2. Bundesliga 2011/12, 13. Spieltag
13:34 - 4. Spielminute

Tor 0:1
Bierofka
Rechtsschuss
Vorbereitung Aigner
TSV 1860

14:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Domovchiyski
für Jula
Duisburg

14:41 - 54. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Rakic
für Lauth
TSV 1860

14:52 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
D. Stahl
für Aigner
TSV 1860

14:54 - 67. Spielminute

Tor 0:2
S. Kaiser
Kopfball
Vorbereitung Rukavina
TSV 1860

14:55 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
B. Kern
für Shao
Duisburg

14:58 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Hoffmann
Duisburg

15:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Exslager
für Brosinski
Duisburg

15:03 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Bajic
Duisburg

15:04 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
D. Stahl
TSV 1860

15:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Wood
für Bierofka
TSV 1860

15:09 - 82. Spielminute

Tor 0:3
Volland
Linksschuss
Vorbereitung Rakic
TSV 1860

15:10 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
J. Gjasula
Duisburg

MSV

M60

Fromlowitz im Doppel-Glück

Bierofka leitet Sieg ein, Kiraly hält ihn fest

Daniel Bierofka überspringt Jürgen Gjasula

Sinnbild: 1860-Torschütze Daniel Bierofka überspringt Jürgen Gjasula. Getty Images

Duisburgs Torwarttrainer Oliver Reck, der nach der Entlassung von Milan Sasic nach dem 0:2-Pokalaus in Kiel als verantwortlicher Coach auf der Bank saß, stellte die Startelf des MSV auf vier Positionen um: Für Bruno Soares (Gelbsperre), Kern, Pamic und Lazok liefen Hoffmann, Gjasula, Shao und Kastrati auf.

Der Münchner Trainer Reiner Maurer brachte im Vergleich zur 0:3-Pokalniederlage in Düsseldorf zwei Neue: Buck und Kaiser ersetzten Feick und Stahl.

Mit einem Paukenschlag startete die Partie der Krisenklubs in Duisburg: Der MSV ließ dabei den offensiv startenden Löwen zu viel Platz. Aigner passte halbrechts quer auf Bierofka, der nicht lange fackelte und aus 20 Metern abzog. Hoffmann fälschte ab, keine Chance für Fromlowitz.

Die Zebras zeigten sich nicht geschockt und mühten sich, den Schaden sofort wieder zu reparieren. Allein die Mittel fehlten, dem MSV fehlte es vor allem in vorderster Front an Durchschlagskraft. So geriet 1860, das nach der Führung selbst nur wenig tat, kaum in Gefahr.

Nach einer Viertelstunde wurden die Gäste wieder aktiver. Buck prüfte Fromlowitz (15.). Der MSV-Keeper stand nur eine Minute später wieder im Blickpunkt: Nach Bucks weitem Pass stand Aigner allein vor Duisburgs Nummer eins, über die er das Leder hob und danach von den Beinen geholt wurde. Referee Unger stand daneben und ließ weiterspielen - Fehlentscheidung! Zudem Doppelglück für die Hausherren, neben dem Strafstoßpfiff blieb den Zebras und Fromlowitz auch ein möglicher Platzverweis erspart.

Danach tat sich im ersten Durchgang lange Zeit nicht mehr viel. Die Maurer-Elf kontrollierte die Partie gegen einen Gegner, bei dem nur Gjasula in Ansätzen Struktur schaffen konnte. Der Techniker war es auch, der die beste Möglichkeit der Gastgeber im ersten Abschnitt hatte, als er nach Wolzes Rückpass von der Strafraumgrenze an Kiraly scheiterte (35.).

Eine Minute später verzog Aigner auf der Gegenseite. Unger, der sich auch bei mancher Zweikampfbewertung schwer tat, beendete die erste Hälfte nach Wolzes Fernschuss über die Querstange (45.+1).

Der 13. Spieltag

Mit Domovchiyski für den angeschlagenen Jula begann der MSV Durchgang zwei. Und der Joker hätte fast den Ausgleich eingeleitet, als Gjasula nach einem Querpass knapp vorbeischoss (49.). Duisburg agierte nun mit Leidenschaft, machte Druck und vor allem Domovchiyski mächtig Betrieb. Der Bulgare zielte zu hoch (51.), legte für Brosinski ab (53.) und scheiterte bei der bis dorthin besten Möglichkeit zum 1:1 aus fünf Metern per Kopf an einem Klasse-Reflex von 1860-Keeper Kiraly (55.).

Was war mit den Münchnern, nun mit Rakic für den an der Wade verletzten Lauth (54.), los? Hinten schwammen die Gäste ordentlich, das Aufbauspiel fand nicht statt, somit auch keine Offensivaktionen. Es dauerte bis zur 61. Minute, ehe Bülow aus der Distanz drüberknallte. Viel mehr Qualität hatte Domovchiyskis Chance auf der anderen Seite, als der Angreifer Kiraly das Leder nach Kastratis Querpass aus neun Metern in die Arme schoss (62.).

Wenig später sollte eine alte Fußballweisheit neue Nahrung erhalten: Machst Du vorne kein Tor, kassierst Du hinten eins. Bierofkas Geistesblitz brachte Rukavina, den Shao laufen ließ, in Position zur Rechtsflanke. Kaiser lief von hinten an und nickte aus elf Metern ins linke untere Eck ein (67.).

Damit war die Partie frühzeitig entschieden, weil auch Sukalo per Kopf aus kurzer Distanz einen Duisburger Treffer verpasste (75.). Den Schlusspunkt setzte Volland mit seinem achten Saisontor: Rakic war rechts nicht aufzuhalten und drang in den Strafraum ein. Der Angreifer hatte den Blick für Kollege Volland, der den Rückpass des Serben noch stoppte, ehe er den Ball aus elf Metern ins leere Tor schoss (82.).

Spieler des Spiels

Gabor Kiraly Tor

1,5
Tore und Karten

0:1 Bierofka (4', Rechtsschuss, Aigner)

0:2 S. Kaiser (67', Kopfball, Rukavina)

0:3 Volland (82', Linksschuss, Rakic)

Duisburg

Fromlowitz 3 - Berberovic 4, Bajic 4 , Hoffmann 3 , Wolze 3,5 - Sukalo 4, J. Gjasula 3,5 , Brosinski 4 , Shao 5 - Kastrati 5, Jula 5

TSV 1860

Kiraly 1,5 - Rukavina 3, Schindler 3,5, Benjamin 3, Buck 3 - Bülow 2,5, Bierofka 2 , Aigner 4 , S. Kaiser 2,5 - Volland 3 , Lauth 3,5

Schiedsrichter-Team

Marcel Unger Halle

5
Spielinfo

Stadion

Schauinsland-Reisen-Arena

Zuschauer

11.387

Für Duisburg geht es am Sonntag (13.30 Uhr) in Aachen weiter, während 1860 schon am Samstag (13 Uhr) den VfL Bochum erwartet.