2. Bundesliga 2011/12, 26. Spieltag
13:51 - 21. Spielminute

Tor 0:1
F. Bruns
Rechtsschuss
Vorbereitung Pliquett
St. Pauli

14:03 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Kocer
Aue

14:07 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Zambrano
St. Pauli

14:07 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Hensel
Aue

14:08 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Thorandt
St. Pauli

14:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Bartels
St. Pauli

14:39 - 52. Spielminute

Spielerwechsel
Daube
für F. Boll
St. Pauli

14:43 - 55. Spielminute

Tor 1:1
König
Linksschuss
Aue

14:43 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Curri
für Kocer
Aue

14:43 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Könnecke
für Fa. Müller
Aue

14:45 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Ebbers
für Sliskovic
St. Pauli

14:50 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Schlitte
Aue

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Naki
für Bartels
St. Pauli

15:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Kern
für Savran
Aue

15:18 - 90. + 1 Spielminute

Tor 2:1
Kern
Kopfball
Vorbereitung Curri
Aue

AUE

STP

Aue bleibt unter Baumann zu Hause ungeschlagen

Kern schockt St. Pauli in der Nachspielzeit

Hartes Einsteigen mit Folgen: Pauli-Kapitän Boll (re.) konnte nach Kocers Foul zwar zunächst weitermachen, musste später aber doch noch vom Feld

Hartes Einsteigen mit Folgen: Pauli-Kapitän Boll (re.) konnte nach Kocers Foul zwar zunächst weitermachen, musste später aber doch noch vom Feld. picture alliance

Aues Trainer Karsten Baumann musste nach seiner Roten Karte im Nachholspiel gegen 1860 München auf Lachheb verzichten. Rau ersetzte den Tunesier im Abwehrzentrum. St. Pauli-Coach Andre Schubert brachte gegenüber dem 1:0 gegen Karlsruhe Bartels sowie Sliskovic an Stelle von Schindler und Naki von Beginn an.

Ob des größeren spielerischen Potenzials nur wenig überraschend suchten die Gäste vom Start weg den Weg in Richtung Auer Gehäuse. Die Veilchen dagegen zogen sich erst einmal tief in die eigene Hälfte zurück, um dem Favoriten so nur wenig Platz für gelungene Kombinationen anzubieten. Mit mäßigem Erfolg. Immer wieder, wenngleich nur selten zwingend, brachte sich St. Pauli im gegnerischen Strafraum in Position.

Vor dem Tor mangelte es den Hanseaten in der Anfangsphase schlicht an Genauigkeit und Entschlossenheit. Ein Umstand, den Bruns erst nach gut zwanzig Minuten zu ändern vermochte. Rau hatte zuvor Pliquetts weiten Abstoß völlig unterschätzt, so dass St. Paulis Mittelfeldmann frei auf Männel zulief und vorbei am chancenlosen Schlussmann zur Gäste-Führung vollendete (21.).

Vor dem Rückstand beinahe überhaupt nicht an Offensivaktionen interessiert, zeigten die Veilchen nun deutlich mehr Initiative in der Vorwärtsbewegung. Trotz inzwischen längerer Ballbesitzzeiten fehlten den Gastgebern dabei aber meist die nötigen spielerischen Mittel, um den Favoriten vor dem Halbzeitpfiff noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Der 26. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel legten die Veilchen noch einmal eine Schippe drauf. Immer häufiger zeigten sie sich nun vor dem gegnerischen Strafraum und nutzten prompt auch ihre erste echte Chance zum 1:1. Nachdem Thorandt am eigenen Fünfer König das Leder in den Fuß gespielt hatte, setzte sich der Angreifer zunächst robust gegen Funk durch, ehe er auch den aus seinem Tor stürzenden Pliquett zum Ausgleich überwand (55.).

Ein Wirkungstreffer? Keinesfalls. Nachdem der eben eingewechselte Ebbers nur kurz nach dem Treffer per Kopf an Männel scheitert war (58.), hatten Bruns und Kruse binnen einer Minute gleich zwei Mal die Riesenchance zur neuerlichen Gäste-Führung. Zunächst verpasste Bruns Rothenbachs flache Hereingabe vor dem Tor jedoch um Zentimeter (60.), ehe Mittelfeldkollege Kruse von links im Strafraum lediglich das Außennetz traf (61.).

Das Kräfteverhältnis hatte sich inzwischen wieder deutlich in Richtung der Hanseaten verschoben. Immer wieder spielte St. Pauli nun druckvoll nach vorne. Immer wieder machte sich die Schubert-Elf allerdings auch beste Chancen durch Unkonzentriertheiten im Abschluss zunichte. Zehn Minuten vor Ende kam der kurz zuvor eingewechselte Naki nach Ebbers' guter Vorarbeit aus neun Metern völlig frei zum Abschluss. Der Angreifer schloss jedoch zu unplatziert ab, Männel parierte sicher (80.).

Aus Gäste-Sicht noch schlimmer sorgte eine Ko-Produktion zweier Auer Einwechselspieler bereits in der Nachspielzeit für den vielumjubelten Sieg der Gastgeber: Curri brachte einen Freistoß von halblinks in den Strafraum, wo Kern am höchsten stieg und Pliquett zum 2:1-Endstand überwand (90.+1).

Aue gastiert am Sonntag in Rostock, während St. Pauli zeitgleich Energie Cottbus empfängt.