2. Bundesliga 2010/11, 12. Spieltag
13:45 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Lauth
TSV 1860

13:55 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Ignjovski
TSV 1860

14:03 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Kruska
Cottbus

14:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Rakic
für Ignjovski
TSV 1860

14:49 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Schindler
für Lovin
TSV 1860

14:48 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Reimerink
für Fandrich
Cottbus

14:53 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Ziebig
Cottbus

15:04 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Leitner
für Halfar
TSV 1860

15:07 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Leitner
TSV 1860

15:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Shao
für Adlung
Cottbus

FCE

M60

Cottbus und 1860 bleiben im Verfolgerfeld hängen

Nullnummer im Duell der Toptorjäger

Energies Daniel Ziebig (re.) gegen Münchens Alexander Ludwig (li.) und Daniel Halfar.

Umkämpftes Verfolgerduell: Energies Daniel Ziebig (re.) gegen Münchens Alexander Ludwig (li.) und Daniel Halfar. picture alliance

Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz änderte im Vergleich zum 2:1-Last-Minute-Sieg beim FC Ingolstadt seine Mannschaft auf drei Positionen: Der zuletzt rotgesperrte Hünemeier bildete mit Brzenska, der erkrankt ausgefallen war, wieder das Innenverteidiger-Paar, zudem agierte Fandrich im linken Mittelfeld. Straith, Kurth und Reimerink mussten weichen.

Löwen-Trainer Reiner Maurer vertraute auf die Elf, die die Alemannia aus Aachen zu Hause 2:1 besiegte und verzichtete auf Umstellungen. So musste Rakic erneut auf der Bank Platz nehmen.

Cottbus erwischte den klar besseren Start, setzte die "Löwen" mit aggressivem Zweikampfverhalten von Beginn an unter Druck und erarbeitete sich mehrere kleine Möglichkeiten. Fandrich und Kruska probierten es aus der Distanz, setzten den Ball aber jeweils knapp am Gehäuse der Gäste vorbei. Die fanden überhaupt nicht ins Spiel, agierten in der Offensive viel zu zaghaft und hatten in der Abwehr weiter Probleme. So kam Jula in der 18. Minute ebenso frei zum Abschluss, wie Brzenska, der nach einer Ecke aus kurzer Distanz mit einem wuchtigen Kopfball an Kiraly scheiterte (22.).

Cottbus drängte auf einen Treffer, ließ die letzte Präzision vor dem Tor der Sechziger jedoch vermissen. Energie betrieb einen hohen Aufwand, der Ertrag blieb auch in der Folge überschaubar. Nach einer halben Stunde hatte sich die Maurer-Elf etwas gefangen und versuchte über lange Ballstafetten den Offensivdrang der Heimelf zu stoppen. Zudem trauten sich die Münchner auch einmal selbst nach vorne. So ergab sich nach einer Kombination über Lauth und Halfar eine Chance für Ludwig, dessen Schuss aber von Hünemeier erfolgreich geblockt wurde (38.).

Der 12. Spieltag

Vor der Pause wurde es in der nun ausgeglichenen Partie noch einmal spannend. Nach einem schnellen Gegenstoß bediente Adlung Petersen. Der hatte sich geschickt freigelaufen, schaffte es aber nicht, Kiraly im Eins-gegen-eins zu überwinden. Auf der Gegenseite landete ein Drehschuss von Ignjovski knapp über der Querlatte. So ging es mit einem, für Energie letztlich unbefriedigenden 0:0 in die Pause.

1860-Trainer Reiner Maurer wählte für den zweiten Durchgang eine offensivere Variante: Stürmer Rakic kam für den Gelb vorbelasteten Mittelfeldmann Ignjovski. Die "Löwen" starteten im Gegensatz zu Durchgang eins wesentlich stärker und hatten durch Halfar auch eine erste Schusschance (48.). Beide Teams suchten den Weg nach vorne, mit einem Tor wollte es aber nicht klappen. So fischte Kirschbaum, wenn auch mit Mühe, einen Bierofka-Flachschuss aus dem linken Toreck (53.), Kiraly musste bei einem Pfund von Roger, der aus 25 Metern abgezogen hatte, sein ganzes Können aufbieten (56.).

Ansonsten fehlten die großen Aufreger. Einen davon hatte Schiedsrichter Fritz zu bieten, der zunächst auf Rückpass entschied, Cottbus dann aber den Freistoß nach Rücksprache mit seinem Assistenten verweigerte (58.). Die Lausitzer mühten sich redlich, das Spiel nach vorne war aber wenig durchdacht und endete meist am Strafraum der Löwen. Die setzten immer wieder Nadelstiche, doch weder Buck mit einem fulminanten Freistoß (64.) noch Ludwig aus halblinker Strafraumposition trafen. In der 72. Minute forderte Jula Elfmeter, als er von Bülow bedrängt zu Fall kam. Referee Fritz ließ weiterspielen.

FCE-Coach "Pele" Wollitz reagierte noch einmal, brachte den lange verletzten Shao, dessen erste Ballberührung fast zum Erfolg geführt häte. Die Flanke des Chinesen setzte Petersen volley knapp links vorbei (82.). 1860 antwortete durch Lauth, dessen Heber Kirschbaum noch über die Querlatte lenkte (83.). Am Ende blieb es bei der Nullnummer.

Spieler des Spiels

Gabor Kiraly Tor

2
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Cottbus

Kirschbaum 2,5 - Bittroff 3,5, Hünemeier 3, Brzenska 3, Ziebig 3,5 - Roger 2, Kruska 4 , Fandrich 3,5 , Adlung 2,5 - Petersen 4, Jula 3

TSV 1860

Kiraly 2 - Rukavina 4, Bell 4,5, Bülow 3, Buck 3,5 - Ignjovski 4 , Lovin 4 , Halfar 4,5 , Bierofka 4, Al. Ludwig 3,5 - Lauth 3,5

Schiedsrichter-Team

Marco Fritz Korb

2,5
Spielinfo

Stadion

Stadion der Freundschaft

Zuschauer

10.970

Am nächsten Spieltag ist Cottbus am Montagabend um 20.15 Uhr beim MSV Duisburg zu Gast. Die Sechziger empfangen am Sonntag um 13.30 Uhr den FSV Frankfurt.