Bundesliga Analyse

SPIELBERICHT

Erich Ribbeck krempelte sein Team auf drei Positionen um. Für Schuster (gesperrt) spielte der umsichtige Fach Libero. Lupescu sicherte ihn bei seinen Vorstößen ab. Tolkmitt erhielt im linken Mittelfeld überraschend den Vorzug vor Rietpietsch, brachte dort aber kaum etwas Brauchbares zustande. Rodrigo, der auf der rechten Außenbahn sein Debüt gab, verdrängte Ramon aus der Mannschaft.

Ottmar Hitzfeld mußte gegenüber dem Saisonstart seine Deckung neu formieren: Cesar vertrat Sammer (verletzt) als Libero, Schmidt übernahm dafür den Manndecker-Posten des Brasilianers auf der linken Abwehrseite. Ricken machte Platz für Sosa, der sich gut bewegte, dabei aber mehr Vorbereiter als Vollstrecker war. Münch hatte sich mit ihm auseinanderzusetzen. Herrlich traf auf Happe, der dieses Duell für sich verbuchen konnte.

Leverkusen mit dem tatendurstigen Völler in vorderster Front begann druckvoll, machte in der ersten Hälfte Vorteile geltend. Die Dortmunder strampelten sich erst nach dem Wechsel frei. Sie verdauten den Schock des Rückstandes schnell, rissen die Regie auf dem Rasen entschlossen an sich. Reuter, der sich mit Sergio giftige Duelle lieferte, ging mit gutem Beispiel - und kernigen Distanzschüssen - voran. Bayer wirkte nach dem Ausgleich durcheinander, hatte in der letzten halben Stunde nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 Völler (56')

1:1 Möller (65', Foulelfmeter, P. Berger)

Leverkusen

Heinen 2,5 - Fach 2,5, Happe 2, Münch 3,5 - Rodrigo 3,5 , Lehnhoff 3,5, Lupescu 3 , Tolkmitt 4,5 , Paulo Sergio 4 - Völler 2,5 , Kirsten 4

Dortmund

Klos 3 - Kohler 3,5, Julio Cesar 2,5, Bo. Schmidt 3 - S. Reuter 2,5, S. Freund 3 , Möller 3 , P. Berger 3 , K. Reinhardt 4 - Sosa 3 , Herrlich 4

Schiedsrichter-Team

Lutz Michael Fröhlich Berlin

4
Spielinfo

Stadion

Ulrich-Haberland-Stadion

Zuschauer

25.500

Es berichten Frank Lußem und Thomas Hennecke