2. Bundesliga 2010/11, 6. Spieltag
13:28 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Leitl
Ingolstadt

13:35 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Aleksic
Fürth

13:40 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Prib
Fürth

14:05 - 48. Spielminute

Tor 1:0
Nehrig
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Schröck
Fürth

14:17 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Ingolstadt)
Gerber
für S. Hofmann
Ingolstadt

14:17 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Ingolstadt)
Mo. Hartmann
für Zielinsky
Ingolstadt

14:19 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Pekovic
Fürth

14:21 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Pisot
Ingolstadt

14:29 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Futacs
Ingolstadt

14:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Ingolstadt)
Bambara
für Görlitz
Ingolstadt

14:32 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Schahin
für Onuegbu
Fürth

14:40 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Sararer
für Aleksic
Fürth

14:47 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Karaslavov
für L. Haas
Fürth

14:49 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Dedola
Ingolstadt

FUE

FCI

Ingolstadt bleibt auswärts punkt- und sieglos

Metzelder zerrt, Schröck fällt, Nehrig trifft

Fürths Schröck (li.) im Zweikampf mit Metzelder

Standprobleme: Fürths Schröck (li.) im Zweikampf mit Metzelder. picture-alliance

Fürths Trainer Mike Büskens tauschte nach der 0:2-Niederlage in Cottbus auf zwei Positionen: Pekovic und Onuegbu ersetzten Fürstner und Schahin. Ingolstadts Coach Michael Wiesinger indes musste im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf, den ersten Punktgewinnen der Saison, auf Buchner (Adduktoren-Probleme) verzichten. Leitl kam an seiner Stelle.

Beide Mannschaften hielten sich nicht lange mit Taktiererei auf und legten gleich rasant los. Die Franken waren um Spielkontrolle bemüht, konnten sich aber gegen äußerst aggressive und hoch motivierte Ingolstädter zunächst nicht entscheidend durchsetzen. Dem FCI war dann auch der erste gefährliche Torschuss durch Dedola, den SpVgg-Schlussmann Grün entschärfte, vorbehalten (5.).

Das "Kleeblatt" schaffte es nicht, wie gewohnt, spielerisch zu dominieren. Nach Kontern tauchten die Franken dann aber doch gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. So scheiterte Onuegbu an Kirschstein (6.), ehe Müller zu hoch zielte (10.). Zwei Minuten später folgte auf der Gegenseite die bis dahin beste Möglichkeit: Nach einer Balleroberung im Mittelfeld ging's schnell über Zielinsky, der von rechts präzise in die Mitte auf den völlig frei stehenden Dedola flankte. Dieser zog dann aber aus sechs Metern gegen den glänzend reagierenden Grün den Kürzeren.

Der 6. Spieltag

Optisch waren die Gäste, die vor allem in den Zweikämpfen präsenter waren, ein Stück weit gefälliger. Doch mit zunehmender Spieldauer fand sich die SpVgg auf dem sehr tiefen und durchweichten Geläuf etwas besser zu Recht. Folglich bekam Kirschstein mehr zu tun (Müller, 16.; Aleksic, 22.). Nach einer halben Stunde hatte Aleksic die große Gelegenheit zur Führung. Der Serbe kam aber etwas zu weit rechts raus und traf danach aus 13 Metern nur das rechte Außennetz. Kurz darauf schlug Onuegbu in aussichtsreicher Position über den Ball (31.), ehe Görlitz in höchster Not klärte (36.).

Die Fürther hatten mittlerweile ein Chancenplus, allerdings leisteten sie sich auch zu viele leichtsinnige Fehlpässe. Daraus resultierte dann auch eine Vielzahl von Freistößen für die Gäste rund um den Sechzehner der "Kleeblätter". So auch in der 42. Minute, als es Leitl ganz frech aus spitzem Winkel direkt probierte. Grün war aber auf seinem Posten und parierte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte setzte Aleksic auf der Gegenseite ein weiteres Ausrufezeichen: Der Serbe narrte im Dribbling im Strafraum zwei Mann und zog dann sehenswert ab, doch Kirschstein war hellwach, lenkte die Kugel an die Latte und hielt den 0:0-Pausenstand fest (45.+1).

Paukenschlag nach dem Seitenwechsel

Fürths Aleksic (re.) im Kopfballduell mit Fink

Weg da: Fürths Aleksic (re.) im Kopfballduell mit Fink. picture-alliance

Ohne personelle Änderungen ging es nach dem Seitenwechsel weiter, dafür mit einem Elfmeter. Kurz nach Wiederanpfiff drang Schröck in den Sechzehner ein, wo ihn Metzelder zu Boden riss. Referee Marco Fritz gab den berechtigten Strafstoß, den Nehrig mit einem satten Schuss ins linke Eck souverän vollendete (48.). Die Oberbayern warn nun gefordert, allerdings fiel ihnen kaum etwas ein. Gegen nun auf Konter lauernde Franken hatten sie fortan zwar mehr Ballbesitz, Zwingendes sprang dabei jedoch nicht heraus. Wiesinger reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte Hartmann und Gerber.

Ingolstadt blieb ohne Durchschlagskraft, während die SpVgg immer wieder Nadelstiche setzte, die Vorentscheidung aber nicht herbeiführte. Schröck (59.) und Aleksic (66.) schossen drüber, während Müller in Kirschstein seinen Meister fand (69.). Weil auch der inzwischen eingewechselte Schahin in der 78. Minute ebenfalls gegen Kirschstein vergab, blieb es bis zum Schluss spannend. Die "Schanzer" hatten noch Hoffnung, schafften es aber kaum einmal gefährlich vor Grün aufzutauchen. Nicht so in der 82. Minute, als Hartmann steil geschickt wurde. Grün hatte aber aufgepasst und kam dem 24-Jährigen zuvor.

In den Schlussminuten warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne, agierten dabei aber weiterhin zu harmlos, so dass sie letztlich mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten.

Spieler des Spiels

Danijel Aleksic Sturm

2,5
Tore und Karten

1:0 Nehrig (48', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Schröck)

Fürth

Grün 2,5 - Schröck 3, Kleine 3, Biliskov 3,5, Prib 3,5 - Pekovic 3,5 , Nehrig 3 , L. Haas 4 , N. Müller 2,5 - Onuegbu 3,5 , Aleksic 2,5

Ingolstadt

Kirschstein 3 - Görlitz 3,5 , Pisot 3 , Matip 3, T. Fink 4,5 - Leitl 3 , Metzelder 4,5, Zielinsky 3,5 , Dedola 3 , S. Hofmann 4 - Futacs 3,5

Schiedsrichter-Team

Marco Fritz Korb

3,5
Spielinfo

Stadion

Trolli-Arena

Zuschauer

5.870

Am kommenden Spieltag muss die SpVgg Greuther Fürth samstags in Bochum antreten. Bereits am Freitag zuvor empfängt Ingolstadt den Karlsruher SC.