Bundesliga Analyse

Bundesliga

SPIELBERICHT

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Rostock begann mit jener Elf, die eine Woche zuvor gegen Bayern München (0:0) überzeugte. Bei den Freiburgern übernahm Heidenreich anstelle des gesperrten Vogel den Liberoposten - und spielte stets vor der Abwehr - Jurcevic stürmte für Wassmer und Freund (für Buric) spielte links, so daß Kohl wieder auf die rechte Außenbahn zurückkehrte.

Der SC setzte mit energischem Pressing, enormem Tempo und aggressivem Zweikampfverhalten die Gäste permanent unter Druck. Rostock suchte meist spielerische Lösungen, wurde jedoch überrannt. Zur Freiburger Kampf- und Laufbereitschaft (allen voran Todt und Jurcevic) gesellte sich auch spielerische Stärke, die in erster Linie Sutter beisteuerte. Jurcevic, Decheiver und Sutter wirbelten Rostocks Dreier-Abwehrkette ständig durcheinander, das Mittelfeld - es wurde von Heidenreich und Sundermann, der nach Breitkreutz' Auswechslung keinen Gegenspieler mehr hatte, verstärkt - fand immer wieder Lücken in der Hansa-Raumdeckung. Und Spanring - meist als letzter Mann, ohne Absicherung - ließ dem flinken, bemühten Baumgart keinen einzigen Zweikampfsieg.

Spielnote

2,5
Tore und Karten

0:1 Beinlich (9')

1:1 Jurcevic (34', Decheiver)

2:1 Decheiver (59', Sutter)

Freiburg

Schmadtke 6 - A. Sundermann 4 , Spanring 1 , M. Heidenreich 3,5 - R. Kohl 3 , A. Zeyer 3, Todt 2,5, Sutter 1,5 , O. Freund 3,5 - Jurcevic 2,5 , Decheiver 2,5

Rostock

Bräutigam 2,5 - März 3,5, Zallmann 4 , R. Schneider 3 - M. Groth 3, Hofschneider 4 , Beinlich 3 , Weilandt 3,5 , Studer 4 - Breitkreutz 5 , Baumgart 4,5

Schiedsrichter-Team

Hans-Jürgen Kasper Katlenburg-Linden

3,5
Spielinfo

Stadion

Dreisamstadion

Zuschauer

22.500 (ausverkauft)

Es berichten Peter Nickel und Thomas Roth