2. Bundesliga 2010/11, 7. Spieltag
13:23 - 22. Spielminute

Gelbe Karte
Prib
Fürth

13:46 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
N. Müller
Fürth

14:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Saglik
für Federico
Bochum

14:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Sararer
für Aleksic
Fürth

14:16 - 58. Spielminute

Tor 0:1
Kleine
Rechtsschuss
Vorbereitung Pekovic
Fürth

14:17 - 59. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Freier
Bochum

14:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Rahn
für Prib
Fürth

14:25 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Rzatkowski
für Prokoph
Bochum

14:33 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Saglik
Bochum

14:41 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Onuegbu
Fürth

14:43 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Grote
für Kopplin
Bochum

14:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Mauersberger
für Onuegbu
Fürth

14:46 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Rzatkowski
Bochum

14:47 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Mavraj
Bochum

14:51 - 90. + 3 Spielminute

Tor 0:2
Sararer
Rechtsschuss
Vorbereitung L. Haas
Fürth

BOC

FUE

Funkel stellt Rekord auf - Freier sieht die Ampelkarte

Kleine bringt Fürth auf die Siegerstraße

Friedhelm Funkel

Alleiniger Rekordhalter nach Einsätzen in 1. und 2. Liga: Friedhelm Funkel. picture-alliance

Bochums Trainer Friedhelm Funkel ließ seine Startelf nach dem 1:0-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf unverändert. Für Funkel war es ein ganz besonderes Spiel, denn es war sein 1081. Einsatz als Spieler sowie Trainer in der Bundesliga und in der 2. Liga - kein anderer Spieler oder Trainer hat mehr vorzuweisen.

Fürths Coach Mike Büskens blies ins gleiche Horn und verzichtete im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Ingolstadt ebenfalls auf personelle Änderungen.

Der 7. Spieltag

Beide Mannschaften begegneten sich von Beginn an auf Augenhöhe. Kämpferisch schenkten sich die Akteure nichts, was jedoch dazu führte, dass es zunächst überhaupt keine nennenswerten Torchancen gab. Taktisch überraschten die Bochumer ein wenig, da sie im eigenen Stadion eher zurückhaltend agierten und den Franken die Initiative überließen. Weil aber auch die Fürther kein allzu großes Risiko eingingen, plätscherte das Duell lange Zeit vor sich hin.

Wirklich schlecht war die Begegnung nicht, wirklich gut aber auch nicht. Vielmehr neutralisierten sich die Kontrahenten weitestgehend auf einem durchschnittlichen Zweitliganiveau. Bis auf einen Kopfball von Prokoph, der in der 25. Minute knapp über die Latte rauschte, waren ausschließlich Fehlpässe und vor allem intensive, aber faire Zweikämpfe zu sehen. Liebhaber des klassischen, kampfbetonten Zweitligafußballs kamen im ersten Durchgang auf ihre Kosten.

Erst kurz der Pause sorgte Freier für Abwechslung, als er aus spitzem Winkel gegen Fürths Schlussmann Grün vergab (42.). Damit hatte es sich aber auch in einer ereignislosen ersten Hälfte.

Nach dem Seitenwechsel wird's schwungvoller

Fürths Prib (re.) gewinnt das Kopfballduell gegen Dabrowski

Den Ball im Blick: Fürths Prib (re.) gewinnt das Kopfballduell gegen Dabrowski. picture-alliance

Beide Trainer reagierten zum Seitenwechsel. Funkel brachte Saglik als zweite Spitze für Federico, während Büskens Sararer für Aleksic brachte. Die Wechsel zeigten Wirkung, denn die Partie wurde schwungvoller, auch wenn die ganz klaren Möglichkeiten zunächst ausblieben. In der 55. Minute gab es dann Gesprächsbedarf: Bei einem Zweikampf zwischen Müller und Concha kam der Fürther im Strafraum zu Fall, doch Schiedsrichter Michael Weiner winkte ab.

Die SpVgg benötigte aber keinen Strafstoß, um in Führung zu gehen - eine Ecke reichte: Pekovic verlängerte den Ball per Kopf an den zweiten Pfosten, wo Kleine aus drei Metern locker einschob (58.).

Nur eine Minute später folgte der nächste Schock für den VfL! Freier ging mit viel zu hohem Risiko ins Duell mit Haas. Er traf zwar den Ball, aber auch den Gegenspieler und sah dafür seine zweite Gelbe Karte. Folglich Gelb-Rot. Kurz darauf hätte Onuegbu das 2:0 machen können, der Nigerianer zielte aber Zentimeter zu weit nach rechts (60.).

Eins musste man den Bochumern lassen, auch in Unterzahl bewiesen sie Moral und suchten den Ausgleich. Allerdings fanden sie kein Rezept gegen die sicher stehenden "Kleeblätter", die nach 75 Minuten die Vorentscheidung auf dem Fuß hatten. Mit Onuegbu, Müller und Sararer liefen gleich drei Fürther alleine auf Luthe zu. Onuegbu führte das Leder und wollte nach links zu Müller quer legen, doch Luthe war noch mit den Fingerspitzen dran. Müller kam dennoch an die Kugel, schoss dann aber zu unpräzise, ehe Sararer am rechten Fünfmetereck den Ball nicht unter Kontrolle bekam.

Etwas später kam es wieder zum Duell zwischen Onuegbu und Luthe: Dieses Mal kam der Nigerianer am VfL-Keeper vorbei, legte sich den Ball dabei allerdings zu weit vor (82.). In der Nachspielzeit zeigte Sararer dem mittlerweile ausgewechselten Onuegbu wie es geht: Der Spanier tauchte frei vor Luthe auf, ließ diesem aus 13 Metern keine Chance und sorgte so für die Entscheidung (90.+3).

Nach der Länderspielpause trifft der VfL Bochum am Samstag, den 16. Oktober, auswärts auf den Karlsruher SC. Tags zuvor empfängt die SpVgg Greuther Fürth den VfL Osnabrück.