DFB-Pokal 2010/11, 2. Runde
21:10 - 38. Spielminute

Tor 1:0
Kruska
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Cottbus

21:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Toprak
für Sereinig
Freiburg

21:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Putsila
für Williams
Freiburg

21:52 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Cissé
Freiburg

21:52 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Hünemeier
Cottbus

21:56 - 67. Spielminute

Tor 1:1
Cissé
Linksschuss
Vorbereitung Bastians
Freiburg

22:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Soma
für Ziebig
Cottbus

22:10 - 81. Spielminute

Tor 2:1
Jula
Kopfball
Vorbereitung Reimerink
Cottbus

22:12 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Kronaveter
für Reimerink
Cottbus

22:20 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Kurth
für Adlung
Cottbus

FCE

SCF

Cissé kann Pokalaus nicht verhindern

Fünf Freiburger übersehen Jula

Schuster (Freiburg, li.) gegen Petersen

Bild mit Symbolcharakter: Energies Nils Petersen überspringt Julian Schuster. imago

Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz stellte nach der 0:2-Auswärtsniederlage gegen Osnabrück auf einer Position um und schickte Bittrof für Afriyie auf den Rasen. Der etatmäßige Rechtsverteidiger bat freiwillig um eine Auszeit und ist bis Donnerstag auch vom Training freigestellt.

Freiburgs Trainer Robin Dutt brachte im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg über Kaiserslautern gleich vier Neue: Sereinig (2. Mannschaft), Williams, Caligiuri und Reisinger ersetzten Toprak, Putsila, Makiadi und Yano.

Es war ein munterer Beginn in der Lausitz. Beide Teams suchten spielerisch den Weg an den gegnerischen Strafraum, Cottbus gelang dies zunächst besser. Dennoch hatte Abdessadki nach einer Ecke der Gäste die erste Möglichkeit (5.), ehe Adlung per Volleyschuss erstmals SC-Keeper Baumann auf den Plan rief (6.).

Freiburgs Fehlerquote war hoch, was Energie mehr Ballbesitz bescherte. Und die konstruktivere Wollitz-Elf hatte gute Chancen zur Führung: Adlung schlenzte knapp am Pfosten vorbei (18.); und jeweils nach Ecken von Kruska strich zunächst Petersens Kopfball gegen die allzu sorglose Gästeabwehr aus fünf Metern knapp drüber (22.), und Hünemeier scheiterte ebenfalls per Kopf aus acht Metern an Baumann (26.).

Die Dutt-Schützlinge enttäuschten vor allem in der Offensive - spätestens am gegnerischen Strafraum war der Ball weg, Cissé und Reisinger blieben zunächst ohne nennenswerte Aktion. Auf der Gegenseite leitete meist Kruska Cottbuser Kombinationen ein, gut assistiert von Adlung, dessen Knaller aus der Distanz nur Zentimeter vorbeistrich (34.).

Kein Zufall, dass der ehemalige Wolfsburger mitverantwortlich war für die Führung der Lausitzer: Adlungs gefühlvoller Pass brachte Bittroff im Sechzehnmeterraum in Schussposition. Bastians war mit der Hand am Ball - Elfmeter! Kruska verwandelte sicher zur verdienten Pausenführung der Lausitzer (38.).

DFB-Pokal

Dutt brachte nach Wiederanpfiff Toprak und Putsila für Sereinig und Williams. Wer erwartet hatte, dass der SC nun einen Gang hochschalten würde, sah sich getäuscht. Energie konzentrierte sich auf die Defensive und hielt sich die Breisgauer mit energischem Zweikampfverhalten vom Leib, sprich: Strafraumaktionen und Torszenen gab es lange nicht zu sehen.

Putsilas Flachschuss bedeutete Kirschbaums erste Prüfung im zweiten Abschnitt (62.) - es war der Wachmacher für den Bundesligist. Cissés Kopfballaufsetzer flog Zentimeter vorbei (65.), doch wenig später war es passiert: Nach einer Linksflanke von Bastians kam Cissé in der Mitte an den Ball. Ziebig und Brzenska konnten den Torjäger nicht am erfolgreichen Abschluss aus zehn Metern hindern - unhaltbar für Kirschbaum landete das Leder unter der Latte (67.).

Der Ausgleich verschaffte der Dutt-Elf Rückenwind. Entlastung gab es für die Hausherren nur noch selten, dennoch bedeutete Brzenskas Flugkopfball nach Kruska-Freistoß in der Folge die vorerst beste Chance (75.).

Cottbus zog sich selbst wieder aus dem Loch, hatte in der Endphase mehr zuzusetzen. Petersen schoss drüber (77.), bei einem Konter fabrizierte Barth fast ein Eigentor. Nach der nachfolgenden Ecke machte Energie dann den Treffer selbst: Reimerink konnte ungehindert flanken, und in der Mitte netzte der völlig freie Jula gegen die schlafmützige Gästeabwehr per Kopf aus vier Metern ein (81.).

Der Endspurt der Breisgauer verpuffte, Kirschbaum wehrte Putsilas Flachschuss unorthodox ab (90.+1) - dann war Schluss.

Der SC Freiburg tritt in der Meisterschaft am Freitag um 20.30 Uhr den schweren Gang zum FC Bayern an. Cottbus muss in der 2. Liga erst am Sonntag ran und empfängt um 13.30 Uhr den VfL Bochum.