2. Bundesliga 2011/12, 8. Spieltag
13:33 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Aigner
Kopfball
Vorbereitung Halfar
TSV 1860

13:56 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Fillinger
FSV Frankfurt

14:34 - 47. Spielminute

Tor 2:0
Volland
Linksschuss
Vorbereitung Kiraly
TSV 1860

14:35 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Volland
TSV 1860

14:45 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
N'Diaye
für V. Hleb
FSV Frankfurt

14:45 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
Chrisantus
für K. Benyamina
FSV Frankfurt

14:47 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Schindler
für Aygün
TSV 1860

14:53 - 67. Spielminute

Tor 3:0
Volland
Linksschuss
Vorbereitung Halfar
TSV 1860

14:56 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
N'Diaye
FSV Frankfurt

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
D. Stahl
für Halfar
TSV 1860

15:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Rakic
für Aigner
TSV 1860

15:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
Gueye
für Fillinger
FSV Frankfurt

15:14 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Cinaz
FSV Frankfurt

15:18 - 90. + 1 Spielminute

Tor 4:0
Huber
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung Rakic
TSV 1860

M60

FSV

1860 München bleibt zu Hause makellos

Aigner mit Wucht, Volland mit List

1860 München - FSV Frankfurt, Volland, Aygün, Buck

Gratulation von seinen Mitspielern Aygün (hinten) und Buck (re.): Doppeltorschütze Volland. Picture Alliance

Nach der bitteren 2:4-Niederlage auf St. Pauli, bei der die Löwen binnen 20 Minuten eine 2:0-Führung verspielt hatten, änderte 1860-Coach Reiner Maurer seine Defensive auf zwei Positionen: Debütant Benjamin agierte für Feick als Linksverteidiger, in der Mitte ersetzte Aygün Schindler, der zuvor in jedem Spiel begonnen hatte. Keinen Grund für einen Wechsel sah FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen. Er schickte die gleiche Elf aufs Feld wie beim 1:1-Unentschieden gegen Erzgebirge Aue. Dazu stand der etatmäßige Kapitän Schlicke wieder zur Verfügung und saß auf der Bank.

Bei regnerischem Wetter und einem durchnässten Rasen in München mussten die Fans nicht lange auf das erste Highlight warten. Beflügelt vom neuen Sponsoren-Deal mit dem britischen Autohersteller Aston Martin drückten die Löwen von Beginn an aufs Gaspedal und gingen in der dritten Minute schon mit 1:0 in Front.

Der 8. Spieltag

Lauth führte die erste Ecke kurz auf Halfar, der anschließend flanken durfte, aus. In der Mitte stand Aigner am Fünfmeterraum freistehend und drückte den Ball überzeugend über die Linie. Doch die frühe Euphorie verflog anschließend schnell. Die Löwen ließen es fortan etwas ruhiger angehen und verhalfen somit den zu Beginn noch stark verunsicherten Hessen, ins Spiel zu finden.

Zwar lief das Leder gut durch die eigenen Reihen der Hessen, richtig gefährlich wurde es für Kiraly dennoch nicht. Es haperte zumeist an der Durchschlagskraft und der letzten Präzision. Sinnbildlich hierfür ein schöner Sololauf von Hleb, dessen Abspiel auf Fillinger, der in den Sechzehner gestartet war, viel zu ungenau gespielt war – Chance dahin (17.)! So musste FSV-Coach Boysen bis kurz vor der Pause warten, ehe sein Team etwas Gefahr ausstrahlte. Bei einer Yelen-Ecke stieg Heitmeier höher als Gegenspieler Bülow, aber sein Kopfball verfehlte das Ziel um ein paar Meter (43.).

Dies änderte sich direkt nach dem Wechsel. Die Löwen kamen erneut besser aus dem Quark und hatten dazu mit Volland ein richtiges Schlitzohr in ihren Reihen. Der erst 19-Jährige schnappte sich das Leder und überlistete Klandt mit einem sehenswerten Lupfer aus knapp 20 Metern – 2:0 (47.). Wieder ein früher Dämpfer für den FSV, der sich zwei Zeigerumdrehungen später bei seinem Keeper bedanken konnte, dass es nicht sogar schon 3:0 stand. Klandt rettete gegen Halfar (49.).

Gledson lädt ein, Volland sagt "Danke!"

Aber auch die Hessen kamen nun zu Gelegenheiten: Die beste hatte Hleb, der im Eins-gegen-Eins mit Kiraly den Kürzeren zog (57.). Doch zehn Minuten später sorgte Gledson für die Entscheidung. Mit einem schlimmen Fehlpass auf Halfar, der auf den einlaufenden Volland weiterleitete, lud der Innenverteidiger die Hausherren förmlich zum Toreschießen ein. Volland ließ sich nicht zweimal bitten und schnürte seinen Doppelpack (67.). Damit wollte er sich aber nicht zufrieden geben: Vier Minuten vor dem Ende ließ er zunächst drei Gegenspieler stehen, ehe Klandt das Leder noch abwehren konnte. In der Nachspielzeit hatten die Löwen doch noch mal Grund zur Freude, als eine Rakic-Hereingabe bei Huber landete, der das Leder unglücklich ins eigene Tor beförderte (90. + 1).

Spieler des Spiels

Kevin Volland Sturm

1,5
Tore und Karten

1:0 Aigner (3', Kopfball, Halfar)

2:0 Volland (47', Linksschuss, Kiraly)

3:0 Volland (67', Linksschuss, Halfar)

4:0 Huber (90' +1, Eigentor, Rechtsschuss, Rakic)

TSV 1860

Kiraly 3 - Rukavina 3,5, Aygün 3 , Buck 3, Benjamin 3,5 - Bülow 3, Bierofka 2,5, Aigner 2,5 , Halfar 3 - Lauth 3,5, Volland 1,5

FSV Frankfurt

Klandt 3 - Huber 5 , Heitmeier 5, Gledson 5, Teixeira 5 - Y. Stark 4,5, Cinaz 5 , V. Hleb 4,5 , Yelen 5,5, Fillinger 4,5 - K. Benyamina 5

Schiedsrichter-Team

Bastian Dankert Rostock

1,5
Spielinfo

Stadion

Allianz-Arena

Zuschauer

20.100

Für 1860 München geht es nächsten Sonntag (13.30 Uhr) zum bayrischen Derby bei der SpVgg Greuther Fürth. Der FSV Frankfurt ist schon am Freitag (18 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig im Einsatz.