Bundesliga Analyse

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Die Analyse

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Personal: Bei Kaiserslautern kam Rösler (für Reich) neu in die Mannschaft. Er stürmte neben Marschall. Hristov, zuletzt als Spitze eingesetzt, rückte deshalb ins Mittelfeld. Bei Werder drehte sich das Personalkarussell heftiger. Herzog und Bode fehlten verletzt, Frings und Flock wurden darüberhinaus aus der Anfangsformation gestrichen. Neu im Team: Wojtala, Roembiak, Wiedener und - erstmals unter Magaths Regie - der brasilianische Stürmer Ailton.

Taktik: Weil mit Herzog, Maximow, Bode und Brand sämtliche offensiv-starken Mittelfeldspieler ausfielen, trat Werder ohne Regisseur und Spielmacher an. Im zentralen Mittelfeld standen mit Todt, Eilts und Wicky lediglich drei Defensiv-Experten zur Verfügung. Abwechselnd sollten sie sich um den Spielaufbau kümmern, vor allem der etwas vorgezogene Eilts war gefordert. Dennoch kam das Bremer Angriffspiel lange Zeit nicht auf Touren, dies allerdings auch, weil sich Wiedener und Roembiak auf den Außenbahnen zunächst auf Defensivaufgaben beschränkten. Vor allem Wiedener (links) hatte es schwer, denn die Lauterer bereiteten ihre Offensivaktionen zumeist über ihre starke rechte Seite vor. Buck, Riedl und auch Manndecker Ramzy gaben mit schnellem Kombinationsspiel den Angriffen der Pfälzer wichtige Impulse.

Spielverlauf: Die von beiden Seiten verhalten geführte Eröffnungsphase war noch nicht beendet, als Werder schon zu einer Umstellung gezwungen wurde. Trares schied verletzt aus, Wicky übernahm die Liberoposition, und Flock kam neu ins Mittelfeld. Doch daran lag es nicht, daß sich die Pfälzer langsam eine deutliche Überlegenheit erspielten. Während die Bremer weiter zu passiv blieben, beeindruckte der FCK mit Angriffsfußball. Erst nach dem Seitenwechsel wurde auch das Bremer Team wach, mit der Einwechslung von Frings und Flo belebte Magath zudem die Offensive. Doch die Abwehr erlaubte sich noch eine kurze Tiefschlafphase: Sie ließ sich von einem schnell ausgeführten Eckball überraschen, Ramzy köpfte das "Tor des Tages". Werder antwortete mit aggressivem Kampf, Lauterns Abwehr wackelte im Bremer Endspurt beträchtlich. Geschlagen war sie dann bei einem Kopfballtreffer von Todt, den Schiedsrichter Stark aber nicht anerkannte. Sein Assistent Schmidt glaubte fälschlicherweise, eine Abseitsposition des Torschützen entdeckt zu haben.

Fazit: Ein glücklicher Sieg der Pfälzer, die Bremer hatten sich mit ihren Anstrengungen der zweiten Halbzeit durchaus einen Punkt verdient.

Spieler des Spiels

Hany Ramzy Abwehr

1,5
Spielnote

3
Tore und Karten

0:1 Ramzy (75', Kopfball, Mar. Wagner)

Bremen

Brasas 4 - Trares , Wojtala 3, Skripnik 3 - Roembiak 3 , Todt 3,5, Wicky 2, Wiedener 5 , Eilts 3 - Bogdanovic 3,5, Ailton 4,5

K'lautern

Reinke 3 - Sforza 3 , Ramzy 1,5 , Ibrahim 3 - Riedl 3, Ballack 2,5 , Mar. Wagner 4 , Buck 2,5 , Hristov 4 - U. Rösler 5 , Marschall 3,5

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

4,5
Spielinfo

Stadion

Weser-Stadion

Zuschauer

28.500

Es berichten Bernd Jankowski und Michael Richter