2. Bundesliga 2010/11, 25. Spieltag
13:42 - 11. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Herzog
für Yelldell
Duisburg

13:46 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Bollmann
Bielefeld

14:01 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
B. Kern
Duisburg

14:02 - 31. Spielminute

Tor 0:1
Tadic
Rechtsschuss
Vorbereitung Feick
Bielefeld

14:07 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Feick
Bielefeld

14:07 - 37. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
B. di Gregorio
für C. Müller
Bielefeld

14:37 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Kauf
Bielefeld

14:42 - 55. Spielminute

Tor 1:1
Baljak
Linksschuss
Vorbereitung Trojan
Duisburg

14:47 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
S. Yilmaz
für Trojan
Duisburg

15:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Berisha
für Tadic
Bielefeld

15:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Exslager
für Sahan
Duisburg

15:11 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Sukalo
Duisburg

15:15 - 87. Spielminute

Tor 1:2
Heidinger
Rechtsschuss
Vorbereitung Berisha
Bielefeld

15:15 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Maierhofer
Duisburg

15:19 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Sako
für Heidinger
Bielefeld

MSV

BIE

Dämpfer für MSV-Aufstiegsträume - 1. Auswärtssieg der Arminia

Heidinger entwischt der MSV-Abwehr

Markus Schuler ist vor Olcay Sahan am Ball

Bielefelds Markus Schuler (li.) hielt Gegenpart Olcay Sahan meist gut in Schach. picture-alliance

Duisburgs Trainer Milan Sasic vertraute exakt auf die Startelf, die mit 2:1 über Cottbus den Einzug ins Pokalfinale perfekt gemacht hatte.

Arminia-Coach Ewald Lienen brachte im Vergleich zum 1:1 zuhause gegen Paderborn einen Neuen: Heidinger ersetzte Demme.

Bielefeld kam in Duisburg besser aus den Startlöchern, hatten gleich in der ersten Minute die Riesenchance zur Führung, als Tadic über Yelldell lupfte und Vidosic gegen Bruno Soares das Kopfballduell vor der Linie verlor. Dabei verletzte sich Duisburgs Nummer eins, spielte aber nach kurzer Behandlungspause zunächst weiter.

Die Ostwestfalen bremsten den MSV-Angriffe mit aggressiver Zweikampfführung schnell aus, strahlten selbst aber zunächst keine Torgefahr mehr aus. Pech für die Zebras, dass Yelldell mit einer Verletzung an der Hand frühzeitig raus musste - Herzog kam (11.). Wenig später erstarb den MSV-Fans der Torjubel auf den Lippen, als Trojans direkter Freistoß Zentimeter am Winkel vorbeisauste - gleichzeitig nach einer knappen Viertelstunde die erste große Möglichkeit der Sasic-Elf (14.).

In der Folge beharkten sich die Teams vornehmlich zwischen den Strafräumen, so manches Mal gar nicht zimperlich, was wiederum viele Unterbrechungen zur Folge hatte und den Spielfluss hemmte.

Die Arminia kompensierte die technische Überlegenheit Duisburgs mit großem Kampfgeist, machte die Räume eng und ließ gegen einfallslose Gastgeber nichts zu. Und vorne gelang nach guter Kombination die Führung: Feick hatte sich auf der linken Seite freigestohlen und flankte am Strafraum diagonal in den Fünfer, wo Tadic am zweiten Pfosten aus vier Metern einnetzte (31.). Müller hatte sich bei diesem Angriff an der Schulter verletzt und musste wenig später ebenfalls vom Feld - der defensivere di Gregorio kam (37.).

Die Hausherren intensivierten nach dem Rückstand ihre Offensivbemühungen. Veigneaus Fernschuss zischte knapp über den Balken (35.). Und Banovic scheiterte nach einer Freistoßflanke von Kern aus sieben Metern am glänzend reagierenden Eilhoff, der das Leder über die Latte lenkte (37.). Diese beiden Möglichkeiten konnten aber nicht über die überschaubare Leistung des MSV hinwegtäuschen - die Lienen-Elf führte zur Pause nicht unverdient.

Der 25. Spieltag

Wer erwartet hatte, dass die Zebras nach Sasics Kabinenansprache wacher in den zweiten Durchgang starten würden, sah sich getäuscht. Es war Bielefeld, das die ersten Akzente setzte (Heidinger, 46.). Zwei Minuten später vergab Appiah vollkommen freistehend am Fünfmeterraum eine Großchance - zwar zappelte das Leder nach Vidosics Nachsetzen im Netz, doch der Australier hatte sich gegen Banovic mit einem Foul beholfen.

Einem guten Einfall von Sukalo entsprang auf der Gegenseite der Ausgleich: Der Slowene leitete einen Einwurf direkt in den Lauf von Trojan weiter, dessen Maßflanke Baljak aus kürzester Distanz nur noch über die Linie drücken musste (55.).

Nach dem 1:1 hatte der MSV leichte Vorteile, agierte mit höherem Tempo als im ersten Abschnitt. Sukalo war wohl vollkommen freistehend im Fünfmeterraum zu überrascht, als ihm Maierhofer den Ball von der Grundlinie per Kopf servierte - allerdings etwas in seinen Rücken, so dass der Mittelfeldmann nicht mehr richtig ran kam (61.).

Je länger die Partie dauerte, desto zaghafter wurden die Entlastungsangriffe der Arminia. Der Pokalfinalist drückte, nach Feicks Strafraumduell mit Maierhofer forderten die Gastgeber Elfmeter. Die Szene lief weiter, Sukalos Kopfball landete am Pfosten (77.).

Als die Sasic-Schützlinge den Sieg erzwingen wollten, setzten die Gäste den entscheidenden Konter: Berisha spielte im Mittelfeld auf den startenden Heidinger, der MSV auf Abseits. Der Mittelfeldakteur ging halblinks allein auf Herzog zu und überwand den Keeper mit einem Schuss ins lange Eck (87.).

Weil auch der einsatzfreudige Maierhofer den Ausgleich nach Bollmanns Fehler verpasste (90.+1), musste der Aufstiegsaspirant eine bittere Heimniederlage einstecken und erlitt im Aufstiegsrennen einen weiteren Rückschlag. Für Bielefeld kommt der Dreier im Abstiegskampf wohl trotzdem zu spät.

Spieler des Spiels

Sebastian Heidinger Abwehr

3
Tore und Karten

0:1 Tadic (31', Rechtsschuss, Feick)

1:1 Baljak (55', Linksschuss, Trojan)

1:2 Heidinger (87', Rechtsschuss, Berisha)

Duisburg

Yelldell - B. Kern 4,5 , Bajic 3,5, Bruno Soares 3, Veigneau 3,5 - Banovic 3, Sukalo 4 , Sahan 3,5 , Trojan 4 , Baljak 3 - Maierhofer 4,5

Bielefeld

Eilhoff 3 - S. Kaiser 4, Bollmann 3,5 , Feick 3,5 , Schuler 3 - Kauf 4 , Appiah 3,5, Heidinger 3 , C. Müller 4 , Vidosic 4 - Tadic 3

Schiedsrichter-Team

Christian Leicher Landshut

4
Spielinfo

Stadion

Schauinsland-Reisen-Arena

Zuschauer

12.797

Duisburg trifft in der nächsten Pflichtspielbegegnung am Freitag, den 11. März auf den Karlsruher SC. Bielefeld dagegen muss erst am Sonntag - zwei Tage später - wieder ran. Am 13. März geht es vor heimischem Publikum gegen den TSV 1860 München.