2. Bundesliga 2011/12, 28. Spieltag
13:43 - 13. Spielminute

Tor 1:0
Timm
Rechtsschuss
Vorbereitung P. Groß
Karlsruhe

14:43 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Zoundi
Union

14:46 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Skrzybski
für Menz
Union

15:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Göhlert
für Stuff
Union

15:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Lavric
für Timm
Karlsruhe

15:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Cuntz
für Staffeldt
Karlsruhe

15:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Belaid
für Mattuschka
Union

15:11 - 84. Spielminute

Tor 2:0
Lavric
Rechtsschuss
Vorbereitung Iashvili
Karlsruhe

15:15 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Calhanoglu
für Iashvili
Karlsruhe

KSC

FCU

Eiserne scheitern zweimal am Aluminium - KSC nun 16.

Timm leitet gelungenes Kauczinski-Debüt ein

Karlsruhe umjubelt Torschütze Timm (2. v. re.)

Umjubelter Führungstorschütze: Karlsruhes Angreifer Christan Timm (2. v. re.). picture-alliance

Karlsruhes neuer Coach Markus Kauczinski, der das Zepter vom am Montag geschassten Jörn Andersen übernahm, stellte seine Elf nach dem 0:3 in Fürth auf drei Positionen um: Für Cuntz, Calhanoglu und Terrazzino standen Staffeldt, Krebs und Timm auf dem Feld.

Union-Trainer Uwe Neuhaus brachte im Vergleich zum 0:4 gegen Eintracht Frankfurt Menz für Silvio.

Im Wildpark waren wenige Sekunden gespielt, und schon war der KSC im Glück: Teroddes Knaller von der Strafraumgrenze klatschte gegen die Latte!

Dies sollte allerdings zunächst die einzige Chance für die Gäste bleiben, denn die Kauczinski-Elf war danach klar überlegen. Über die linke Seite mit Iashvili liefen erste gute Angriffe, nach Strafraumduell zwischen Krebs und Stuff reklamierten die Hausherren vergeblich Elfmeter (7.).

Die Badener doppelten den ballführenden Gegenspieler, öfter als einmal resultierte daraus die Möglichkeit eines Konters. Wie bei der Führung: Nach Ballgewinn schaltete Groß mit einem Pass in die Spitze auf Timm schnell um. Der Blondschopf enteilte Stuff und nagelte das Leder aus elf Metern halbrechter Position hoch ins rechte Eck (13.).

Union verschob sich nach dem Rückstand weiter nach vorne, hatte ein Plus an Spielanteilen, ohne gegen die weiterhin läuferisch höchste Intensität aufbietenden und früh attackierenden Gastgeber Durchschlagskraft zu entwickeln. Gefährlicher blieb der Abstiegskandidat, vor allem nach Standards (Aquaro, 25., Rada, 28.).

Nach einer halben Stunde beschränkte sich der KSC nur noch auf das Verteidigen des eigenen Tores. Die Eisernen bissen sich zunächst immer wieder fest, verstärkten aber den Druck kurz vor dem Kabinengang. Ede (41.), Terodde (42.) und Karl (45.) näherten sich dem Ausgleich mehr oder weniger knapp an, ehe Referee Guido Winkmann zur Pause bat.

Der 28. Spieltag

Mit unverändertem Personal begann Durchgang zwei. Am Bild auf dem Rasen änderte sich wenig. Die Badener beackerten den Gegner, der zwar optisch überlegen war, aber den Weg in den KSC-Strafraum zunächst nicht fand. Da es auch den Hausherren an Konstruktivität im Vorwärtsgang fehlte, blieben echte Tormöglichkeiten auf beiden Seiten lange Fehlanzeige.

Die zähe Angelegenheit nahm Mitte der zweiten 45 Minuten wieder Fahrt auf. Timm fehlte nach einem mustergültigem Konter hart bedrängt der Überblick (66.), auf der Gegenseite verzog Zoundi (67.). Terodde scheiterte an Orlishausen (68.), ehe wieder Zoundi den Ausgleich auf dem Fuß hatte: Nach einem weiten Pass war der Flügelflitzer rechts im Sechzehner vor Charalambous und Orlishausen am Ball, den er Richtung Tor schob. Der zurückgeeilte Rada spitzelte das Sportgerät an den linken Pfosten, von dort prallte er zurück ins Feld (69.).

Nach aufregenden Minuten kehrte wieder Ruhe ein. Die Eisernen kamen gegen sehr tief stehende Badener nicht mehr zum Zug, auch in der Schlussphase nicht. In der entschied ein Jokertor die Partie endgültig: Nach Lavrics gewonnenem Luftduell gegen Parensen kam Iashvili ans Leder. Der Georgier passte von links in die Mitte, wo der mitgelaufene Lavric vor Göhlert am Ball war und aus fünf Metern an Glinker vorbei zum 2:0 einschoss (84.).

Karlsruhe gastiert am kommenden Sonntag in Bochum. Union Berlin spielt bereits am Donnerstag gegen Aue.