2. Bundesliga 2011/12, 5. Spieltag
18:10 - 9. Spielminute

Tor 1:0
Occean
Rechtsschuss
Vorbereitung Schröck
Fürth

18:15 - 15. Spielminute

Spielerwechsel
Man. Hartmann
für Metzelder
Ingolstadt

18:19 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Mavraj
Fürth

19:10 - 53. Spielminute

Tor 2:0
Nöthe
Rechtsschuss
Vorbereitung Occean
Fürth

19:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Buddle
für Akaichi
Ingolstadt

19:26 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Biliskov
Ingolstadt

19:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Klaus
für Sararer
Fürth

19:31 - 74. Spielminute

Tor 3:0
Klaus
Kopfball
Vorbereitung Schröck
Fürth

19:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Pektürk
für Schröck
Fürth

19:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
A. Buchner
für Pisot
Ingolstadt

19:39 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Pekovic
für Fürstner
Fürth

19:42 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Caiuby
Ingolstadt

FUE

FCI

Greuther Fürths Serie hat Bestand - FCI bleibt sieglos

Occean bringt die SpVgg auf die Siegerstraße

Ingolstadts Metzelder (li.) gegen Schröck

Schreck lass nach: Ingolstadts Metzelder (li.) knickte in dieser Szene um und verletzte sich. Schröck konnte nichts dafür. picture alliance

Fürths Trainer Michael Büskens brachte nach dem 1:0-Auswärtssieg in Paderborn nur Sararer anstelle von Klaus neu ins Team.

Ingolstadts Coach Benno Möhlmann indes stellte seine Anfangself im Vergleich zum 1:1 gegen den FSV Frankfurt gleich auf vier Positionen um: Görlitz, Matip, Metzelder und Moritz Hartmann spielten für Manuel Hartmann, Fink, den Ex-Fürther Haas (Wadenprobleme) und Ikeng.

Bei strahlendem Sonnenschein zeigten die Fürther von Beginn an, wo der Hase im Ronhof langlaufen sollte. Die SpVgg ergriff das Kommando und drängte nach vorne, ohne dabei aber allzu großes Risiko zu gehen. Das "Kleeblatt" agierte eher geduldig gegen tief stehende und auf Konter lauernde Ingolstädter. Die Franken mussten dennoch nicht lange warten, ehe sie jubeln durften: Fürstner passte nach links auf Schröck, der in den Sechzehner dribbelte und dann das Auge für den in der Mitte wartenden Occean hatte. Der Kanadier schob das Leder aus kurzer Distanz in die Maschen (9.).

Der 5. Spieltag

Der FCI agierte weiter sehr vorsichtig und musste nach einer Viertelstunde den nächsten Rückschlag einstecken. Metzelder knickte unglücklich um und musste postwendend durch Manuel Hartmann ausgetauscht werden. Das "Kleeblatt" bestimmte das Geschehen, nur ließen es die Franken jetzt ruhig angehen - zu ruhig! Die Folge: Ingolstadt setzte durch Caiuby (19.) und Akaichi (23.) erste Ausrufezeichen.

Die "Schanzer" gaben jedoch ihre abwartende Grundhaltung weiter nicht auf und setzten nur ab und an eigene Impulse. Weil aber auch die SpVgg nicht mehr als nötig machte, plätscherte die inzwischen durchaus ausgewogene Partie ereignislos der Pause entgegen. Erst in den Schlussminuten kam wieder etwas wie Aufregung auf: Zuerst rettete Pisot im eigenen Fünfer vor dem lauernden Nöthe (41.), dann prüfte auf der Gegenseite Akaichi Grün aus 17 Metern (42.), ehe Occean in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs knapp drüber köpfte (45.+2).

Das "Kleeblatt" schlägt schon wieder früh zu - Klaus braucht nur Sekunden

Fürths Occean

Vier Tore in fünf Spielen: Fürths Occean. picture alliance

Ohne personelle Änderungen ging es in den zweiten Durchgang, in dem die Gäste rasch zur bis dato besten Möglichkeit kamen. Akaichi scheiterte aus fünf Metern per Kopf an Grün (47.). Damit hatte es sich aber auch schon wieder mit Ingolstädter Angriffsfußball. Es kam noch schlimmer, denn wie schon im ersten Durchgang, schlug die SpVgg früh zu: Bei einem langen Ball kam Kirschstein heraus und wollte klären, räumte aber nur den eigenen Mitspieler Pisot ab. Occean nutzte das und legte per Kopf nach links zu Nöthe ab, der den Ball technisch anspruchsvoll per Außenrist an Görlitz vorbei ins Tor bugsierte (53.).

Das war der Nackenschlag für die Ingolstädter, die in der Folge noch stärker unter Druck gerieten. Occean jagte das Leder gleich zweimal knapp drüber (57., 66.). Beim zweiten Versuch des Kanadiers hatten die "Schanzer" aber Glück, denn in der Entstehung der Chance hatte Kirschstein Sararer im eigenen Sechzehner gefoult. Weil die Kugel aber trotzdem zu Occean durchkam, entschied Referee Christian Fischer wohl auf Vorteil.

Der dritte Treffer war Klaus vorbehalten. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung wurde der 18-jährige butterweich von Schröck bedient. Er bedankte sich und köpfte aus fünf Metern in die Maschen (74.). Damit war alles klar. Die Franken ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und hätten sogar noch höher gewinnen können. Weil aber Nöthes Kopfball knapp drüber ging, blieb es schlussendlich beim 3:0-Erfolg.

Die Fürther sind am kommenden Spieltag wieder freitags gefordert, dann geht's zum VfL Bochum. Zeitgleich haben die Ingolstädter Aufsteiger Hansa Rostock zu Gast.