2. Bundesliga 2010/11, 34. Spieltag
14:06 - 35. Spielminute

Tor 0:1
Tyrala
Linksschuss
Osnabrück

14:43 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Karl
Ingolstadt

14:50 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Biliskov
Ingolstadt

14:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Pauli
für Kastrati
Osnabrück

14:55 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Futacs
für Bambara
Ingolstadt

15:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Gerber
für Mo. Hartmann
Ingolstadt

15:10 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
De. Schmidt
für Tyrala
Osnabrück

15:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Keidel
für T. Fink
Ingolstadt

15:17 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Heidrich
für Nickenig
Osnabrück

FCI

OSN

Zweiter VfL-Auswärtssieg ein Muster ohne Wert

Tyralas Flachschuss überrascht Kirschstein

Caiuby (Ingolstadt, li.) vs. Jan Mauersberger

Ingolstadts Caiuby (li.) kommt gegen VfL-Verteidiger Jan Mauersberger zum Abschluss. picture-alliance

Im Vergleich zum 1:1 bei 1860 München vertraute Ingolstadt-Coach Benno Möhlmann auf exakt dieselbe Startformation.

Osnabrücks Trainer Heiko Flottmann tauschte nach der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Bochum einmal Personal aus und schickte Nickenig für Stang aufs Feld.

Ingolstadt ergriff von Beginn an die Initiative und war das klar Spiel bestimmende Team. Bambara verzog aus 18 Metern (4.), Berbig entschärfte sowohl Schüsse von Leitl (13.) als auch von Metzelder (15.). Wie der FCI überbrückte auch Osnabrück das Mittelfeld schnell, wurde aber aus dem Spiel heraus kaum gefährlich. Bei Tyralas Freistoß verhinderte allerdings nur Kirschsteins Reflex einen Rückstand (10.).

Der VfL geriet im weiteren Verlauf immer mehr in Bedrängnis, das 1:0 der flüssig kombinierenden Oberbayern schien nur eine Frage der Zeit. Doch Moritz Hartmann zögerte freistehend in zentraler Position einen Tick zu lang (21.) und brachte drei Minuten später nach Metzelders Kopfballvorlage das Leder aus einem Meter nicht an Berbig vorbei.

Die Flottmann-Elf war meist in der Abwehr gebunden, wurde von aggressiv und früh attackierenden Ingolstädtern oft schon im Aufbau empfindlich und effektiv gestört. Dennoch überstand der Abstiegskandidat die Drangphase des Gegners und befreite sich nach und nach.

Nickenig nötigte per Kopf Kirschstein seine zweite Parade ab (33.). Wenig später musste der FCI-Keeper den Ball aus dem Netz holen: Nach einem Einwurf auf der rechten Seite schirmte Tyrala das Leder ab, drehte sich um seinen ausrutschenden Gegenspieler Fink herum und zog aus 13 Metern ab. Der leicht abgefälschte Ball wurde immer länger, der Schrägschuss des Mittelfeldmanns landete flach im linken Eck (35.).

Ingolstadt reagierte mit wütenden Attacken, blieb aber bis zur Pause gegen stabil stehende Gäste ohne nennenswerte Ausgleichschance.

Der 34. Spieltag

Beide Teams kamen personell unverändert aus der Kabine. Die Niedersachsen waren hellwach, legten ihr Hauptaugenmerk auf eine kompakte Defensive und hielten Ingolstadt lauf- und einsatzfreudig vom eigenen Tor weg. Offensiv setzte Osnabrück vor allem über Tyrala als Schwungfeder vereinzelt Nadelstiche, so richtig gefährlich wurde es für die Hausherren dabei aber nicht.

War die Begegnung im ersten Abschnitt noch abwechslungsreich und mit einer Fülle an Torchancen kurzweilig, so fehlten diese Attribute in der zweiten Hälfte fast gänzlich. Von den nachlassenden und ohne Esprit agierenden Hausherren kam fast gar nichts, auf der Gegenseite sorgte erst Tyralas Flachschuss wieder für einen Aufreger - aus 20 Metern verzog der Torschütze nur um Zentimeter (72.).

Die Schlussphase brach an, in der Osnabrücks zweiter Auwärtssieg nur einmal in Gefahr geriet: Leitl stand dicht vor seinem 14. Saisontreffer, verzog aber vom rechten Fünfmetereck knapp (81.). Mehr passierte nicht mehr, der VfL verbleibt auf Platz 16 und darf auf ein weiteres Jahr in der 2. Liga hoffen.

Denn für Osnabrück geht es in der Relegation am Freitag, den 20. Mai (20.30 Uhr), weiter. Der VfL spielt zunächst auswärts bei Dynamo Dresden, das Rückspiel findet am 24. Mai um 20.30 Uhr an der Bremer Brücke statt.