18:13 - 13. Spielminute

Tor 1:0
O'Reilly
Rechtsschuss
USA

19:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (USA)
Rapinoe
für Rodriguez
USA

19:07 - 50. Spielminute

Tor 2:0
Rapinoe
Rechtsschuss
Vorbereitung Holiday
USA

19:11 - 53. Spielminute

Spielerwechsel (Kolumbien)
Velasquez
für Usme
Kolumbien

19:12 - 55. Spielminute

Spielerwechsel (Kolumbien)
Rincon
für Salazar
Kolumbien

19:14 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (USA)
Cox
für LePeilbet
USA

19:15 - 57. Spielminute

Tor 3:0
Lloyd
Rechtsschuss
Vorbereitung Cox
USA

19:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (USA)
Heath
für O'Reilly
USA

19:41 - 84. Spielminute

Gelbe Karte (USA)
Wambach
USA

USA

KOL

Frauen-WM

O'Reilly bringt die USA auf Kurs

Torhungrige US-Girls lösen Viertelfinal-Ticket - Kolumbien raus

O'Reilly bringt die USA auf Kurs

Heather O'Reilly

Das hab ich gut gemacht! Heather O'Reilly lässt sich nach ihrem Traumtor feiern. picture alliance

Pia Sundhage baute die US-amerikanische Startelf im Vergleich zum verdienten 2:0-Auftakterfolg gegen Nordkorea einmal um: Mittelfeld-Akteurin Lindsey verdrängte Boxx auf die Bank. Auf der Gegenseite wirbelte Kolumbiens Trainer Ricardo Rozo seine Anfangsformation nach der 0:1-Pleite gegen Schweden auf gleich vier Positionen durcheinander: Dominguez, Montano, Salazar sowie Castro kamen anstelle von Peralta, Montoya, Shootingstar Rincon und Andrade von Beginn an zum Zug.

Die US-Girls setzten die Kolumbianerinnen in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena vom Anpfiff weg unter Druck und sorgten rasch für Konfusion in der Abwehr des WM-Neulings. Die zielstrebigen Offensivaktionen der USA fanden auch schnell ihren Ausdruck in guten Torgelegenheiten: Rodriguez drang dynamisch in den Strafraum ein, scheiterte jedoch nahe der linken Fünfer-Grenze an Sepulveda (3.).

Spieler des Spiels
USA

Alexandra Krieger Abwehr

2
Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 O'Reilly (13', Rechtsschuss)

2:0 Rapinoe (50', Rechtsschuss, Holiday)

3:0 Lloyd (57', Rechtsschuss, Cox)

USA
USA

Solo 3 - Krieger 2, Rampone 3, Buehler 3, LePeilbet 4 - Lindsey 2,5, Lloyd 3 , O'Reilly 2,5 , Holiday 3 - Rodriguez 4 , Wambach 3

Kolumbien
Kolumbien

Sandra Milena 3 - Arias 4,5, Peduzine 6, Gaitan 5, Montano 5 - Ospina 4,5, Salazar 6 , Dominguez 4,5, Rodallega 4 - Usme 5 , Castro 5

Schiedsrichter-Team

Dagmar Damkova Tschechien

4
Spielinfo

Stadion

Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

25.475 (ausverkauft)

Nur vier Zeigerumdrehungen später war die Reaktionsschnelligkeit von Kolumbiens Torfrau erneut gefordert: Nachdem sie einen trockenen Schuss von US-Starstürmerin Wambach pariert hatte, jagte Rodriguez die Kugel über den Balken. Keine 180 Sekunden später bot sich dem Olympiasieger die dritte gute Torgelegenheit, erneut in Person von Rodriguez: Nach kapitalem Ballverlust im kolumbianischen Spielaufbau kam die Angreiferin im Strafraum zum Abschluss, knallte das Leder aber links vorbei.

Dauerdruck & Traumtor

Die Sundhage-Truppe nagelte die Südamerikanerinnen weiter in der Defensive fest, in der sich die “Cafeteras“ angesichts des US-amerikanischen Dauerdrucks vielfach recht orientierungslos präsentierten. Nach rund einer Viertelstunde ging der Favorit durch ein Traumtor in Front: Nachdem Salazar durch einen Stockfehler das Leder verloren hat, fasste sich O'Reilly aus halbrechter Position ein Herz und hämmerte das Spielgerät sehenswert mit exzellenter Schusstechnik in den linken Winkel (13.).

Die US-Girls blieben auch fortan feldüberlegen, agierten couragiert und bauten ihr Chancenplus konsequent aus: Kopfballspezialistin Wambach setzte die Kugel nach toller O'Reilly-Flanke links am Kasten vorbei, die dauerbeschäftigte Sepulveda entschärfte einen Drop-Kick von Cheney (30, 36.). Da es die Nordamerikanerinnen verpassten, den zweiten Treffer nachzulegen, hätte Kolumbien um ein Haar kurz vor dem Kabinengang ausgeglichen: Castro brachte den Ball auch im Gehäuse unter, stand jedoch beim Zuspiel deutlich im Abseits (45. +1).

Zwar kamen die Kolumbianerinnen mutiger aus der Kabine und konnten die ersten Minuten von Durchgang zwei auch ausgeglichener gestalten, ehe den US-Girls der zweite Treffer glückte: Cheney setzte per überlegtem Pass die just eingewechselte Rapinoe in Szene, die das Leder aus rund 15 Metern fulminant in die Maschen jagte (50.).

Die Südamerikanerinnen mühten sich um eine Antwort und kassierten acht Minuten nach dem 0:2 Gegentreffer Nummer drei: Lloyd versuchte es einfach mal aus der Distanz. Die tapfere Sepulveda klatschte sich den Flatterball selbst ins Netz. Der Torhunger des zweimaligen Weltmeisters war damit noch nicht gestellt. Star-Stürmerin Wambach wollte ihr erster Turniertreffer bei mehreren Gelegenheiten ebenso nicht glücken, wie Rapinoe ihr zweiter. Die Offensivkraft hämmerte die Kugel an die Latte (69.).

Einzig Wambach hadert

Fortan nahmen die USA etwas den Fuß vom Gas, ohne allerdings die Spielkontrolle einzubüßen. Eine tragische Heldin gab es derweil: Wambach wollte einfach kein Treffer gelingen. Nach einem Press-Schlag mit Sepulveda klatschte das Leder an den rechten Pfosten und von dort zurück ins Feld (81.). So blieb es beim klaren 3:0-Erfolg für die Nordamerikanerin.

Zum Abschluss der Vorrunde kommt es am kommenden Mittwochabend in Gruppe C zum Kräftemessen zwischen den USA, trainiert von Schwedens Rekordnationalspierin Sundhage - und deren Landsfrauen (Wolfsburg, 20.45 Uhr). Beide Teams machen den Gruppensieg unter sich aus. Zeigleich begegnen sich in Bochum die ausgeschiedenen Nordkorea und Kolumbien.