2. Bundesliga 2011/12, 13. Spieltag
20:42 - 25. Spielminute

Tor 0:1
Kumbela
Linksschuss
Vorbereitung Kruppke
Braunschweig

20:46 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
Pekovic
Fürth

21:18 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Klaus
für Nöthe
Fürth

21:25 - 52. Spielminute

Tor 0:2
Kruppke
Kopfball
Vorbereitung Reichel
Braunschweig

21:34 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
B. Fuchs
für Petersch
Braunschweig

21:41 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Schahin
für Sararer
Fürth

21:47 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Correia
Braunschweig

21:52 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Pektürk
für Prib
Fürth

21:54 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Theuerkauf
Braunschweig

21:56 - 83. Spielminute

Tor 1:2
Occean
Kopfball
Vorbereitung Pekovic
Fürth

21:59 - 85. Spielminute

Tor 1:3
D. Vrancic
Kopfball
Vorbereitung B. Fuchs
Braunschweig

22:00 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Pektürk
Fürth

22:00 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Reichel
Braunschweig

22:01 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Schröck
Fürth

22:01 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
D. Dogan
für Theuerkauf
Braunschweig

22:04 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Unger
für Kruppke
Braunschweig

FUE

BRA

Fürth erstmals seit dem ersten Spieltag ohne Punkte

Serienende durch Kumbela und Kruppke

Stephan Schröck (li., Greuther Fürth) und Dennis Kruppke (Eintracht Braunschweig) im Kopfballduell

Im Kampf um den Ball schenkten sich Stephan Schröck (li., Greuther Fürth) und Dennis Kruppke (Eintracht Braunschweig) keinen Zentimeter. picture alliance

Auf Seiten der Fürther schenkte Trainer Mike Büskens der Elf das Vertrauen, die zuletzt den 4:0-Pokalerfolg gegen Paderborn einfuhr.

Bei den Gästen aus Braunschweig gab es nach der 0:2-Niederlage gegen Dresden zwei personelle Veränderungen: Pfitzner fehlte aufgrund seiner fünften Gelben Karte. Außerdem reiste Zimmermann nach wenig überzeugender Trainingsleistung nicht mit nach Fürth. Es begannen Petersch und Vrancic. Zusätzlich veränderte Torsten Lieberknecht seine Grundaufstellung und ließ sein Team in einem 4-4-2 beginnen.

Die Hausherren begannen offensivstark und setzten Braunschweig gleich in der Anfangsphase immer wieder unter Druck. So prüfte Prib mit einem Schuss aus zweiter Reihe bereits nach drei Minuten Davari, der den Ball nur nach vorne abwehren konnte. Doch der anschließende Kopfball von Nöthe ging knapp am Tor vorbei. Da Sararer aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (7.), und Occean beim Zuspiel von Schröck knapp im Abseits stand (15.), verpassten die Fürther die frühe Führung.

Der 13. Spieltag

Stattdessen fand Braunschweig immer besser in die Partie, erspielte sich eigene Torraumszenen und agierte immer mutiger. Daraus resultierte eine Großchance in der 12. Minute: Nach einem Freistoß flankte Boland in den Fünfmeterraum, wo Kruppke und Kumbela den Ball verpassten. Nach 25 Minuten machte es Kumbela besser und brachte die Niedersachsen in Führung: Kruppke erlief einen langen Ball aus der Abwehr, setzte sich gegen Mavraj durch und legte zurück auf Kumbela. Der markierte per Linksschuss das 1:0 für Braunschweig.

Die Gastgeber benötigten nach dem Gegentor einige Zeit, um sich von dem Rückschlag zu erholen. Über Ballbesitz versuchten die Franken, zu ihrem Spiel zurück zu finden. Doch die Mannschaft trug ihre Angriffe zu halbherzig vor, immer wieder fehlten am Sechzehner Anspielstationen. Das lag auch daran, dass Braunschweigs Defensive sicher agierte und kompakt stand. So verzeichnete Nöthe die beste Möglichkeit der Franken: Er geriet bei einem Zuspiel von Occean in Rücklage und setzte den Ball über das Tor (39.).

In der zweiten Hälfte versuchte Büskens mit einem Wechsel das Offensivspiel seiner Mannschaft zu beleben: Für Nöthe kam Klaus in die Partie. Der neue Akteur brachte sich direkt gut ein, konnte bei einem schnellen Dribbling den Ball aus spitzem Winkel aber nicht mehr gezielt flanken (49.). Auf der Gegenseite hatte Reichel mit seiner Flanke mehr Erfolg: Sein Zuspiel von der linken Seite köpfte Kruppke am kurzen Pfosten stehend an Grün vorbei zum 2:0 in die Maschen (52.).

Nach dem zweiten Treffer zog sich die Eintracht weiter zurück, so dass sich die Spielvereinigung um den Strafraum von Davari festspielte, ohne jedoch die Lücke für den letzten Pass zu finden. So scheiterte Pekovic aus der Distanz am Eintracht Keeper (60.) und der für Sararer eingewechselte Schahin brachte keinen Druck hinter seinen Kopfball, den Davari über die Latte lenken konnte (72.).

Die beste Chance für das Kleeblatt verzeichnete Occean in der 76. Minute: Nachdem ein Prib-Freistoß von Henn verlängert wurde, tauchte der Fürther Offensivmann vor Davari auf, doch der Torwart behielt auch in diesem Duell die Oberhand. In der Schlussphase wurde es dann doch noch ereignisreich: Zunächst brachte Occean die Fürther mit einem Kopfball auf 1:2 heran (84.) und im direkten Gegenzug markierte Vrancic ebenfalls per Kopf den Treffer zum 3:1-Endstand (86.).

Für Greuther Fürth steht am Samstag (13 Uhr) das Spiel beim FC St. Pauli an, Braunschweig spielt bereits am Freitag (18 Uhr) gegen Union Berlin.