2. Bundesliga 2010/11, 31. Spieltag
13:21 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Bülow
TSV 1860

13:24 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Fürstner
Fürth

13:26 - 26. Spielminute

Tor 1:0
D. Stahl
Kopfball
Vorbereitung Halfar
TSV 1860

13:31 - 32. Spielminute

Tor 2:0
Lauth
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Volland
TSV 1860

14:15 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
B. Schwarz
für Ignjovski
TSV 1860

14:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Aleksic
für Klaus
Fürth

14:26 - 69. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Mavraj
Fürth

14:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Karaslavov
für L. Haas
Fürth

14:29 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Rukavina
TSV 1860

14:33 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Bierofka
für Aigner
TSV 1860

14:38 - 81. Spielminute

Tor 3:0
Lauth
Linksschuss
Vorbereitung Kiraly
TSV 1860

14:40 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Geis
für Pekovic
Fürth

14:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Rakic
für D. Stahl
TSV 1860

14:43 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Karaslavov
Fürth

M60

FUE

Dritter Heimerfolg der Löwen gegen Fürth in Folge

Lauth: Erst cool, dann fahrlässig, am Ende überlegt

Milorad Pekovic (li.) gegen Benjamin Lauth

Erzielte Saisontreffer Nummer 15 + 16: 1860-Torjäger Benjamin Lauth (re.), hier gegen Milorad Pekovic. picture-alliance

1860-Coach Reiner Maurer sah trotz des 1:2 beim FSV Frankfurt keinen Grund, seine Startelf zu verändern.

Genauso hielt es Fürths Trainer Mike Büskens, der dieselbe Anfangsformation wie beim 2:0-Sieg gegen Paderborn aufs Feld schickte.

Bei besten äußeren Bedingungen legten beide Teams rasant los. Ohne großes Taktieren wurde schnell der Weg vor des Gegners Tor gesucht, nach ansehnlichen Ansätzen fehlte es noch an der Präzision beim finalen Zuspiel.

Ein Fernschuss von Haas war somit die erste echte Tormöglichkeit, von Kiraly unorthodox entschärft (11.). Glück dann für die Löwen, als Klaus, gegen den Ignjovski seine liebe Mühe hatte, auf Müller zurücklegte. Den zu schwachen Abschluss des baldigen Mainzers aus sechs Metern klärte Rukavina vor der Linie (14.).

Die Münchner blieben im gegnerischen Strafraum zunächst ohne Durchschlagskraft, legten aber nach kurzzeitiger Passivität einen Zahn zu. Halfars zum Torschuss mutierende Freistoßflanke war noch dem Zufall geschuldet (25.), ein erneuter ruhender Ball sollte dann die Führung der Löwen bringen: Halfar flankte von der rechten Seite, Stahl gewann am vorderen Fünfereck das Luftduell gegen Haas und nickte unhaltbar für Walke links neben den Pfosten ein (26.).

Die "Kleeblättler" hatten fast postwendend eine Antwort parat, doch wieder rettete Rukavina nach Müllers tollem Solo kurz vor der Linie (28.). Stattdessen klingelte es wieder auf der anderen Seite: Volland drang mit Anlauf in den Strafraum ein, Mavraj kam zu spät und grätschte den Angreifer um - Elfmeter! Lauth verwandelte sicher mit Saisontor Nummer 15 (32.).

Von diesem Schock mussten sich die Gäste erst erholen. Die Minuten vor der Pause gehörten dann aber ganz klar der SpVgg. Haas brachte den Ball am Elfmeterpunkt nicht unter Kontrolle (40.), Pekovics Freistoß zischte abgefälscht einen halben Meter daneben (41.), und Müller fehlten bei seiner dritten Großchance per Volleyschuss an die Latte Zentimeter (43.).

Der 31. Spieltag

Mit unverändertem Personal kamen die Kontrahenten aus der Kabine. Die Löwen erwischten den besseren Start und hätten die Partie frühzeitig entscheiden können, doch Lauth verstolperte das Leder nach einem Konter allein vor Walke kläglich (51.).

Die Maurer-Elf vergab auch danach vielversprechende Strafraumszenen, auf der Gegenseite ging Pekovics Schlenzer knapp links vorbei (55.). Frühzeitig entblößten die Franken bei ihren wenig effektiven, weil oft ideenlosen und unpräzisen Bemühungen um den Anschlusstreffer die eigene Abwehr - fast hätte sich Lauth eine erneute Eins-gegen-eins-Situation gegen Walke eröffnet, der Torjäger wurde aber wegen Abseitsposition zurückgepfiffen (60.).

Das Niveau des Spiels ließ nach. Büskens erhoffte sich mit der Einwechslung von Aleksic für Klaus frischen Angriffsschwung (66.). Bald danach aber waren die Fürther dezimiert: Mavraj, bereits gelbverwarnt, foulte Volland und sah die Ampelkarte (69.).

Dennoch standen die Gäste dicht vor dem 2:1, als Aleksic nach einer der wenigen flüssigen Kombinationen aus 15 Metern an Kiralys Klasse-Reaktion scheiterte (72.).

Dies blieb aber bis zum Ende die einzige nennenswerte Tormöglichkeit des Aufstiegsaspiranten. Den Schlusspunkt setzte Lauth: Nach Kiralys weitem Abschlag war der Kapitän im Sprintduell gegen Kleine schneller, schob den Ball aus halblinker Position aus acht Metern überlegt ins lange Eck und machte den dritten Heimerfolg seiner Elf gegen die Franken in Serie perfekt (81.).

Spieler des Spiels

Dominik Stahl Mittelfeld

2
Tore und Karten

1:0 D. Stahl (26', Kopfball, Halfar)

2:0 Lauth (32', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Volland)

3:0 Lauth (81', Linksschuss, Kiraly)

TSV 1860

Kiraly 2,5 - Rukavina 2,5 , Aygün 3, Buck 3, Ignjovski 3,5 - Bülow 3,5 , D. Stahl 2 , Aigner 2,5 , Halfar 3 - Volland 3, Lauth 2,5

Fürth

Walke 3 - Nehrig 4, Kleine 5, Mavraj 5,5 , Prib 4,5 - Fürstner 4,5 , Pekovic 4 , Klaus 5 , L. Haas 4,5 , N. Müller 4 - Sararer 3,5

Schiedsrichter-Team

Knut Kircher Rottenburg

2,5
Spielinfo

Stadion

Allianz-Arena

Zuschauer

21.000

1860 reist zum Auftakt des drittletzten Spieltags am Freitag nach Berlin, Fürth empfängt tags darauf Absteiger Bielefeld.