2. Bundesliga 2011/12, 21. Spieltag
13:35 - 4. Spielminute

Gelbe Karte
Mavraj
Fürth

13:37 - 5. Spielminute

Tor 0:1
Proschwitz
Rechtsschuss
Paderborn

13:38 - 6. Spielminute

Tor 1:1
Asamoah
Bauch
Vorbereitung Sararer
Fürth

13:43 - 11. Spielminute

Tor 2:1
Sararer
Rechtsschuss
Fürth

13:58 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Brückner
Paderborn

14:18 - 45. + 2 Spielminute

Tor 3:1
Asamoah
Rechtsschuss
Vorbereitung Occean
Fürth

14:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Rupp
für Brückner
Paderborn

14:35 - 47. Spielminute

Tor 4:1
Occean
Linksschuss
Vorbereitung Sararer
Fürth

14:45 - 57. Spielminute

Tor 5:1
Mavraj
Kopfball
Vorbereitung Prib
Fürth

14:46 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Kara
für Meha
Paderborn

14:51 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Pekovic
für Fürstner
Fürth

14:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Schahin
für Asamoah
Fürth

15:04 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Geis
für Schröck
Fürth

15:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Demme
für Krösche
Paderborn

FUE

SCP

Asamoah trifft doppelt - SC enttäuscht total

Fürth beendet SC-Serie mit einer Klatsche

Erste Heimspiel für Fürth, und gleich ein Doppelpack: Gerald Asamoah glänzte gegen Paderborn.

Erste Heimspiel für Fürth, und gleich ein Doppelpack: Gerald Asamoah glänzte gegen Paderborn. picture alliance

Fürths Trainer Mike Büskens nahm im Vergleich zum 1:0 (1:0)-Pokal-Erfolg in Hoffenheim am Mittwoch eine Änderung vor, Asamoah begann im Sturm für den verletzten Nöthe. Rechtsverteidiger Nehrig fehlte wie im Pokal gesperrt. Paderborns Coach Roger Schmidt änderte seine zuletzt mit 3:2 (1:1) gegen Union Berlin siegreiche Elf ebenfalls nur auf einer Position, Wemmer rutschte in die Viererkette für Gonther, der sich gegen die Hauptstädter einen Kreuzbandriss zuzog.

Das Spiel startete ohne lange Anlauflaufzeit furios. Fürths Mavraj sah nach einem Foul am durchgebrochenen Brandy auf Höhe der Mittellinie Gelb, den anschließenden Freistoß von Meha ließ Keeper Grün unbedrängt fallen und Proschwitz staubte aus drei Metern ab (5.), 14. Saisontor für den besten Stürmer im Unterhaus. Nur eine Minute später fiel postwendend der Ausgleich. Sararer setzte sich auf rechts durch, seine abgefälschte Flanke kam am zweiten Pfosten runter, wo Asamoah sich bedankte und zum 1:1 einnetzte. Die Greuther setzten gleich nach und hatten nach nur elf Minuten das Spiel bereits gedreht. Einen Freistoß Pribs von hablinks konnte die Gäste-Abwehr nicht richtig klären, Sararer nahm halbrechts aus gut zehn Metern die Kugel volley, Mohr fälschte unhaltbar für Kruse ins eigene Netz ab: 2:1 für die Gastgeber.

Der 21. Spieltag

Gastgeber kontrolliert das Spiel, Asamoah legt plötzlich nach

Mit dem Führungstreffer übernahmen die Büskens-Elf endgültig die Kontrolle über das Spiel, störte den SC früh und kam so immer wieder zu gefährlichen Aktionen in Strafraumnähe. Auf den Außenbahnen wirbelten Schröck, Schmidtgal oder Sararer, die Gäste wussten sich zumeist nur durch Fouls zu behelfen. Echte Torchancen blieben auf dem etwas schwierig zu bespielenden Geläuf aber vorerst Mangelware, zumeist scheiterten die Gastgeber am finalen Pass. Paderborn hatte sich nach dem Rückstand Mitte der ersten Hälfte wieder gefangen, sodass es ohne größere Höhepunkte in Richtung Halbzeit ging. In der Nachspielzeit legte die Büskens-Elf doch noch überraschend mit dem 3:1 nach. Zillner bediente auf links Occean, der Mohr am Fünfereck mit zwei Übersteigen locker vernaschte und butterweich auf den langen Pfosten passte, wo Asamoah den Ball nur noch über die Linie drücken musste.

In der Pause brachte SC-Coach Schmitt den seit dem Winter von Gladbach ausgeliehenen Rupp für den gelbvorbelasteten Brückner. Erneut startete die Partie mit einem frühen Treffer, doch dieses Mal für die Fürther. Nach einem Fehler im Spielaufbau hatte Sararer am Sechzehner die freie Auswahl, bediente überlegt Occean auf links, der seinen elften Saisontreffer erzielte (47.). Damit war die Partie entschieden, es ging nur noch um die Höhe des Siegs der Kleeblätter. Nach einer Ecke von Prib auf den kurzen Pfosten war Mavraj schneller als sein Gegenspieler und köpfte zum 5:1 ein (57.).

Kleeblatt kontert, Paderborn gelingt nichts mehr

In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Die Grün-Weißen zogen sich ein bisschen zurück, und blieben aber vor allem über Konter, speziell über Wirbelwind Sararer und Feintechniker Prib, oder Standards brandgefährlich. Paderborn brachte auch trotz größerer Spielanteile in der Folge nichts mehr zusammen und konnte froh sein, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Sararer (59.), Occean (73.) und Prib (75.) verpassten in jeweils aussichtsreicher Position einen weiteren Treffer, die letzte Chance der Partie vergab schließlich der eingewechselte Geis kurz vor Schluss (85.).

Die SpVgg Greuther Fürth ist nächsten Sonntag im bayerischen Derby in Ingolstadt zu Gast, Paderborn empfängt bereits am Freitag Dynamo Dresden.