Bundesliga Analyse

Bundesliga 1995/96, 34. Spieltag

SPIELBERICHT

Verdienter Erfolg für die Münchener, die nach einer enttäuschenden ersten Hälfte nach der Pause mehr zuzusetzen hatten als die Gladbacher.

Mönchengladbach hatte Kapitän Effenberg wieder an Bord, für ihn saß Wolf zunächst auf der Bank. Hochstätter rückte in die Viererkette, Schneider spielte davor. Im Mittelfeld von 1860 kamen Stevic und Hamann für Schwabl und Jeremies zum Zug, außerdem erhielt im Tor Berg den Vorzug vor Meier.

Vor der Pause kamen beide Teams nicht auf Touren, der Lattentreffer von Winkler sowie der Pfostenschuß von Effenberg blieben die Ausnahmen in dieser an Offensivaktionen armen Halbzeit. Auf beiden Seiten waren die Spitzen gut markiert, aus dem Mittelfeld fehlte es zumeist an Unterstützung. Effenberg rannte sich oft fest, Nowak war zunächst überhaupt nicht zu sehen.

Nach dem Wechsel schaltete 1860 einen Gang höher, suchte verstärkt sein Heil vor allem im Flügelspiel (vor allem mit Cerny über rechts) und suchte vor allem Olaf Bodden, den Hochstätter jetzt mehrfach ziehen lassen mußte. Bodden scheiterte jedoch mehrfach an Kamps, der allerdings machtlos war, als die Löwen ihr Rezept wieder änderten und mit exakten Distanzschüssen den Sieg sicherstellten.

Spieler des Spiels

Uwe Kamps Tor

2,5
Spielnote

4
Tore und Karten

0:1 P. Nowak (81', B. Winkler)

0:2 Stevic (90')

Gladbach

Kamps 2,5 - Hausweiler 3,5, Andersson 3, Hochstätter 4,5, Neun 3,5 - M. Schneider 4, Effenberg 4, P. Nielsen 4,5 , Wynhoff 4 - Pettersson 4 , Sternkopf 4

TSV 1860

Berg 3 - Trares 3, Greilich 3, Miller 3 - Cerny 3, Stevic 3,5 , P. Nowak 3,5 , M. Hamann 3,5 , Dowe 4 - B. Winkler 4 , Bodden 3,5

Schiedsrichter-Team

Michael Malbranc Hamburg

3,5
Spielinfo

Stadion

Bökelbergstadion

Zuschauer

31.000

Es berichten Manfred Ewald und Martin Messerer