2. Bundesliga 2011/12, 31. Spieltag
18:05 - 5. Spielminute

Tor 0:1
Yelen
Linksschuss
Vorbereitung Micanski
FSV Frankfurt

19:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Weilandt
für Jordanov
Rostock

19:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Starke
für Jänicke
Rostock

19:09 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
Teixeira
für Cagara
FSV Frankfurt

19:14 - 57. Spielminute

Tor 0:2
Micanski
Rechtsschuss
Vorbereitung Teixeira
FSV Frankfurt

19:18 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Wiemann
Rostock

19:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
von Walsleben-Schied
für Wiemann
Rostock

19:21 - 64. Spielminute

Tor 0:3
Micanski
Rechtsschuss
Vorbereitung Yun
FSV Frankfurt

19:26 - 69. Spielminute

Tor 0:4
Yun
Rechtsschuss
Vorbereitung Micanski
FSV Frankfurt

19:32 - 75. Spielminute

Tor 0:5
Yun
Rechtsschuss
FSV Frankfurt

19:37 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Görlitz
für Yelen
FSV Frankfurt

19:40 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Y. Stark
für Heitmeier
FSV Frankfurt

ROS

FSV

Rostock geht gegen Frankfurt unter

Erst Yelen, dann Micanski und schließlich Yun - Hansas Höhenflug ist jäh beendet

Cinaz und Peitz

Unterlegen: Rostocks Peitz kam mit seinen Mitspielern gegen die Frankfurter um Kapitän Cinaz meistens einen Schritt zu spät. picture-alliance

Hansa-Coach Wolfgang Wolf änderte seine Startelf nach dem 1:0 in Cottbus auf zwei Positionen. Borg und Wiemann (nach abgelaufener Gelbsperre) waren dabei, Grupe und Weilandt rotierten raus.

Auch FSV-Trainer Benno Möhlmann kam nicht ohne Änderungen aus. Im Vergleich zum 0:1 in Düsseldorf komplettierten Kapitän Schlicke (nach Rotsperre), Heitmeier, Yun und Cagara die erste Elf, Teixeira, Konrad, Stark und Görlitz blieben draußen.

Ein ehemaliger Rostocker sorgte für eine schnelle kalte Dusche: Die Rostocker ließen Micanski auf dem rechten Flügel ziehen und konnten eine Hereingabe nicht verhindern. Yun verpasste zunächst, doch Yelen behielt zentral vor dem Tor die Übersicht und schoss überlegt ein (5.).

Der 31. Spieltag

Der FSV verlegte sich nun auf Konter und Hansa kam zu einem Plus an Spielanteilen. Doch bei den Gastgebern mangelte es an Bewegung, Tempo und Struktur. Sie kamen so kaum gefährlich auf und sahen sich immer wieder in der Defensive auf schwierige Proben gestellt. Die Möhlmann-Elf vergab in dieser Phase die Möglichkeit, das Spiel früh zu entscheiden. Gaus scheiterte an Heim-Keeper Hahnel, Yun traf im Nachsetzen nur die Latte (11.), Gledson köpfte nach Ecke knapp vorbei (28.), Micanski schließlich kam auch noch zu zwei weiteren guten Chancen (29., 33.). Es war das Manko der Gäste, nicht noch vor der Pause trotz bester Gelegenheiten nachgelegt zu haben!

Und was war mit Rostock los? Die Wolf-Elf brachte ganze zwei Schüsse auf das Tor der Hessen zustande. Klandt parierte gegen Borg (23.) und Jänicke (38.) sicher. Zwar suchten die Norddeutschen kurz vor der Pause vermehrt den Abschluss (Peitz, 41.; Blum, 45.), doch gefährlich war das nicht.

Nach dem Seitenwechsel sollten Starke und Weilandt für mehr Schwung sorgen. Rostocks Doppelwechsel schien auch zunächst Wirkung zu zeigen. Die Gastgeber waren nun präsenter, Peitz konnte Klandt vor eine ernsthafte Prüfung stellen (50.). Doch erneut fanden die Gäste als erste den Weg zum Torerfolg. Teixeira hebelte die aufgerückten Rostocker mit einem listigen Zuspiel in den Lauf von Micanski aus, der ließ sich im Eins-gegen-eins die Butter nicht mehr vom Brot nehmen (57.).

Und es kam noch schlimmer für Hansa: Nach einem Pass in die Schnittstelle der Viererkette – nur Sekunden nach der Einwechslung von Angreifer Schied für Abwehrmann Wiemann – war Yelen frei vor Hahnel. Der Keeper konnte den Schuss noch abwehren, war aber gegen Micanskis Nachsetzen ohne Chance (64.).

Es war der endgültige K.o. für komplett düpierte Rostocker, was die Heimfans mit einem derben Pfeifkonzert von den Rängen quittierten. Die Tore für Frankfurt fielen jedoch weiterhin, Hansa wirkte schlichtweg machtlos. Nach Janecka-Patzer profitierte Yun und schoss das fünfte Tor der Gäste (75.). Der Rest war Schaulaufen der Hessen gegen eine demoralisierte Heimelf.

Nach zuvor drei Siegen in Folge kassierten die Norddeutschen gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt eine hohe Pleite und stehen nun in den restlichen Spielen mit dem Rücken zur Wand.

Rostock reist am Sonntag nach St. Pauli und setzt den Kampf gegen den Abstieg an der Alster fort. Der FSV ist bereits zwei Tage zuvor in Fürth beim Tabellenführer gefordert.