2. Bundesliga 2011/12, 7. Spieltag
18:33 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Berberovic
Duisburg

18:34 - 34. Spielminute

Spielerwechsel
Kastrati
für Domovchiyski
Duisburg

19:12 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Brosinski
Duisburg

19:15 - 58. Spielminute

Tor 1:0
Fürstner
Rechtsschuss
Vorbereitung Occean
Fürth

19:18 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Kastrati
Duisburg

19:22 - 64. Spielminute

Tor 2:0
Nöthe
Rechtsschuss
Vorbereitung Sararer
Fürth

19:24 - 66. Spielminute

Tor 2:1
J. Gjasula
Rechtsschuss
Vorbereitung Berberovic
Duisburg

19:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Pamic
für Pliatsikas
Duisburg

19:27 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Nehrig
Fürth

19:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Bollmann
für Brosinski
Duisburg

19:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Pekovic
für Nöthe
Fürth

19:35 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
J. Gjasula
Duisburg

19:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Klaus
für Schröck
Fürth

19:43 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Bruno Soares
Duisburg

19:45 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Jula
Duisburg

19:50 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
Karaslavov
für Prib
Fürth

FUE

MSV

Fürths Serie bleibt bestehen - Domovchiyski muss früh raus

Occeans Pech ist Fürstners Glück

Duisburgs Domovchiyski im Duell mit Mavraj (li.)

Kurzeinsatz: Duisburgs Domovchiyski - hier im Duell mit Mavraj (li.) - wurde noch vor der Pause ausgewechselt. picture alliance

Greuther Fürths Trainer Michael Büskens sah nach dem 4:1-Sieg beim VfL Bochum keinen Grund für personelle Änderungen. Duisburgs Coach Milan Sasic indes brachte Pliatsikas, der beim 3:0 gegen Dynamo Dresden eine Gelb-Rot-Sperre verbüßen musste, für Kastrati. Gjasula spielte dadurch wieder etwas offensiver.

Beide Mannschaften erwischten einen holprigen Start. Die Anfangsphase der Partie war geprägt von großer Vorsicht, geringem Tempo und zahlreichen individuellen Fehlern. Folglich entwickelte sich im Ronhof ein zähes Spiel, das aber zumindest von seiner Intensität lebte. Die Franken agierten dabei etwas schläfrig, was zu Feldvorteilen für die auf eine stabile Defensive bedachten "Zebras" führte. Bis auf einen Kopfball von Jula, den Grün in der elften Minute im Nachfassen fing, sprang für den MSV allerdings nichts heraus.

Der 7. Spieltag

Gelungene Spielzüge hatten hüben wie drüben Seltenheitswert. Vor allem das "Kleeblatt" spielte zu statisch und zu langsam. Wie man es besser macht, zeigten die Franken nach 17 Minuten, als nach einer schnellen Kombination Nöthe in erstklassiger Position zum Abschluss kam, den Ball aber nicht im Tor unterbrachte. Derartige Aktionen waren aber die Ausnahme und nicht die Regel. Es kam einfach kein Spielfluss auf! Die Ursache: Zahlreiche Nickeligkeiten und noch mehr Fouls. Bis auf einen Freistoß von Prib, der nach einer halben Stunde knapp drüber strich, passierte folglich gar nichts in den jeweiligen Strafräumen. Sasic reagierte als erster und wechselte bereits in der 34. Minute: Für den unglücklich agierenden Domovchiyski kam Kastrati, der der Begegnung aber ebenfalls keine frischen Impulse gab.

Kurz vor der Pause wurde es dann doch noch turbulent - weil die Fürther einen Gang zulegten. Zuerst kratzte Fromlowitz einen mustergültigen Nöthe-Kopfball aus dem linken Eck, Sekunden danach traf Mavraj nur das rechte Außennetz (39.), ehe Sararer aus 15 Metern gegen Fromlowitz den Kürzeren zog (44.). Folglich blieb es beim 0:0-Pausenstand.

Fürth schlägt nach der Pause doppelt zu - Duisburgs Aufholjagd bleibt erfolglos

Fürths Fürstner gegen Sukalo (li.).

Luftkampf: Fürths Fürstner gegen Sukalo (li.). picture alliance

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Der MSV spielte weiter aus einer gesicherten Deckung heraus und überließ den "Kleeblättlern" die Initiative. Die SpVgg setzte auf Geduld und forcierte das Flügelspiel. Letztlich mit Erfolg! Nachdem Occean noch knapp rechts vorbei geschossen hatte (55.), luchste Schröck Pliatsikas den Ball ab und passte genau auf Occean. Der Kanadier scheiterte noch am rechten Pfosten, doch Fürstner nagelte den Nachschuss aus 16 Metern in die Maschen zur mittlerweile verdienten Führung (58.). Etwas später folgte der nächste Streich: Diesmal brach Sararer auf rechts durch und bediente Nöthe in der Mitte. Dieser verzettelte sich zuerst im Getümmel, brachte den Ball dann aber am Boden liegend aus kurzer Distanz auf artistische Art und Weise doch noch im Tor unter (64.).

Das war der Weckruf für die "Zebras", die nach dem 0:2 plötzlich ihren Offensivgeist entdeckten und rasch den Anschluss schafften. Gjasula ließ Fürths Schlussmann Grün aus 15 Metern nicht den Hauch einer Chance (66.). Der Treffer zeigte Wirkung, Fürth wankte plötzlich und sah sich mit immer stärker werdenden Meiderichern konfrontiert. Der MSV blies zur Schlussoffensive, die er jedoch ohne Brosinski bestreiten musste, da dieser nach einem Foul von Nehrig durch Bollmann verletzt ausgewechselt wurde.

Büskens reagierte auf die Sturm- und Drangphase der Gäste mit der Hereinnahme des "Sechsers" Pekovic, der Stürmer Nöthe ersetzte. Mit dem Montenegriner bekamen die Franken im Mittelfeld die Oberhand und konnten nun insbesondere die Kreise von Regisseur Gjasula einengen. Den Duisburgern rannte die Zeit davon, was sich in einer zunehmenden Härte seitens der Gäste manifestierte. Gjasula, Bruno Soares und Jula holten sich innerhalb weniger Minuten jeweils Gelb ab. Mehr passierte dann aber auch nicht mehr.

Am Sonntag, den 18. September, ist die Tabellenführer Greuther Fürth zu Gast bei Schlusslicht Alemannia Aachen. Tags zuvor empfängt der MSV Duisburg die "Eisernen" von Union Berlin.