Bundesliga Analyse

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SPIELBERICHT

SPIELBERICHT

20 starke Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit reichten dem KSC nicht zum Punktgewinn - am Ende sicherte sich Bayer ebenso verdient wie sehenswert den siebten Heimsieg in Folge. Karlsruhes harmlose Offensivleistung war verantwortlich für die zweite Auswärtsniederlage der Rückrunde.

Bayer-Trainer Daum ließ die Elf trotz der 0:1-Niederlage von Rostock unverändert; Kollege Schäfer nahm den wiedergenesenen Tarnat (für Wück) ins Team - Carl rückte in den Angriff, Fink spielte hinter die Spitzen (für Carl), Tarnat übernahm die halblinke Position (für Fink). Bayer diktierte von Beginn an das Geschehen, trug über die linke Seite (Heintze, Sergio, Meijer) immer wieder ansprechende Angriffe vor. Keller konnte die Außenbahn nicht abschotten. Metz hatte Probleme mit seinem Kontrahenten Sergio, Ritter sah kaum Land gegen den überragenden Meijer. Zudem mußte Metz nach 17 Minuten verletzungsbedingt passen (Wadenprellung): Wittwer kam, rückte auf die rechte Außenbahn. Schuster bemühte dafür sich um Sergio. Doch auch er konnte Sergio nie völlig ausschalten.

Nach der verdienten Führung (Meijer hatte Kirsten wiederholt per Kopf aufgelegt) machte Leverkusen das Spiel, nahm aggressiv die Zweikämpfe an - Karlsruhe beschränkte sich auf die Defensive: Schuster (gegen Sergio), Keller (gegen Heintze) und Wittwer gegen Lehnhoff) waren mit Abwehraufgaben gebunden, Fink stand ebenfalls sehr tief, die Sturmspitzen (Dundee, Carl) warteten vergeblich auf Vorlagen. Über die Außen (Wittwer, Keller) wurden kaum produktive Angriffe vorgetragen.

Völlig überraschend verwertete Dundee die erste KSC-Möglichkeit zum Ausgleich - der erste Karlsruher Angriff überhaupt (33.). Beschwingt durch den Ausgleichstreffer drückte nach dem Wechsel zunächst der KSC; die Mittelfeld-Akteure nahmen endlich die Zweikämpfe an, erspielten sich hochkarätige Chancen (Tarnat). Der umsichtige Hengen schaltete sich immer wieder in die Karlsruher Angriffsbemühungen ein, harmonierte gut mit Fink und Tarnat. Dennoch behielt Bayer- Libero Nowotny in dieser Phase den Überblick, ebenso wie Wörns (gegen Carl) und Happe (gegen Dundee).

Mit dem zweiten Leverkusener Treffer brach der KSC-Widerstand; Schäfers letzte Umstellung - Hengen ging, Tare kam als dritte Spitze - verpuffte. Auch, weil Daum reagierte und Robert Kovac als dritten Manndecker brachte. Sergio machte den verdienten Sieg in der Schlußminute endgültig perfekt.

Spieler des Spiels

Erik Meijer Sturm

1,5
Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 Kirsten (22', Meijer)

1:1 Dundee (33', Carl)

2:1 Meijer (66', Heintze)

3:1 Paulo Sergio (90', Nowotny)

Leverkusen

Heinen 3 - Nowotny 2,5, Wörns 3, Happe 3,5 - Zé Elias 3,5, Lehnhoff 4, Ramelow 4, Heintze 2, Paulo Sergio 2,5 - Kirsten 2,5 , Meijer 1,5

Karlsruhe

Reitmaier 3 - Hengen 2 , T. Ritter 4,5, B. Reich 3,5 - G. Metz , D. Schuster 4 , M. Keller 4,5, Tarnat 3, Fink 3 - Dundee 3,5 , Carl 4,5

Schiedsrichter-Team

Lutz Michael Fröhlich Berlin

3,5
Spielinfo

Stadion

Ulrich-Haberland-Stadion

Zuschauer

20.000

Es berichten Oliver Bitter und Robin Halle