2. Bundesliga 2011/12, 28. Spieltag
18:30 - 31. Spielminute

Spielerwechsel
Jungwirth
für Savic
Dresden

18:32 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Poté
Dresden

19:17 - 59. Spielminute

Tor 0:1
Dedic
Kopfball
Vorbereitung Trojan
Dresden

19:19 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Streit
Aachen

19:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Stiepermann
für Hadouir
Aachen

19:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Se. Radu
für Radjabali-Fardi
Aachen

19:29 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Falkenberg
Aachen

19:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Junglas
für Demai
Aachen

19:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Fort
für Dedic
Dresden

19:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Walch
für Kegel
Dresden

19:45 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
M. Casper
Aachen

AAC

SGD

Aachen wartet seit acht Spielen auf einen Sieg

Dedic bricht Dresdens Torflaute nach 372 Minuten

Zlatko Dedic & Seyi Olajengbesi

Dresdens Zlatko Dedic (oben, gegen Seyi Olajengbesi) sorgte für die Highlights in einem schwachen Spiel und markierte zudem den Siegtreffer am Tivoli. picture alliance

Alemannen-Coach Friedhelm Funkel stellte seine Mannschaft im Vergleich zur 1:2-Niederlage beim FSV Frankfurt auf drei Positionen um: Falkenberg kehrte nach überstandener Verletzung in die Startelf zurück und ersetzte den Gelb-gesperrten Kratz. Außerdem bekamen Demai und Hadouir den Vorzug vor Odonkor und Uludag.

Dynamo-Coach Ralf Loose konnte nach der 0:1-Heimniederlage gegen 1860 München nicht auf Koch zurückgreifen (Gelb-Rot-Sperre). Für ihn spielte Kegel im rechten Mittelfeld.

Wenig Arbeit für Waterman und Kirsten

Aachen wirkte nach dem zweitägigen Kurztrainingslager im belgischen Genk durchaus motiviert und drängte schon in der Anfangsphase nach vorne. Gegen tief und kompakt stehende Gäste taten sich die "Kartoffelkäfer" aber schwer beim Spielaufbau und strahlten nur mit Falkenberg über den rechten Flügel Gefahr aus. Mehr als Halbchancen sprangen dabei aber nicht heraus. Dresden verhielt sich in der Offensive sehr passiv und kam - wenn überhaupt - nur nach Standardsituationen in Strafraumnähe.

Auch im weiteren Verlauf fehlte es den Alemannen an kreativen Ideen, um die massierte Defensive der Sachsen zu knacken. Zudem schlichen sich immer wieder Fehlpässe und Unsauberkeiten bei der Ballannahme ein, so dass die Dynamos auf engem Raum schnell selbst die Kugel eroberten und eigene Angriffe starteten: Dedic hatte die Führung gleich zweimal auf dem Fuß, vergab aus kurzer Distanz aber erst mit dem Fuß (17.) und dann per Kopf (21.).

Bis zum Pausenpfiff verlagerte sich das Geschehen immer mehr zu Gunsten der Gäste. Klare Torchancen blieben aber Fehlanzeige. Waterman musste einzig bei Flanken und Steilpässen eingreifen. Sein Gegenüber, Kirsten, blieb nahezu beschäftigungslos.

Dedic erzielt den Treffer des Tages - Aachen wie ein Abstieger

Der 28. Spieltag

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Teams weitgehend im Mittelfeld. Tormöglichkeiten blieben Mangelware, da sich beide Seiten schon vor den Strafräumen in Zweikämpfen aufrieben. Auch spielerische Highlights suchten die 18.572 Fans am Aachener Tivoli vergebens.

Wie aus dem Nichts unterbrach plötzlich Dedic dieses schwache Zweitligaspiel: Den ersten Schussversuch des Slowenen konnte Waterman noch parieren. Trojan setzte den Stürmer aber ein zweites Mal in Szene, und der 27-Jährige durfte aus sechs Metern freistehend zum 1:0 einnicken (59.). Damit durchbrach Dedic Dresdens Torflaute, die bis zu seinem Führungstreffer 372 Minuten angedauert hatte.

Funkel musste nun reagieren und brachte mit Radu und Stiepermann zwei frische Angreifer (62.). Das zeigte sofort Wirkung: Nach einer abgefälschten Flanke legte Achenbach für Auer zurück, der aus drei Metern frei zum Schuss kam. Jedoch verfehlte der Stürmer das Tor und vergab so die beste Chance der Alemannen leichtfertig (64.).

Fortan plätscherte das Spiel vor sich hin. Den Alemannen fiel nichts mehr ein, um den Dynamo-Abwehrriegel zu überwinden. Zudem schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten im Aufbau ein, die den Spielfluss in den entscheidenden Momenten immer wieder störten und die Chancenerarbeitung so zunichte machte. So nahmen die Sachsen am Ende verdiente drei Punkte aus der Kaiserstadt mit.

Für Aachen geht die "Mission Klassenerhalt" nächste Woche sonntags (13.30 Uhr) in Ingolstadt weiter. Dresden empfängt bereits am Samstag (13 Uhr) die Eintracht aus Braunschweig.