Bundesliga Analyse

Bundesliga 1995/96, 16. Spieltag

SPIELBERICHT

St. Paulis Trainer Uli Maslo mußte den verletzten Sawitschew und erkrankten Szubert ersetzen. Für sie kamen Becker und Scharping. Der KSC trat mit der gleichen Besetzung an, die Gladbach besiegt hatte.

Karlsruhe begann aggressiv, störte früh und setzte St. Pauli unter Druck. Resultat: die frühe Führung. Danach schalteten die Gäste einen Gang zurück, St. Pauli kam besser ins Spiel und zu einigen Chancen. Nach dem Ausgleich geriet die Partie bis zur Pause zum offenen Schlagabtausch.

Bei den Badenern schalteten sich Bender und vor allem Häßler oft als dritte Spitze in den Angriff ein. Sie wurden dann jeweils von Stanislawski abgefangen. Kirjakow kam meist über den rechten Flügel und band so Dinzey in der Abwehr. Bei St. Pauli konnten sich Trulsen und Dammann seltener als gewohnt in die Offensive einschalten. Pröpper hatte gegen den agilen Fink große Mühe.

In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel. Die Gastgeber drängten, der KSC setzte auf Konter. Schäfer beorderte Nowotny auf den Liberoposten und Wittwer ins Mittelfeld. Bilic übernahm Scharping von Reich, der sich nun um Driller kümmerte (vorher Metz). Nach dem Platzverweis für Bähr, bemühten sich die Gäste nur noch darum, den Punkt über die Zeit zu retten, was ihnen mit Glück und Geschick gelang. St. Pauli war einmal mehr nicht in der Lage, druckvolles Spiel in Tore umzusetzen.

Es berichten Bernd Jankowski und Manfred Münchrath