Bundesliga Analyse

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SPIELBERICHT

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Schalkes Trainer Neu, der den operierten Berger vertrat, brachte Albracht und den genesenen Anderbrügge für die verletzten Lehmann und Weidemann, Lauterns Trainer vertraute der Pokal-Elf. Aber er ließ Lutz von der linken auf die rechte Mittelfeldseite wechseln, stellte Hengen links gegen Nemec - ein guter Schachzug, Hengen hatte den Schalker Spielgestalter bestens im Griff.

Ansonsten aber bestimmten die Hausherren das Geschehen, erspielten sich eine Fülle von Chancen - und versagten vor dem Gästetor kläglich. Vor allem Müller hatte zwei klare Chancen, die er nicht nutzte. Angetrieben von Thon spielten die Schalker vor allem in der zweiten Hälfte ruhig, geschickt über die Flügel und zielstrebig auf das von Reinke glänzend gehütete Lauterer Tor. Aber im Strafraum waren sie mit ihrem Latein am Ende.

Die Lauterer hatten wenig zu bieten: einen starken Keeper, einen guten Zerstörer Hengen, ordentliche Brehme und Wegmann. Alle hatten ihre Stärken in der Defensive, nach vorn ging nicht viel zusammen. Clever allerdings schubste Marschall vor seinem Führungstor Gegenspieler Linke weg, hatte dadurch Zeit und Platz zum Kopfball. Ansonsten verließen sich die Lauterer auf ihre Defensive und vertrauten auf die eklatante Schalker Abschlußschwäche.

Spielnote

3,5
Tore und Karten

0:1 Marschall (40', Kadlec)

1:1 Mulder (83', Thon)

Schalke

Albracht 3 - Thon 3, Linke 3,5, Kurz 4,5 - Látal 5 , Nemec 4, A. Müller 4, Anderbrügge 3,5 , Eigenrauch 3,5 - Max 2,5, Mulder 3

K'lautern

Reinke 2 - Brehme 3,5 , Kadlec 4, H. Koch 4,5 - O. Schäfer 4, R. Lutz 4, U. Wegmann 3,5, Hengen 2,5 , C. Wollitz 3,5 - Kuka 5 , Marschall 4

Schiedsrichter-Team

Dr. Helmut Fleischer Sigmertshausen

5
Spielinfo

Stadion

Parkstadion

Zuschauer

30.200

Es berichten Manfred Ewald und Dirk Westerheide