Bundesliga Analyse

Bundesliga 1995/96, 22. Spieltag

SPIELBERICHT

Winfried Schäfer brachte Ritter, Bähr und Schmitt für Reich (verletzt), Metz (Angina) und Kirjakow (gesperrt). Jörg Berger ersetzte den gesperrten Libero Thon durch Dooley und schon nach wenigen Minuten Nemec (Knöchelverletzung nach Preßschlag) durch Held. Büskens spielte 14 Tage nach seinem Nasenbeinbruch mit einem dicken Pflaster.

Nach verkrampftem Beginn voller Fehler und Fehlpässe riß der KSC die Initiative an sich. Im Zusammenspiel zwischen Häßler (trotz enger Deckung durch Eigenrauch) und Bender erarbeiteten sich die Badener den Großteil ihrer Chancen. Über die Außenbahnen hingegen entwickelten sich keine Gefahr. Bähr (rechts) traute sich zu wenig zu, Tarnats Flanken segelten regelmäßig ins Leere.

Schalke suchte seine Chance vor der Pause mit überfallartigen Kontern. Der schönste, über vier Stationen perfekt vorgetragen, führte zum 0:1.

In der zweiten Halbzeit schnürte der KSC den Gegner ein, auch Nowotny stürzte sich ein ums andere Mal ins Getümmel am und im Schalker Straftraum. Nur noch einen einzigen Konter (!) fuhren die mit elf Mann verteidigenden Gelsenkirchener (Reitmaier hielt glänzend gegen Latal). Zum Ausgleich reichte es nicht für den KSC, weil sich die Angreifer in den entscheidenden Zweikämpfen gegen die Manndecker Kurz (rechts) und Linke nicht durchsetzen konnten. Seinen gefährlichsten Strafraumstürmer, Edgar Schmitt, hatte Schäfer zudem schon in der Pause ausgewechselt.

Spieler des Spiels

Thomas Linke Abwehr

2
Spielnote

3,5
Tore und Karten

0:1 Mulder (39', Büskens)

Karlsruhe

Reitmaier 2,5 - Nowotny 3, T. Ritter 4, D. Schuster 2,5 - Bähr 4, Häßler 3, Fink 3 , M. Bender 3, Tarnat 4,5 - Dundee 4,5 , E. Schmitt 3,5

Schalke

Lehmann 2,5 - Dooley 3 , Kurz 2,5, Linke 2 - Látal 3,5, Nemec , Eigenrauch 2,5, Anderbrügge 4, Büskens 3,5 - Max 4,5, Mulder 3

Schiedsrichter-Team

Lutz Michael Fröhlich Berlin

3,5
Spielinfo

Stadion

Wildparkstadion

Zuschauer

27.000

Es berichten Harald Kaiser und Axel Heiber