
Fürth

14:47 - 60. Spielminute

Tor 1:1
Ilsö
Rechtsschuss
Düsseldorf

14:53 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Mavraj
Fürth

14:57 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Bodzek
Düsseldorf

15:09 - 82. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Fürstner
Fürth

15:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Beister
für Ilsö
Düsseldorf

15:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Pekovic
für Nöthe
Fürth

15:21 - 90. + 4 Spielminute

Spielerwechsel
Matuschyk
für Lambertz
Düsseldorf

15:20 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Asamoah
Fürth

15:19 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Klaus
für Sararer
Fürth

FUE

F95

Fortuna Dritter vor Saisonfinale - Rösler verletzt

Ilsö bestraft Fürther Abschlussschwäche

Eine der unzähligen Fürther Großchancen: Asamoah trifft die Unterkante der Latte, Lambertz (li.) kann anschließend klären.

Eine der unzähligen Fürther Großchancen: Asamoah trifft die Unterkante der Latte, Lambertz (li.) kann anschließend klären. Getty Images

SpVgg-Coach Mike Büskens brachte im Vergleich zum 1:1 beim FSV Frankfurt im Sturm Asamoah für den angeschlagenen Goalgetter Occean (17 Tore) sowie den nach Hoffenheim wechselnden Schröck im Heim-Abschiedsspiel für Youngster Klaus. Mit dem 15. Dreier vor eigenem Publikum wollte der Aufsteiger für die anschließende Party am Rathaus eine "vernünftige Grundlage" legen, wie Büskens betonte.

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier stellte gegenüber dem 2:1-Erfolg gegen Union Berlin personell einmal um: Weber rückte für den angeschlagenen Beister ins Team, der auf der Bank Platz nahm. Im Tor stand wieder Ratajczak für den angeschlagenen Almer, in der Innenverteidigung Juanan für Langeneke. Taktisch hieß es wieder: 4-2-3-1. Die Marschroute: Rang drei verteidigen!

Minute 20: Das Kleeblatt legt den Vorwärtsgang ein

Der 33. Spieltag

In der Anfangsviertelstunde begegnete Düsseldorf den heimstarken Mittelfranken auf Augenhöhe, erspielte sich einige Ecken, die jedoch keine klaren Torchancen erbrachten. Fürth musste sich erst finden, zudem schied Nehrig frühzeitig angeschlagen aus, sodass sich das Büskens-Team fortan mit Pektürk neu ordnen musste. Der Eingewechselte trug mit dazu bei, dass das "Kleeblatt" ab Minute 20 den Vorwärtsgang einlegte und zu einer Vielzahl klarer Chancen kam.

Zunächst traf Asamoah aus abseitsverdächtiger Position nach Pektürk-Hereingabe die Unterkante der Latte. Lambertz klärte zur Ecke (21.). Sekunden später köpfte Kleine nach Schröck-Flanke an den linken Pfosten. Zwei Paukenschläge aufs Aluminium, die Fortuna allerdings nicht weckten. Lukimya verlor erstmals leichtfertig den Ball, Nöthe legte in Überzahl ab auf Pektürk, der jedoch verzog (26.). Zwei Minuten später folgte eine Doppelchance für Asamoah: Den ersten Schuss nach einer Ecke wehrte Rösler auf der Torlinie ab (Rösler musste anschließend mit einer nach Fürstner-Foul, 16., erlittenen Sprunggelenkblessur raus), den zweiten Versuch parierte Ratajczak.

Lukimya vertändelt, Sararers 13. Assist

Fürth wollte mehr, und als Lukimya an der Eckfahne den Ball abermals "hergab" (Prib), hieß es Sekunden später 1:0 für die Hausherren. Über Fürstner im Zentrum ging es zügig nach rechts zu Sararer (13. Assist!), der in altbekannter Manier seinen Tanz begann und den Ball dann an Levels vorbei ins Zentrum schlenzte. Nöthe stand goldrichtig und nickte ein (33., 12. Saisontor).

Pektürk hätte Sekunden später nachlegen können, fand jedoch in Ratajczak seinen Meister. Erst danach wagte sich Düsseldorf wieder zaghaft nach vorn. Fink (36., 43.) und der für Rösler gekommene Jovanovic (44.) hatten jedoch kein Schussglück.

Im zweiten Abschnitt diktierte Fürth weiter das Geschehen. Wieder einmal Pektürk ließ das mögliche 2:0 liegen, freistehend schob er den Ball Ratajczak in die Arme (48.). Vier Minuten später der nächste Alu-Treffer: Nöthe kam frei im Strafraum zum Abschluss, Lukimya lenkte die Kugel an den rechten Pfosten! Wie aus dem Nichts glich Düsseldorf nach einer Stunde aus: Ilsö zog einen Freistoß von halbrechts sehenswert über die Mauer ins rechte Tordreieck - 1:1 statt 3:0 (60.).

Pektürk ohne Glück im Abschluss

Fürth spielte danach zunächst weiter offensiv auf den Dreier. Noch einmal Pektürk köpfte nach Prib-Flanke ungedeckt im Strafraum Weber an (70.). Doch allmählich ging den Franken der Sprit aus. Und als Fürstner in der Schlussphase nach wiederholtem Foulspiel vom Platz musste (Gelb-Rot, 82.), ging es vor allem um die Absicherung des Unentschiedens. Büskens sorgte mit Pekovic für Nöthe für Absicherung, bei Düsseldorf kam Beister noch spät zum Zug. Ein Tor wollte in dieser abwechslungsreichen Partie nicht mehr fallen, am Ende nahmen die Rheinländer etwas schmeichelhaft einen dafür umso wichtigeren Punkt mit nach Hause. Die Fürther Fans stürmten nach Abpfiff den Rasen und starteten die nächste Party mit den Spielern.

Greuther Fürth reist am kommenden Samstag zum Saisonfinale zu Hansa Rostock, die Fortuna empfängt als Tabellendritter (punktgleich mit der besseren Tordifferenz gegenüber Paderborn) den MSV Duisburg.