2. Bundesliga 2010/11, 33. Spieltag
13:35 - 3. Spielminute

Gelbe Karte
Reichert
Oberhausen

13:55 - 23. Spielminute

Tor 0:1
Onuegbu
Rechtsschuss
Vorbereitung Klaus
Fürth

14:02 - 30. Spielminute

Tor 0:2
Onuegbu
Rechtsschuss
Vorbereitung Sararer
Fürth

14:05 - 33. Spielminute

Spielerwechsel
Geis
für Onuegbu
Fürth

14:14 - 42. Spielminute

Spielerwechsel
Schlieter
für Reichert
Oberhausen

14:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Hergesell
für Petersch
Oberhausen

14:42 - 55. Spielminute

Tor 0:3
L. Haas
Rechtsschuss
Fürth

14:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Landers
für Bahcecioglu
Oberhausen

14:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Schröck
für Klaus
Fürth

14:53 - 65. Spielminute

Tor 0:4
N. Müller
Rechtsschuss
Vorbereitung L. Haas
Fürth

15:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Vogler
für Sararer
Fürth

15:08 - 81. Spielminute

Tor 1:4
Gordon
Rechtsschuss
Oberhausen

15:12 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Schröck
Fürth

15:13 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Schmidtgal
Oberhausen

15:16 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Gordon
Oberhausen

RWO

FUE

Oberhausen gerät unter die Räder und bleibt auf Platz 17

Onuegbu hält Fürth weiter im Aufstiegsrennen

Kingsley Onuegbu

Er traf zweifach und musste dann verletzt vom Feld: Fürths Kingsley Onuegbu. Getty Images

Rot-Weiß Oberhausens Trainer Theo Schneider brachte nach der 0:4-Klatsche bei Alemannia Aachen zwei Neue: Für Embers (Leistenprobleme) und Kruse spielten Bahcecioglu sowie Terranova, der nach seiner Gelb-Sperre wieder spielberechtigt war. Dies hatte eine taktische Umstellung zur Folge, da die Gastgeber mit zwei nominellen Spitzen aufliefen.

Greuther Fürths Coach Michael Büskens änderte seine Startelf nach dem 1:0-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld ebenfalls auf zwei Positionen: Pekovic fiel verletzt aus und wurde durch Fürstner ersetzt, dafür kehrte Mavraj nach Gelb-Rot-Sperre zurück und verdrängte Karaslavov auf die Bank.

Die Partie brauchte nicht lange, um auf Hochtouren zu kommen. Von Beginn an legten die Rot-Weißen furios los und sorgten durch König (1.) und Terranova (3.) für helle Aufregung im fränkischen Strafraum. Allerdings fingen sich die Fürther rasch und suchten ihrerseits den Weg nach vorne. Vor allem über die quirligen Außen sorgten die Gäste für Betrieb, doch Haas schob das Leder aus bester Position unbedrängt neben das Tor (5.), während Onuegbu von Gordon abgefangen wurde (15.).

Spielberichte

Die Partie blieb auch im weiteren Verlauf unterhaltsam, allerdings häuften sich zusehends kleinere Fouls, was zu zahlreichen Spielunterbrechungen führte. Das erste Tor fiel dann aber doch aus dem Spiel heraus: Klaus entwischte auf der rechten Seite seinem Bewacher Schmidtgal und brachte die Kugel anschließend in den Fünfer zu Onuegbu, der aus kurzer Distanz einschob (23.). Sieben Minuten danach schnürte der Nigerianer seinen Doppelpack: Sararer nutzte einen bitteren Fehler von Gordon, bediente Onuegbu, der sich bedankte und Pirson im Eins-gegen-Eins keine Chance ließ. Das war dann aber auch die letzte Aktion des 25-Jährigen, der sich bei seinem zweiten Treffer am linken Sprunggelenk verletzte und ausgewechselt werden musste. Geis kam rein (33.).

Danach verflachte die Partie ein wenig, zwar blieb es ein äußerst intensives Duell, nur blieben Torraumszenen in der Folge aus. Das änderte sich jedoch kurz vor dem Pausenpfiff: Vor allem die Oberhausener waren wieder aufgewacht, hatten aber Pech im Abschluss. Zuerst scheiterte Kaya per Heber am auf der Linie stehenden Kleine (44.), dann zog Schmidtgal mit seinem sehenswerten direkten Freistoß gegen Fürths Schlussmann Walke den Kürzeren (45.+1).

Haas und Müller nehmen die Luft raus - Comeback von Schröck

Fürths Klaus gegen Kaya (re.)

Den Ball im Blick: Fürths Klaus gegen Kaya (re.). Getty Images

Zum Seitenwechsel reagierte RWO-Coach Theo Schneider und brachte mit Hergesell einen neuen Linksverteidiger. Schmidtgal, der seine Probleme mit dem flinken Klaus gehabt hatte, rückte eine Reihe nach vorne. Bahcecioglu ging auf die rechte Außenbahn, während das Spiel für Petersch zu Ende war. RWO konnte allerdings nicht mehr an die schwungvolle Schlussphase des ersten Durchgangs anknüpfen. Zwar hatte das Kellerkind durch Gordon, der per Fernschuss Walke prüfte (53.), die erste nennenswerte Möglichkeit der zweiten 45 Minuten, wurde dann aber erneut eiskalt erwischt. Haas schlenzte nämlich einen Freistoß aus 17 Metern halblinker Position sehenswert ins linke Eck zum 3:0 (55.).

Damit war die Vorentscheidung gefallen. In der Folge ließen die Fürther nicht mehr allzu viel anbrennen und verwalteten ihre komfortable Führung durchaus geschickt. Büskens nutzte das, um den lange verletzten Schröck zum Comeback zu verhelfen. Der 24-Jährige durfte sich dann auch bald über das nächste Tor seiner Mannschaft freuen: Haas durfte im gegnerischen Strafraum schalten und walten, wie er wollte. Der 29-Jährige bediente schließlich Müller, der vom linken Fünfereck freistehend ins lange Eck vollendete (65.).

Danach war die Luft aus der Begegnung endgültig raus. Die Franken schalteten in der Folge einige Gänge zurück, beschränkten sich auf Ergebnisverwaltung und gewährten RWO in den Schlussminuten noch den Ehrentreffer: Prib legte per Kopf unfreiwillig für Gordon vor, der aus der Distanz den 1:4-Endstand markierte (81.).

Am letzten Spieltag reist Rot Weiß Oberhausen am kommenden Sonntag in die Lausitz zu Energie Cottbus. Zeitgleich empfängt die SpVgg Greuther Fürth die Fortuna aus Düsseldorf.