2. Bundesliga 2011/12, 10. Spieltag
14:00 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
Wolze
Duisburg

14:03 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Brandy
Paderborn

14:05 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Strohdiek
Paderborn

14:35 - 49. Spielminute

Gelbe Karte
Domovchiyski
Duisburg

14:44 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Sukalo
Duisburg

14:48 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Kara
für Brandy
Paderborn

14:55 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Bruno Soares
Duisburg

14:56 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Meha
Paderborn

15:05 - 77. Spielminute

Tor 0:1
Proschwitz
Rechtsschuss
Vorbereitung Alushi
Paderborn

15:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Brosinski
für Lazok
Duisburg

15:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Kastrati
für Pamic
Duisburg

15:07 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Palionis
für Brückner
Paderborn

15:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Shao
für Domovchiyski
Duisburg

15:20 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
Taylor
für Meha
Paderborn

MSV

SCP

Paderborn baut seine Serie aus

Proschwitz fasst sich ein Herz

Duisburg - Paderborn, Proschwitz

Behauptet gegen zwei Duisburger den Ball: Paderborns Matchwinner Proschwitz (Mi.). Picture Alliance

Im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Bochum nahm MSV-Trainer Milan Sasic drei Änderungen vor: Hoffmann, Lazok und Domovchiyski ersetzten Bajic, Pliatsikas und Kastrati. Bei den Gästen wechselte Coach Roger Schmidt nach dem 4:1-Sieg gegen Ingolstadt dagegen nur einmal: Strohdiek lief für Gonther (Grippe) in der Innenverteidigung auf.

Die "Zebras" zeigten sich in der Anfangsphase extrem bissig, störten Paderborn schon früh. Teilweise attackierte die Sasic-Elf mit sechs Spielern die Gäste in deren Hälfte. Dieser enorme Angriffsdruck ließ aber mit dem weiteren Verlauf etwas nach. Trotzdem schafften es die Gäste nicht, sich durch die Duisburger Reihen zu kombinieren.

In der Offensive lief bei Duisburg viel über die linke Außenposition. Über diese hatte der MSV dann auch seine größte Chance in Hälfte eins. Wolze konnte dort unbedrängt den Ball in die Mitte bringen, wo Domovchiyski schon lauerte. Dieser kam am Fünfer auch ans Leder, fand allerdings seinen Meister in Kruse, der mit einer spektakulären Fußabwehr den Rückstand verhinderte (15.). Ansonsten standen beide Defensivreihen recht sicher und ließen kaum etwas anbrennen.

Der 10. Spieltag

Nach einer halben Stunde wurde es dann etwas ruppiger: So sahen Wolze, Brandy und Strohdiek binnen fünf Minuten allesamt die Gelbe Karte. Darunter litt auch der Spielfluss, sodass es zur Pause keine gefährlichen Aktionen mehr gab.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht. Duisburg war weiterhin die tonangebende Mannschaft, der es jedoch an der nötigen Entschlossenheit fehlte. Beide Teams sammelten zudem nach wie vor fleißig Gelbe Karten: Domovchiyski, Sukalo (seine Fünfte) und Soares erwischte es auf Seiten der Hausherren, Meha bei den Gästen.

Zwar hatten die Nullsiebener die ein oder andere Standardsituation, ließen diese aber viel zu fahrlässig liegen. Dennoch gingen sie in der 77. Minute in Führung. Proschwitz fasste sich ein Herz und zog aus knapp 30 Metern zentraler Position einfach mal ab. Nachdem das Leder genau auf Fromlowitz kam, sah dieser extrem unglücklich aus, auch wenn der Ball im Flug etwas seine Richtung änderte.
Anschließend setzte Sasic alles auf eine Karte, brachte mit Shao und Kastrati zwei weitere Offensivkräfte. Sein Gegenüber Schmidt schickte dagegen mit Palionis einen weiteren Innenverteidiger auf den Rasen. Devise: Beton anrühren. Dies sollte auch klappen. Alushi hatte in der Nachspielzeit sogar noch die Möglichkeit zum 2:0, statt selber abzuschließen legte er aber quer und fand nur einen Gegenspieler (90. +2).

Nach der Länderspielpause empfängt Duisburg samstags (13.00 Uhr) den FC Ingolstadt, Paderborn hat bereits am Freitag (18.00 Uhr) Eintracht Braunschweig zu Gast.