Bundesliga Analyse

Bundesliga 1995/96, 26. Spieltag

SPIELBERICHT

Beide Trainer hatten ihre Erfolgself auf zwei Positionen geändert. Zur Verstärkung der Offensive ersetzte Krautzun den defensiven Hengen durch Wegmann; im Angriff erhielt Siegl den Vorzug gegenüber Rische. Bei Schalke waren wieder Müller und Nemec dabei, die die Aufgaben von Latal (Bronchitis) und Anderbrügge (verletzt) übernahmen.

Bei katastrophalen Platzverhältnissen bestimmten Kampf und Krampf das Geschehen. Vom angekündigten Pfälzer Pressing bei Krautzuns Heimdebüt war nichts zu sehen: Weil Schalke selbst Forechecking praktizierte, Lautern schon beim Spielaufbau entscheidend störte. So ergaben sich auf beiden Seiten nur wenig Chancen, die meist aus Standardsituationen relsutierten.

Die beste Möglichkeit zum Siegtor verpaßte Brehme, der mit einem Handelfmeter an Lehmann scheiterte. Schalkes Schlußmann war erneut Rückhalt seiner Mannschaft, die beim offenen Schlagabtausch mit Kontern stets gefährlich blieb.

Krautzun riskierte alles, brachte mit Rische und Marschall frische Angriffskräfte. Ohne Erfolg. Schalke stand sicher gegen einen einfallslos agierenden Gegner. Während sich die Berger-Elf mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Punkt verdiente, war das Leistungsgefälle beim 1. FCK bedenklich. Einerseits kämpfte ein Greiner bis zum Umfallen, ließen jedoch ein Kadlec, Wegmann oder Roos bedingungslosen Einsatzwillen vermissen.

Spieler des Spiels

Jens Lehmann Tor

1
Spielnote

4
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

K'lautern

Reinke 3,5 - Brehme 4,5, H. Koch 3, O. Schäfer 4 - Roos 5, F. Greiner 2 , Kadlec 5, U. Wegmann 5, Mar. Wagner 4,5 - Kuka 4 , Siegl 4,5

Schalke

Lehmann 1 - Thon 4, Kurz 4, Eigenrauch 3,5 - O. Held 4, A. Müller 4, Nemec 3,5 , Dooley 4, Büskens 4 - Max 4, Mulder 3

Schiedsrichter-Team

Lutz Pohlmann Felde

2
Spielinfo

Stadion

Fritz-Walter-Stadion

Zuschauer

38.500 (ausverkauft)

Es berichtet Uli Gerke