2. Bundesliga 2011/12, 18. Spieltag
13:55 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Adlung
Cottbus

14:06 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Gueye
Dresden

14:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Pfeffer
für Heller
Dresden

14:37 - 50. Spielminute

Tor 1:0
Poté
Kopfball
Vorbereitung Papadopoulos
Dresden

14:39 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Ziebig
Cottbus

14:43 - 56. Spielminute

Tor 1:1
D. Rangelov
Rechtsschuss
Vorbereitung Adlung
Cottbus

15:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Straith
für Ziebig
Cottbus

15:04 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Kegel
für Dedic
Dresden

15:04 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Bittencourt
für Kronaveter
Cottbus

15:06 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Bittencourt
Cottbus

15:13 - 86. Spielminute

Tor 2:1
Poté
Linksschuss
Vorbereitung Solga
Dresden

15:13 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Kucukovic
für Börner
Cottbus

15:16 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Fort
für Poté
Dresden

15:19 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
D. Rangelov
Cottbus

15:16 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
C. Müller
Cottbus

SGD

FCE

4. Heimsieg für Dresden - 5. Gelbe Karte für Adlung und Müller

Poté antwortet auf Rangelovs Klasse-Tor

Dedic (Dresden, li.) im Duell mit Energies Banovic

Zlatko Dedic (Dresden) behauptet den Ball im Duell mit Energies Ivica Banovic. picture-alliance

Dresdens Trainer Ralf Loose stellte nach dem 2:2 gegen FSV Frankfurt gleich viermal um: Schuppan, Solga, Heller und Poté liefen für Subasic, Koch, Kegel und Fort auf.

Cottbus und Coach Claus-Dieter Wollitz lösten unter der Woche ihr Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung. Mit Rudi Bommer, derzeit noch in Burghausen tätig, wurde der neue Trainer (Dienstantritt am 1. Januar), gleich präsentiert. Auf der Bank nahm Co-Trainer Markus Feldhoff Platz, der die Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Berlin gleich auf fünf Positionen veränderte: Für Kirschbaum (Muskelfaserriss), Engel, Schorch (Knorpelschaden im Knie), Bittencourt und Ludwig standen Renno (Tor), Bittroff, Börner, Banovic und Kronaveter in der Anfangsformation.

Dynamo hatte zwar gleich nach vier Minuten durch Hellers Kopfball eine gute Möglichkeit zum 1:0, das Team mit der besseren Spielanlage aber war vorerst Cottbus. Kruska und Banovic leiteten viele gute Ballstafetten durchs Mittelfeld ein, einzig beim finalen Pass fehlte die Präzision.

Dresden agierte abwartend, lauerte tiefstehend auf Konter. Erst nach gut zehn Minuten wurde die Loose-Elf etwas aktiver. Einige gute Flanken flogen in den Gäste-Strafraum, Energies aufmerksame Deckung aber hatte zunächst die Lufthoheit.

Nennenswerte Höhepunkte blieben in der Folge aus, weil es beide Teams gut verstanden, die Räume im Mittelfeld zu verdichten und sich gegenseitig neutralisierten. Erst Mitte des ersten Durchgangs brannte es im Sechzehnmeterraum der in dieser Phase passiveren Lausitzer: Dedic tanzte Börner aus, nach seinem Rückpass mutierte Bregeries Torschuss zur Vorlage, und Papadopoulos scheiterte per Kopf aus fünf Metern an Renno (25.).

Dies blieb lange Zeit die einzige zwingende Tormöglichkeit. Das Niveau rauschte komplett in den Keller, die Akteure boten bis kurz vor der Pause viel Magerkost. Dann prüfte Müller nach Sololauf Dynamo-Keeper Hesl aus der Distanz (43.), und Ersatz-Kapitän Bregerie scheiterte mit einem Drehschuss auf der Gegenseite nur knapp (45.).

Der 18. Spieltag

Mit Pfeffer für Heller begannen die Sachsen den zweiten Abschnitt, der mit einem Paukenschlag startete: Nach Börners Kopfballabwehr nahm Papadopoulos die Kugel aus 25 Metern mit vollem Risiko. Das Leder klatschte genau ans Lattenkreuz, Poté stand beim Abpraller goldrichtig und staubte per Kopf ab (50.).

Die Führung verschaffte Dresden Rückenwind, Cottbus überstand die nachfolgende Drangphase aber unbeschadet und war alsbald wieder im Spiel: Nach Adlungs feinem Diagonalpass über die Dresdner Deckung hinweg nahm Rangelov den Ball geschickt mit und hob ihn von halblinks gefühlvoll über den herausstürzenden Hesl hinweg ins Tor (56.).

Es war nun viel mehr Tempo drin als in den ersten 45 Minuten. Die Loose-Schützlinge hatten auch nach dem Ausgleich zunächst leichte Vorteile. Trojan per Kopf (59.) und Bregerie per Volleyschuss aus günstiger Position (61.) hatten mehr oder minder gute Chancen zur erneuten Führung.

Der Aufsteiger blieb das aktivere Team, Angriffsaktionen der Lausitzer hatten nur noch Seltenheitswert. Poté wusste aus Banovics zu kurzer Rückgabe kein Kapital zu schlagen, weil er den Ball zu spät unter Kontrolle bekam und nicht platzieren konnte (71.).

Es war auch in der Schlussphase deutlich zu spüren, dass die Sachsen gewinnen wollten. Dynamo drückte, Cottbus aber stand lange Zeit kompakt und ließ wenig zu. Bis zur 86. Minute: Solga passte in die Schnittstelle der Energie-Abwehr zu Poté. Der Angreifer nahm das Leder kurz an und schoss aus der Drehung. Renno war zwar dran, doch der von seinem Körper hoch abprallende Ball fand den Weg ins Netz.

Dresden setzt sich nach dem vierten Heimsieg ins gesicherte Mittelfeld ab und rangiert nur einen Zähler hinter Energie.

Dresden erwartet am Sonntag (13.30 Uhr) in Rostock das nächste Ost-Duell, Cottbus empfängt zeitgleich den MSV Duisburg.