2. Bundesliga 2011/12, 32. Spieltag
20:27 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Stiepermann
Aachen

20:58 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
B. Köhler
Frankfurt

21:01 - 45. Spielminute

Tor 0:1
Idrissou
Linksschuss
Vorbereitung B. Köhler
Frankfurt

21:01 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Streit
Aachen

21:20 - 47. Spielminute

Tor 0:2
Idrissou
Linksschuss
Vorbereitung B. Köhler
Frankfurt

21:25 - 54. Spielminute

Spielerwechsel (Aachen)
Auer
für Hadouir
Aachen

21:36 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Aachen)
Se. Radu
für Uludag
Aachen

21:45 - 72. Spielminute

Tor 0:3
Olajengbesi
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Butscher
Frankfurt

21:47 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Matmour
für Rode
Frankfurt

21:47 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Achenbach
Aachen

21:48 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Aachen)
Marquet
für Streit
Aachen

21:55 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Falkenberg
Aachen

21:58 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Caio
für Meier
Frankfurt

21:59 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Butscher
Frankfurt

22:00 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hoffer
für Idrissou
Frankfurt

AAC

SGE

Aachen vor dem Abstieg - Olajengbesi trifft ins eigene Tor

Idrissou schießt Eintracht in die Bundesliga

Mohamadou Idrissou

Mohamadou Idrissou bringt seine Eintracht auf die Siegerstraße und trifft zum 1:0. picture alliance

Aachens Trainer Ralf Aussem konnte nach der 0:2-Niederlage in Duisburg wieder auf den zuvor Gelb-gesperrten Uludag zurückgreifen und stellte ihn für Marquet in die Startelf.

Eintracht-Coach Armin Veh sah im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen Aue nur Grund für eine Veränderung und schickte Köhler für Matmour auf den Flügel.

Aachen kämpft - Frankfurt trifft

Die Alemannia war heiß auf ihr drittletztes "Endspiel" um den Klassenerhalt und attackierte abwartende Gäste schon früh mit aggressivem Pressing. Die Frankfurter ließen sich davon aber nur wenig beeindrucken, blieben ruhig und befreiten sich kontrolliert. Dennoch behielt Aachen zunächst die Oberhand, schaffte es aber nicht, zwingende Torchancen zu erarbeiten.

Stattdessen setzte die SGE erste Nadelstiche: Kittel tankte sich bis zur Grundlinie durch und legte für Meier an die Strafraumgrenze zurück. Dessen Direktabnahme wurde von Demai vor der Linie geblockt (25.). Keine Minute später zappelte die Kugel dann im Netz: Rode spielte Idrissou frei, der vom linken Sechzehnereck aus einschoben, jedoch klar im Abseits stand (26.). Schiedsrichter Michael Weiner gab den Treffer nicht.

Die Kartoffelkäfer kämpften weiter couragiert, mussten sich aber nun einer Frankfurter Drangphase erwehren. Waterman zeigte zweimal eine exzellente Strafraumbeherrschung nach Standardsituationen, griff dann aber entscheidend daneben: Nach einer Köhler-Ecke stieg Idrissou höher als der Torwart. Dem Kameruner fiel die Kugel vor die Füße und verwandelte zum 1:0 (45.). Schiedsrichter Weiner gab den Treffer.

Blitzstart für die Eintracht: Köhler, Idrissou, 2:0!

Der 32. Spieltag

Der zweite Durchgang hatte noch nicht richtig begonnen, da jubelten die Frankfurter erneut: Köhler servierte das Leder mustergültig in den Lauf von Idrissou, der mit großen Schritten an Falkenberg vorbeizog und den Ball schräg vor Waterman ins lange Eck donnerte (48.).

Die Alemannia rang nach einer schnellen Antwort: Der flinke Odonkor übersprintete Schildenfeld und drang in den Strafraum ein. Der Innenverteidiger zog den Flügelflitzer an der Schulter. Odonkor fiel, der Pfiff in dieser kniffligen Situation blieb aber aus (51.). Nun war Aachen zwar wach geworden, das Momentum lag aber jetzt bei der Eintracht: Die Gäste ließen einen Konter nach dem anderen anrollen. Meier (58.), Köhler (59.) und Rode (63.) hatten die Entscheidung auf dem Fuß, trafen aber nicht.

Aachen wehrte sich weiter tapfer und brachte mit Radu und Auer zwei zusätzliche Stürmer. Die beste Chance hatte jedoch Streit, der Schildenfeld mit einem Schuss aus spitzem Winkel in die Bredouille brachte: Fast hätte der SGE-Verteidiger das Spielgerät ins eigene Gehäse gelenkt (64.). Das Glück hatte dafür die Eintracht gepachtet: Butscher flankte von links, wo Feisthammel den Ball auf die Brust von Olajenbesi lenkte. Von da sprang die Kugel ins eigene Tor zum 3:0 für Frankfurt (72.).

Frankfurt steigt auf - Aachen unter Siegzwang

Mohamadou Idrissou

Nächster Halt: Bundesliga! Mohamadou Idrissou schießt Frankfurt zurück ins Oberhaus. picture alliance

Die Würfel waren in der Schlussphase so gefallen. Die Hessen verwalteten das Ergebnis und ließen die Kugel in den eigenen Reihen laufen. Aachen hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams war nun mehr als offensichtlich. Die Gäste kamen zwar noch zu hochkarätigen Chancen durch Meier (86.) und Hoffer (88.), beließen es aber beim 3:0-Endstand.

Spieler des Spiels

Benjamin Köhler Mittelfeld

2
Tore und Karten

0:1 Idrissou (45', Linksschuss, B. Köhler)

0:2 Idrissou (47', Linksschuss, B. Köhler)

0:3 Olajengbesi (72', Eigentor, Linksschuss, Butscher)

Aachen

Waterman 4,5 - Falkenberg 4,5 , Olajengbesi 5 , Feisthammel 3, Achenbach 3,5 - Demai 4, Streit 3,5 , Odonkor 4,5, Hadouir 4 , Uludag 4 - Stiepermann 4

Frankfurt

Nikolov 3,5 - S. Jung 2,5, Anderson 3, Schildenfeld 3,5, Butscher 3 - Rode 4 , Lehmann 3, Kittel 2,5, B. Köhler 2 - Meier 2,5 , Idrissou 2

Schiedsrichter-Team

Michael Weiner Hasede

2
Spielinfo

Stadion

Tivoli

Zuschauer

27.942

Die Eintracht kehrt nach einer Saison Abstinenz in die Bundesliga zurück! Für die Alemannia wird es hingegen jetzt ganz eng. Der Klassenerhalt ist mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz in weite Ferne gerückt. Aachen steht am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Karlsruher SC also unter Siegzwang. Zeitgleich hat die Eintracht ein Heimspiel gegen 1860 München.

Aufstieg! Die Eintracht kehrt zurück