2. Bundesliga 2010/11, 9. Spieltag
18:09 - 10. Spielminute

Gelbe Karte
Barletta
Osnabrück

18:10 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
Schnetzler
Osnabrück

18:24 - 24. Spielminute

Tor 1:0
Schnetzler
Rechtsschuss
Vorbereitung Lindemann
Osnabrück

19:15 - 56. Spielminute

Rote Karte
Hünemeier
Cottbus

19:16 - 59. Spielminute

Foulelfmeter
Heidrich
verschossen
Osnabrück

19:17 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Soma
für Ziebig
Cottbus

19:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Tyrala
für Heidrich
Osnabrück

19:21 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Brzenska
Cottbus

19:24 - 66. Spielminute

Tor 2:0
Adler
Rechtsschuss
Vorbereitung Schnetzler
Osnabrück

19:31 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Se. Radu
für Petersen
Cottbus

19:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Andersen
für Schnetzler
Osnabrück

19:37 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Lindemann
Osnabrück

19:39 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Bittroff
für Afriyie
Cottbus

19:46 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Diabang
für Adler
Osnabrück

OSN

FCE

Wollitz' Rückkehr endet mit dem dritten Heimsieg des VfL

Schnetzler trifft und bereitet klasse vor

Daniel Adlung vs. Konstantin Engel

Konstantin Engel packt gegen den Cottbuser Daniel Adlung die Grätsche aus. picture-alliance

Osnabrücks Trainer Karsten Baumann nahm nach der 0:3-Niederlage in Fürth drei personelle Änderungen vor: Für Siegert, Andersen und Diabang durften Schnetzler, Tauer und Adler von Beginn an ran.

Der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz vertraute nach dem 3:1-Sieg gegen Paderborn bis auf Soma, für den Ziebig ins Team rückte, auf dieselbe Starformation.

Knapp zehn Minuten lang hemmten viele Unterbrechungen bei der Rückkehr des langjährigen VfL-Coaches Pele Wollitz an die Bremer Brücke den Spielfluss. Dann aber ergriff der VfL immer mehr das Kommando, Chancen durch Hansen und Tauer (13.) sowie Lindemann (17.) gaben den größeren Spielanteilen des Aufsteigers Ausdruck.

Cottbuser Angriffsversuche fanden nur sporadisch statt, Petersen und Jula hingen vollkommen in der Luft, auch weil die Gäste oftmals einfach zu langsam umschalteten. Folgerichtig gingen die Niedersachsen in Führung: Hansen gewann im Mittelfeld das Kopfballduell gegen Roger. Lindemann sprintete links los, am Strafraum fand sein zentimetergenauer Pass Schnetzler am zweiten Pfosten. Kruska kam zu spät, der rechte Flügelspieler netzte aus sechs Metern hoch ins linke Eck ein (24.).

Danach tat sich nicht viel. Osnabrück nahm sich eine Verschnaufpause, dennoch dauerte es einige Zeit, ehe Energie seine Offensivaktionen intensivierte. Adlung hatte nach schönem Solo die einzige echte Möglichkeit der Gäste im ersten Durchgang, scheiterte aber an Berbig (35.).

Der 9. Spieltag

Ohne personellen Wechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter. Gleich mit einer prima Chance für Hünemeier, dessen von Barletta noch leicht abgefälschten Kopfball Berbig mit einer Blitzreaktion an die Latte lenkte (47.).

Cottbus war optisch überlegen, auch weil sich die Niedersachsen zurückzogen, dennoch aber immer wieder gefährliche Vorstöße wagten (Lindemann, 50., 53.). Und dicht vor einer Vorentscheidung standen: Kirschbaums Fehler brachte Adler in Ballbesitz. Der Blondschopf war schneller als Brzenska und Hünemeier, der ihn als letzter Mann im Strafraum umstieß. Rote Karte und Elfmeter! Den aber schoss Heidrich neben das Tor ... (59.).

So blieben die Lausitzer auch in Unterzahl zunächst im Spiel, wenn auch nicht lang, denn ein erneuter Abwehrpatzer ermöglichte dem VfL, seine Führung auszubauen: Schnetzler knöpfte Brzenska am rechten Flügel den Ball ab. Der Torschütze drang in den Sechzehner ein und passte zurück zu Adler, der aus neun Metern einnetzte (66.).

Osnabrück tat nicht mehr als notwendig, um den dritten Heimerfolg unter Dach und Fach zu bringen. Cottbus bewies Moral und versuchte, zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch Berbig zeigte sich gegen Adlung (73.) und Jula (77.) auf dem Posten, Bittroff knallte knapp über den Balken (87.), ehe Diabangs vergebene Konterchance die letzte nennenswerte Szene vor dem Schlusspfiff markierte (90.+1).

Für Osnabrück geht es kommenden Sonntag um 13:30 Uhr in der 2. Bundesliga auswärts in Aachen weiter. Energie Cottbus spielt am Dienstag im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg, in der Liga bekommen es die Lausitzer zu Hause mit dem VfL Bochum zu tun.