2. Bundesliga 2011/12, 29. Spieltag
13:19 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Zimmermann
Braunschweig

13:22 - 22. Spielminute

Tor 1:0
Poté
Rechtsschuss
Dresden

13:33 - 33. Spielminute

Tor 1:1
D. Vrancic
Linksschuss
Braunschweig

13:35 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Trojan
Dresden

13:37 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Gueye
Dresden

14:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Kruppke
für Zimmermann
Braunschweig

14:23 - 66. Spielminute

Tor 1:2
Kumbela
Kopfball
Vorbereitung D. Vrancic
Braunschweig

14:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Kegel
für Dedic
Dresden

14:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Fiel
für Papadopoulos
Dresden

14:31 - 74. Spielminute

Tor 2:2
Poté
Linksschuss
Vorbereitung Schuppan
Dresden

14:37 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Savic
Dresden

14:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Fetsch
für Kumbela
Braunschweig

14:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Subasic
für Schuppan
Dresden

14:47 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Pfitzner
für Boland
Braunschweig

SGD

BRA

Vrancic und Kumbela treffen - Trojan sieht 5. Gelbe Karte

Poté erst kunstvoll, dann mit Gewalt

Mickael Poté

Traumtor: Dynamo Dresdens Mickael Poté (Mitte) trifft per Fallrückzieher zum 1:0. picture alliance

Dresdens Trainer Ralf Loose änderte seine Mannschaft nach dem 1:0-Auswärtssieg in Aachen zweifach: Der angeschlagene Kapitän Fiel (Erkältung) nahm zunächst auf der Bank Platz. Für ihn durfte Papadopoulos im zentralen Mittelfeld beginnen. Koch, der nach Gelb-Rot-Sperre zurückkehrte, übernahm nicht nur die Position von Kegel auf dem rechten Flügel, sondern auch die Kapitänsbinde.

Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht tauschte seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen Paderborn auf vier Positionen: Washausen, Vrancic, Zimmermann und Boland erhielten den Vorzug vor Petersch, Pfitzner, Kruppke und Merkel.

Poté per Fallrückzieher - Vrancic mit Kunstschuss

Sowohl Dynamo als auch die Eintracht können für die Zweite Liga planen und haben weder etwas mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg zu tun. Das Duell der Mittelfeldteams gestaltete sich aber durchaus kurzweilig. Ohne Abtastphase wechselten sich die Drangphasen im Fünfminutentakt ab. Theuerkauf prüfte Dynamo-Torwart Kirsten mit einem wuchtigen Distanzschuss (4.). Nach einem Trojan-Freistoß nickte Savic die Kugel nur knapp neben das Eintracht-Tor (8.).

Während sich bei den Braunschweigern kleinere Fehler mit fortlaufender Spielzeit häuften und so der Spielfluß empfindlich gestört wurde, näherte sich Dresden immer mehr dem Tor an: Kochs Flanke klatschte auf die Latte (19.). Kurz darauf durften die Sachsen aber jubeln: Dedic spielte scharf in den Straufraum, wo Washausen den Ball nach oben abfälschte. Poté stand goldrichtig, setzte zum Fallrückzieher an und traf kunstvoll ins rechte Eck (22.).

Die Gäste suchten nach einer Antwort, erhöhten den Druck und profitierten von einer schwachen Klärungsaktion von Bregerie: Vrancic kam im Mittelfeld an den Ball, spurtete in Richtung Tor und versenkte die Kugel aus 17 Metern gefühlvoll im linken Eck (33.). Bis zum Pausenpfiff nahm die Partie an Tempo und vor allem an Emotionen zu: Die Zweikämpfe wurden rassig geführt und sorgten so für eine hitzige Atmosphäre. Dabei sah Trojan seine fünfte Gelbe Karte.

Kumbela dreht das Spiel - Poté schnürt den Doppelpack

Der 29. Spieltag

Nach der Halbzeitpause hatten sich die Gemüter wieder beruhigt. Das wirkte sich aber auch auf das Spiel aus: Strafraumszenen waren nur noch selten zu sehen. Stattdessen neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Der Höhepunkt war ein Theuerkauf-Freistoß aus 18 Metern, der nur knapp über den Querbalken zischte (57.)

Dresden hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte die massierte Braunschweiger Defensive aber nicht durchdringen. Die Eintracht wartete ab und lauerte auf Lücken und Konter. Oder auf eine Standardsituation: Vrancic hob den Ball aus der Distanz auf den Elfmeterpunkt, wo Kumbela am höchsten sprang und per Kopf in den rechten Winkel zum 2:1 traf (66.). Die Dynamos antworteten sofort: Gueyes Flanke landete vor den Füßen von Koch, der aus zwölf Metern an Davari scheiterte (67.).

Nun sorgte auch Trainer Loose für neue Impulse und brachte bei einem Doppelwechsel Fiel und Kegel (72.). Nicht mal zwei Minuten später trug dies schon Früchte: Schuppan flankte von links nach innen, wo Poté erst von Dogan geblockt wurde, im zweiten Versuch den Ball dann aber unter die Latte nagelte (73.).

In der Schlussphase gestaltete sich die Partie dann wieder völlig offen: Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und spielten auf Sieg. Ein fünfter Treffer sollte aber nicht mehr fallen.

Für Braunschweig geht es schon am Dienstag (17.30 Uhr) weiter. Dann empfängt die Eintracht den Spitzenreiter aus Fürth. Dresden hat tags darauf (Mittwoch, 17.30 Uhr) ein Auswärtsspiel beim Karlsruher SC.