2. Bundesliga 2011/12, 18. Spieltag
18:17 - 17. Spielminute

Tor 1:0
Meha
Rechtsschuss
Paderborn

18:31 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
Holst
Rostock

18:33 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Bertels
Paderborn

18:34 - 34. Spielminute

Spielerwechsel
Kara
für Brückner
Paderborn

18:43 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Peitz
Rostock

18:44 - 44. Spielminute

Foulelfmeter
Krösche
verschossen
Paderborn

19:09 - 51. Spielminute

Tor 2:0
Proschwitz
Rechtsschuss
Vorbereitung Brandy
Paderborn

19:10 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
M. Blum
für Peitz
Rostock

19:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Strohdiek
für Bertels
Paderborn

19:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Albrecht
für von Walsleben-Schied
Rostock

19:36 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Perthel
für Jänicke
Rostock

19:39 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Kara
Paderborn

19:40 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Kostal
Rostock

19:43 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Strohdiek
Paderborn

19:45 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Brandy
Paderborn

19:46 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Perthel
Rostock

19:45 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Taylor
für Brandy
Paderborn

SCP

ROS

Paderborn ist nicht zu stoppen: zum 14. Mal ungeschlagen

Meha und Proschwitz verderben Wolfs Einstand

Alban Meha

Standard-Spezialist: Paderborns Alban Meha hebt den Ball über die Mauer zum 1:0 ins Tor. picture alliance

Paderborn-Coach Roger Schmidt sah nach dem 1:1 gegen St. Pauli keinen Grund für Veränderungen und schickte dieselbe Startelf auf das Feld.

Rostocks neuer Trainer Wolfgang Wolf stellte seine Mannschaft bei seinem Debüt auf vier Positionen um. Im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Fürth bekamen Wiemann, Jänicke, Semmer und Schied den Vorzug vor Perthel, Blum, Ziegenbein und Albrecht. Zudem stellte der 54-Jährige das taktische System um und ließ die Hansa Kogge mit einem 4-2-3-1- statt einem 4-4-2-System spielen.

Standard-Spezialist Meha schlägt zu

Das Beleben der Offensive hatte sich Wolf zur Hauptaufgabe gemacht. Mit nur elf Treffern stellte die Hansa Kogge den schlechtesten Sturm der Liga. So ließ der neue Trainer den Außenspielern eine größere Bedeutung zukommen: Semmer und Jänicke zogen sich in der Rückwärtsbewegung weit zurück und agierten im Ballbesitz als Flügelstürmer. Mintal zog die Strippen im Mittelfeld und lauerte hinter der einzigen Spitze Schied auf Torchancen.

Diese sprangen gegen kompakt stehende Paderborner aber zunächst nicht heraus. Die Hausherren bauten ihrerseits das Spiel langsam auf und provozierten Fouls in aussichtsreicher Position. So auch in der 16. Spielminute, als Kostal Brandy 25 Meter zentral vor dem Tor foulte. Standard-Spezialist Meha trat an und beförderte das Spielgerät präzise ins rechte Kreuzeck (17.).

Fortan suchte Rostock nach einer passenden Antwort, biss sich an der massierten SCP-Viererkette aber die Zähne aus. Paderborn setzte weiter auf Standards. Nach einem Meha-Freistoß traf Peitz Proschwitz mit dem Ellbogen im Gesicht und Schiedsrichter Kampka zeigte zu Recht auf den Elfmeterpunkt (43.). Kapitän Krösche übernahm die Verantwortung, setzte den Strafstoß aber an den linken Pfosten. In der Folge wurde Rostock zwar stärker und kam zu vereinzelten Torchancen. Das von Kruse gehütete Tor wurde dabei aber nur bedingt in Gefahr gebracht.

Proschwitz ballert sich an die Spitze der Torjägerliste

Der 18. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der taktischen Ausrichtung beider Mannschaften nichts. Rostock kam gegen die beste Defensive der Liga (nur 13 Gegentore) nicht durch, Paderborn nahm das Tempo aus der Partie und wartete auf Konter. Auch dieses Konzept sollte für die Gastgeber aufgehen: Brandy steckte einen tödlichen Pass für Proschwitz durch. Der Top-Torjäger der Zweiten Liga (elf Treffer) behielt frei vor Schlussmann Müller die Nerven und verwandelte souverän zum 2:0 (51.).

Wolf reagierte und brachte den offensiveren Blum für Peitz (53). Das belebte das Angriffsspiel der Hanseaten und so kamen die Gäste zu mehreren Torchancen. Dank Schlussmann Kruse überstand der SCP diese Drangphase aber unbeschadet. Der 28-Jährige rettete unter anderem klasse gegen Blum (59.) und Schied (62.).

Nick Proschwitz & Sören Brandy

Vielen Dank für die Vorlage: Torschütze Nick Proschwitz (li.) herzt Sören Brandy. imago

In der Folge bekamen die Ostwestfalen das Spiel wieder in den Griff und verwalteten ihre Führung. Rostock fand kein Durchkommen durch die weit zurückgezogenen Hausherren. Ein Aufsetzer aus der zweiten Reihe vom eingewechselten Perthel (83.) zählte zu den Höhepunkten. So brachte der SCP das 2:0 sicher über die Zeit, bleibt im 14. Spiel in Folge ungeschlagen und ist mitten im Aufstiegskampf dabei. An der Ostsee verstärken sich dagegen die Abstiegssorgen.

Paderborn hat das letzte Spiel im Jahr 2011 in einer Woche (Freitag, 18 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf. Rostock hat ein Ost-Derby vor der Brust und empfängt zwei Tage später (Sonntag, 13.30 Uhr) Dynamo Dresden zum Geisterspiel.