2. Bundesliga 2011/12, 3. Spieltag
13:47 - 16. Spielminute

Tor 0:1
Iashvili
Linksschuss
Vorbereitung F. Lechner
Karlsruhe

13:56 - 25. Spielminute

Gelbe Karte
Steffen Haas
Karlsruhe

13:57 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
le Beau
Aue

14:12 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Kempe
Aue

14:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Hochscheidt
für le Beau
Aue

14:41 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Lavric
Karlsruhe

14:46 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Iashvili
Karlsruhe

14:51 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
A. Ramaj
für O. Schröder
Aue

14:56 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Männel
Aue

15:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
G. Krebs
für Terrazzino
Karlsruhe

15:06 - 78. Spielminute

Tor 0:2
G. Krebs
Rechtsschuss
Vorbereitung Hoheneder
Karlsruhe

15:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Curri
für Kempe
Aue

15:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Cuntz
für Buckley
Karlsruhe

AUE

KSC

KSC siegt dank zweier Traumtore in Aue

Krebs' Volley setzt den Deckel drauf

Erzgebirge Aue - KSC, Dennis und Tobias Kempe, 3. Spieltag

Siegreich im Bruderduell: Dennis Kempe (re., KSC) gegen seinen Bruder Tobias. imago

Aues Trainer Rico Schmitt veränderte seine Startformation nach dem 3:1-Pokalsieg nach Verlängerung in Saarbrücken auf zwei Positionen: Le Beau begann als Rechtsverteidiger, Tobias Kempe agierte im offensiven Zentrum. Curri und Hochscheidt nahmen Platz auf der Bank, Fabian Müller fehlte nach seiner Gelb-Roten Karte.

Beim KSC sah Coach Rainer Scharinger im Vergleich zum 3:1-Erfolg im Pokal gegen Alemannia Aachen keinen Grund zu einem Wechsel und schickte die identische Startformation auf den Rasen.

Es war ein flotter Beginn im Auer Erzgebirgsstadion. Die Hausherren kamen auch gleich über Tobias Kempe, der im Zentrum Könnecke fand, zu einer ersten gute Torchance (5.). Aber auch die Gäste hatten nur 120 Sekunden später ihre Premiere vor dem FCE-Gehäuse: Hensels Ballverlust nutzte Iashvili, der nicht lange zögerte und abschloss. Keeper Männel lenkte den Ball über die Latte (7.).

Der KSC war anschließend um Kontrolle bemüht. Und diese zahlte sich auch schnell aus: Wieder war es Iashvili, der zunächst drei Gegenspieler links liegen ließ und von der Strafraumgrenze aus rechter Position den Ball in den rechten Torwinkel schlenzte (16.).

Der 3. Spieltag

Im Anschluss an das Gegentor, im Übrigen das erste für den FCE in der laufenden Spielzeit, war die Schmitt-Elf um eine schnelle Antwort bemüht. Könnecke hatte nach einer tollen Einzelaktion von Tobias Kempe die nächste Gelegenheit der "Veilchen" (21.). Dazu versuchte sich Linksverteidiger Klingbeil aus der Distanz. Aber auch die Gäste aus dem Badener Land hatten weiterhin ihre Möglichkeiten: Zweimal bediente der agile Iashvili Stürmer Lavric, der beides Mal am rechten Außennetz scheiterte (35., 43.).

Zur Pause wechselte Schmitt einmal aus: Le Beau musste für Hochscheidt weichen, der sich im Mittelfeld einordnete. Schlitte übernahm dafür die Position des Rechtsverteidigers. Beide Teams taten sich nach dem Wiederbeginn zunächst schwer, den Rhythmus zu finden. Erst knapp zehn Minuten nach Wiederbeginn hatte Hochscheidt nach Lachhebs langgetretener Freistoßflanke eine erste Kopfballchance.

Doch danach wurde es turbulent im Karlsruher Strafraum: Hensel bediente König, der frei vor Orlishausen stand und am Keeper scheiterte. Der Abpraller landete bei Könnecke, der statt einzuschieben die Finte ansetzte und anschließend Dennis Kempe auf der Linie anschoss, ehe Hochscheidt den Ball über die Linie drückte, doch wegen vermeintlicher Abseitsposition zurückgepfiffen wurde (58.). Die Schmitt-Elf erhöhte in dieser Phase den Druck, drängte auf den Ausgleich. Kempe und Hensel scheiterten kurz darauf beide aus der Distanz (63.).

Auf der anderen Seite hatten die Sachsen jedoch Glück, dass Lachhebs Foul gegen Terrazzino noch gerade so außerhalb des Strafraums stattfand und der anschließende Freistoß schwach ausgeführt wurde (69.). Dazu traf der starke Iashvili eine Viertelstunde vor dem Ende, nach toller Vorarbeit von Buckley, nur den Pfosten für den bereits geschlagenen Männel (77.).

60 Sekunden später lag der Ball dann doch im Netz und wieder war es ein sehr schöner Treffer: Nach einem Klärungsversuch zog der eingewechselte Krebs aus 20 Metern volley ab und versenkte das Leder im rechten Eck - 2:0 (78.). Staffeldt (82.) und Lavric (84.) hatten noch weitere kleine Gelegenheiten für die Badener, Klingbeil (86.) schloss noch einmal für die Hausherren ab. Am verdienten 2:0-Auswärtssieg änderten diese Situationen aber nichts mehr.

Für Aue geht es kommenden Sonntag zu 1860, Karlsruhe empfängt bereits am Freitag Aufsteiger Eintracht Braunschweig.