2. Bundesliga 2010/11, 11. Spieltag
18:15 - 13. Spielminute

Tor 1:0
Futacs
Rechtsschuss
Vorbereitung Man. Hartmann
Ingolstadt

18:36 - 35. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Fandrich
für Kurth
Cottbus

19:07 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Bittroff
Cottbus

19:14 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Se. Radu
für Reimerink
Cottbus

19:16 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Ziebig
Cottbus

19:17 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Ingolstadt)
Wittek
für Mo. Hartmann
Ingolstadt

19:17 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Kruska
Cottbus

19:17 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Soma
für Ziebig
Cottbus

19:21 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Dedola
Ingolstadt

19:24 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Ingolstadt)
Leitl
für Dedola
Ingolstadt

19:25 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Roger
Cottbus

19:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Ingolstadt)
Wohlfarth
für Futacs
Ingolstadt

19:37 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Gerber
Ingolstadt

19:39 - 82. Spielminute

Tor 1:1
Jula
Linksschuss
Vorbereitung Petersen
Cottbus

19:49 - 90. + 2 Spielminute

Tor 1:2
Petersen
Rechtsschuss
Vorbereitung Jula
Cottbus

FCI

FCE

Ingolstadts Negativserie hat Bestand

Petersen sorgt für Entsetzen in Ingolstadt

Marko Futacs

Urschrei: Marko Futacs lässt seiner Freude über sein soeben geschossenes Tor freien Lauf. picture alliance

Ingolstadts Trainer Michael Wiesinger brachte nach der 1:3-Niederlage in Berlin zwei Neue: Mölzl und Futacs erhielten den Vorzug vor Wittek und Wohlfarth.

FCE-Coach Claus-Dieter Wollitz musste hingegen in seiner Innenverteidigung umdisponieren. Im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg über Bochum spielte Straith für Brzenska (Magen-Darm-Verstimmung).

Mit dem Wissen, dass der FCI unbedingt punkten musste, ließen es die Cottbuser anfangs ruhiger angehen und lauerten auf Konter. Diese Strategie sollte sich bald als schlecht herausstellen, denn die "Schanzer" zeigten ein gepflegtes Kurzpassspiel und traten sehr engagiert auf. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatten jedoch die Lausitzer durch Jula, der nach einer Ecke über das Tor köpfte (10.). Der erste Treffer gelang aber den spritzigen Ingolstädtern: An der Strafraumgrenze kam Futacs ans Leder. Der Ungar wurde von Roger nicht behelligt, sodass er aus 17 Metern per Drehschuss wunderbar ins linke Eck vollenden durfte (13.).

11. Spieltag

Die Gäste taten sich nun schwer, den Schalter wieder umzulegen und hätten nur zwei Minuten später fast das nächste Ding kassiert, doch FCE-Schlussmann Kirschbaum rettete gegen Fink, ehe Kurth die Lage bereinigte. Die Oberbayern waren agiler und frecher, konnten sich im weiteren Verlauf allerdings nicht mehr entscheidend durchsetzen. Auf der anderen Seite agierten die Lausitzer zu statisch sowie ohne Elan und Ideen.

Nachdem Roger eine Hereingabe von Gerber in höchster Not geklärt hatte (29.), reagierte Wollitz auf die magere Vorstellung seiner Schützlinge. Er brachte Fandrich für Kurth, der sichtlich verstimmt direkt in die Kabine marschierte (35.). Doch auch der 19-Jährige konnte das Blatt zunächst nicht wenden. Vor allem in den Zweikämpfen hatte Energie meist das Nachsehen. In der 40. Minute prüfte Buchner Kirschbaum mit einem satten Flachschuss aus der Distanz (40.), ehe urplötzlich auch FCI-Keeper Kirschstein gefordert war. Der ehemalige Fürther parierte aber glänzend gegen Petersen, der aus 14 Metern abgezogen hatte, und sicherte so die knappe Pausenführung der Gastgeber.

Cottbus setzt zur Aufholjagd an

Kirschbaum pariert gegen Fink

Rettungstat: Kirschbaum pariert gegen Fink. picture alliance

Nach Wiederanpfiff präsentierten sich die Lausitzer verbessert. Energie trat nun konsequenter auf und war darum bemüht, das Spiel an sich zu reißen. Der Wollitz-Elf fehlte es aber an der nötigen Präzision, sodass sie vorerst keinen Weg durch die vielbeinige und lauffreudige Defensive der "Schanzer" fand. Weil aber auch der Aufsteiger Zielstrebigkeit vermissen ließ, plätscherte die Begegnung eine Weile vor sich hin. Erst in der 57. Minute sorgte Bitroff mit seinem Pfostenknaller aus 20 Metern für einen Weckruf.

Kurz darauf schöpfte Wollitz sein Wechselkontingent aus und brachte Radu und Soma. Cottbus steigerte sich zusehends und drängte die Ingolstädter fortwährend in deren Hälfte. Nennenswerte Einschussgelegenheiten sprangen dabei jedoch nicht heraus, denn der FCI verstand es, Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten und setzte zudem über Konter immer mal wieder Nadelstiche (Futacs, 73.).

Im Großen und Ganzen war es jedoch mittlerweile eine Abwehrschlacht der Audistädter, bei denen inzwischen auch der rehabilitierte Kapitän Leitl wieder mitwirken durfte. Buchner hätte dann die Vorentscheidung herbeiführen können, doch sein 20-Meter-Schuss raste knapp links vorbei (79.). Drei Minuten danach klingelte es schließlich doch noch auf der Gegenseite: Bei einer Freistoßflanke knallte Petersen den Ball zunächst aus sechs Metern an die Latte. Der Abpraller landete jedoch bei Jula, der abstaubte - 1:1.

Die Wiesinger-Elf wollte sich mit dem Punkt nicht abfinden, bäumte sich in den letzten Minuten noch einmal auf und wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit eiskalt erwischt: Adlung durfte unbedrängt von links zu Jula, dem Wittek zu viel Raum gewährte, flanken. Der Rumäne legte per Kopf in die Mitte zu Petersen ab, der aus fünf Metern den Spieß umdrehte und für Entsetzen auf der Bank der Hausherren sorgte.

Spieler des Spiels

Nils Petersen Sturm

2,5
Tore und Karten

1:0 Futacs (13', Rechtsschuss, Man. Hartmann)

1:1 Jula (82', Linksschuss, Petersen)

1:2 Petersen (90' +2, Rechtsschuss, Jula)

Ingolstadt

Kirschstein 3,5 - T. Fink 3, Pisot 4,5, Matip 4,5, Mölzl 4,5 - Man. Hartmann 3, A. Buchner 3, Dedola 3,5 , Gerber 3,5 - Mo. Hartmann 4 , Futacs 3,5

Cottbus

Kirschbaum 3,5 - Bittroff 3,5 , Roger 4 , Straith 4,5, Ziebig 5 - Kurth 5 , Kruska 3 , Reimerink 5,5 , Adlung 3,5 - Petersen 2,5 , Jula 3,5

Schiedsrichter-Team

Norbert Grudzinski Hamburg

3
Spielinfo

Stadion

Audi-Sportpark

Zuschauer

6.300

Die Ingolstädter müssen am Sonntag, den 14. November 2010, erneut vor eigenem Publikum wieder ran. Paderborn kommt dann zu Gast. Zeitgleich empfangen die Cottbuser die "Löwen" aus München.