2. Bundesliga 2011/12, 9. Spieltag
13:45 - 13. Spielminute

Rote Karte
Bülow
TSV 1860

13:48 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Aigner
TSV 1860

13:48 - 17. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Feick
für Bierofka
TSV 1860

13:59 - 27. Spielminute

Tor 1:0
Nöthe
Linksschuss
Vorbereitung Sararer
Fürth

14:04 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Nehrig
Fürth

14:14 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Nöthe
Fürth

14:40 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Feick
TSV 1860

14:41 - 54. Spielminute

Tor 2:0
Nehrig
Rechtsschuss
Fürth

14:44 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Schäffler
für Aigner
TSV 1860

14:44 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Volland
TSV 1860

14:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Schahin
für Nöthe
Fürth

14:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Rakic
für Volland
TSV 1860

14:55 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Schahin
Fürth

15:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Klaus
für Schröck
Fürth

15:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Karaslavov
für Mavraj
Fürth

FUE

M60

Fünfte Gelbe Karte für Nehrig

Nöthe ist wieder mal zur Stelle

Olivier Occean im Duell mit Kai Bülow

Olivier Occean im Duell mit Kai Bülow, für den die Partie schnell beendet war. picture-alliance

SpVgg-Coach Mike Büskens ersetzte nach dem 0:0 bei Alemannia Aachen Rotsünder Prib durch Pekovic.

Ein Personalwechsel auch bei 1860: Trainer Reiner Maurer brachte im Vergleich zum 4:0-Heimsieg gegen den FSV Frankfurt Stahl für den verletzten Aygün (Innenband), Bülow rückte aus dem Mittelfeld in die Abwehrkette zurück.

1860 hatte in der Anfangsphase wesentlich mehr Struktur zu bieten als die nervösen Hausherren, bei denen nichts zusammenlief - deren Spiel krankte zunächst schon im Aufbau. Die Münchner überbrückten das Mittelfeld schnell, die Abwehr der SpVgg musste vor den schnellen gegnerischen Spitzen auf der Hut sein.

Es war eine sehr intensive Partie mit vielen Zweikämpfen, jedoch noch ohne großes Tempo. Fürth tat sich schwer, war aber nach einer knappen Viertelstunde numerisch überlegen: Schröck schnappte sich den Ball im Mittelfeld, sprintete Richtung Strafraum und nahm halblinks Nöthe mit, der von Bülow vor der Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde - Rot! Eine harte Entscheidung, heftig moniert von den Münchner Spielern (13.).

Feick kam für Bierofka und verteidigte links hinten, Benjamin rückte nach innen. Es dauerte bis zur 20. Minute, ehe die SpVgg und die Partie deutlich Fahrt aufnahm. Ab diesem Zeitpunkt war Einbahnstraßenfußball Richtung Gästetor angesagt, meist über die rechte Seite, wo vor allem Sararer nun aufdrehte und Gegenspieler Feick vor große Probleme stellte.

Occeans Fallrückzieher (23.) leitete eine Drangphase der Büskens-Elf ein. Dann kam der Kanadier nach Sararers Vorarbeit im Fünfer nicht richtig ran (25.). Der rechte Flügelflitzer der Gastgeber verzog selbst nur knapp (26.), um wieder eine Minute später die Führung vorzubereiten: Sararer setzte sich rechts robust gegen Halfar durch und legte von der Grundlinie quer in den Fünfer, wo Nöthe den linken Fuß hinhielt und durch die Beine von Kiraly ins kurze Eck traf.

Die Franken hatten in der von vielen Unterbrechungen gekennzeichneten Partie in der Folge weiterhin klare Vorteile. Nöthe konnte vor der Pause zwei Chancen aus guter Position nicht nutzen (30., 31.).

Der 9. Spieltag

Ohne personelle Wechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter, auch am Spielgeschehen änderte sich nichts. Die "Kleeblättler" waren im Vorwärtsgang und suchten die Vorentscheidung. Zunächst waren wieder die Protagonisten des ersten Durchgangs, Sararer und Nöthe, im Blickpunkt - der Torschütze verzeichnete die beiden ersten Chancen nach der Pause jeweils nach Vorarbeit des Flügelspielers (48., 51.).

Den Treffer zum 2:0 markierte dann aber Nehrig: Nach einer Ecke wehrten die Löwen den Ball in die Mitte ab. Der Verteidiger, der nach seiner fünften Gelben Karte ein Spiel Pause hat, nahm das Leder mit vollem Risiko und knallte aus 22 Metern aufs Tor. Buck lenkte leicht und für Kiraly unhaltbar ab, die Kugel landete im linken unteren Eck (54.).

Frühzeitig war die Begegnung entschieden. Denn von den Münchnern kam offensiv einfach zu wenig, um eine Wende einzuleiten. Und die konzentriert agierenden Büskens-Schützlinge taten nicht mehr als notwendig, um den frühzeitig resignierenden bayrischen Rivalen in Schach zu halten. Chancen wie die sehr gute für Fürstner - der Mittelfeldmotor wurde von Feick frei vor dem Tor in letzter Sekunde am Einschuss gestört (65.) - hatten Seltenheitswert.

Schahin feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback (67.). Nennenswerte Torszenen blieben in der Schlussphase hüben wie drüben bis auf einen Schrägschuss des eingewechselten Klaus aus (89.). Die SpVgg verteidigte somit ihre Tabellenführung, 1860 verpasste den Anschluss nach ganz oben.

Spieler des Spiels

Bernd Nehrig Mittelfeld

1,5
Tore und Karten

1:0 Nöthe (27', Linksschuss, Sararer)

2:0 Nehrig (54', Rechtsschuss)

Fürth

Grün 3 - Nehrig 1,5 , Kleine 3, Mavraj 2,5 , Schmidtgal 3 - Fürstner 2,5, Pekovic 2,5, Sararer 2, Schröck 3 - Occean 3, Nöthe 2,5

TSV 1860

Kiraly 3 - Rukavina 3,5, Bülow , Buck 4, Benjamin 4 - D. Stahl 4,5, Bierofka , Aigner 4,5 , Halfar 5 - Lauth 5, Volland 4

Schiedsrichter-Team

Christian Bandurski Oberhausen

3,5
Spielinfo

Stadion

Trolli-Arena

Zuschauer

14.200 (ausverkauft)

Fürth tritt am Sonntag (13.30 Uhr) die Reise in den Wildpark zum Karlsruher SC an. 1860 München empfängt zeitgleich Dynamo Dresden.