Bundesliga 2010/11, 28. Spieltag
17:44 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Ochs
Frankfurt

18:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Mandzukic
für Grafite
Wolfsburg

18:36 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Halil Altintop
Frankfurt

18:39 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Mandzukic
Wolfsburg

18:45 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Koo
für Polak
Wolfsburg

18:47 - 59. Spielminute

Tor 0:1
Meier
Rechtsschuss
Frankfurt

18:56 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Rode
Frankfurt

18:58 - 70. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Friedrich
Wolfsburg

18:58 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Franz
Frankfurt

19:02 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Madlung
für Helmes
Wolfsburg

19:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Heller
für Rode
Frankfurt

19:09 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Tzavellas
Frankfurt

19:13 - 85. Spielminute

Tor 1:1
Mandzukic
Kopfball
Vorbereitung Diego
Wolfsburg

19:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Amanatidis
für Gekas
Frankfurt

19:20 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
Vasoski
für Ochs
Frankfurt

WOB

SGE

Friedrich fliegt vom Platz - Ochs, Mandzukic gesperrt

Mandzukic sichert Wolfsburg das Remis

Sebastian Rode (l.), Diego (r.)

Laufduell: "Wölfe"-Spielmacher Diego gegen SGE-Mittelfeldmann Sebastian Rode. picture alliance

Felix Magath veränderte das Team im Vergleich zu seinem Debüt beim Unentschieden gegen den VfB Stuttgart (1:1) auf zwei Positionen. Polak und Helmes standen statt Hasebe und Pekarik in der Startelf.

Bei seiner Rückkehr in die 1. Bundesliga änderte Christoph Daum die Aufstellung bei der Eintracht nach dem 2:1-Sieg gegen St. Pauli auf drei Positionen. Der wiedergenesene Ochs spielte für Fenin, Altintop ersetzte Amanatidis. Zudem fiel Schwegler kurzfristig aus, Rode begann daher im defensiven Mittelfeld.

Die Wolfsburger nahmen von Beginn an das Heft in der Partie in die Hand. Die Eintracht stand tief in der eigenen Hälfte, versuchte bei Ballbesitz aber dennoch ab und an, schnelle Vorstöße in Richtung des Tores von Benaglio zu initiieren. Nach wunderbarer Vorlage von Josué per Heber, tauchte Diego in der 8. Minute frei vor Fährmann auf, traf den Ball aber aus vollem Lauf nicht richtig.

Der 28. Spieltag

Nach einer ersten kleineren Chance für die Eintracht durch einen Kopfball von Meier (12.), zwang Diego wenig später Fährmann mit einem Freistoß zu einer Parade (14.). Gekas scheiterte fünf Minuten später per Kopf an Benaglio (19.). Helmes versuchte auf der Gegenseite, von einem Patzer von Fährmann zu profitieren, doch Meier köpfte den Ball knapp vor der Torlinie zurück zu Helmes, der den Nachschuss über das Gehäuse der Hessen setzte (25.).

Die Magath-Elf blieb das optisch überlegene Team. Dennoch gelang es der Eintracht hin und wieder, für Gefahr zu sorgen. In der 38. Minute wurde Meier von Ochs sehenswert freigespielt. Doch anstatt halbrechts im Strafraum selbst abzuschließen, entschied sich der offensive Mittelfeldspieler zum Abspiel zu Altintop, das aber zu hart geriet, so dass der türkische Nationalspieler nicht maßgenau köpfen konnte. Auf der Gegenseite parierte Fährmann wenig später in höchster Not gegen Helmes am Fünfmeterraum (42.).

Meier stellt den Spielverlauf auf den Kopf

Nach dem Seitenwechsel brachte Magath Mandzukic für Grafite. Die Niedersachsen machten sofort viel Druck auf das Tor von Fährmann. Friedrich nach einem Eckball (48.) und Helmes frei halbrechts im Strafraum (50.) vergaben früh gute Gelegenheiten. Drei Minuten später kam Helmes nach Patzer von Russ erneut am Strafraumrand zum Schuss, der jedoch knapp links am Eintracht-Tor vorbeiging.

Und es ging weiter in Richtung des SGE-Tores: Erst köpfte Mandzukic aus der Strafraummitte mit etwas zu wenig Druck (55.), dann konnte Franz Diego aus spitzem Winkel gerade noch am Torschuss hindern (57.). Zwei Minuten später stellte Frankfurt den Spielverlauf auf den Kopf: Altintops Schuss wehrte Benaglio noch nach vorne ab. Von Kjaers Brust prallte der Ball vor die Füße von Meier, der sofort abzog und ins rechte Toreck traf (59.).

Nach kurzer Schockstarre machte der VfL wieder Druck. Koo (63.) und Mandzukic (68.) scheiterten aus der Distanz knapp. Dann aber der nächste Rückschläg für die Magath-Elf! Friedrich ging am Strafraumrand der Eintracht gegen Russ zum Kopfball, der Frankfurter traf den Nationalspieler mit dem Fuß. Dann kam es zum Gerangel, nach dem Franz und Friedrich, für den es die zweite Gelbe Karte war, verwarnt wurden. Statt eines möglichen Elfmeters musste Wolfsburg nach dieser Szene dezimiert weitermachen (70.).

Doch auch zu Zehnt spielten die "Wölfe" weiter nach vorne. Nachdem Fährmann einen Diego-Freistoß mit den Fingerspitzen entschärfte (75.), sorgte Mandzukic doch noch für den hochverdienten Ausgleich. Aus abseitsverdächtiger Position gestartet köpfte der Kroate über Fährmann hinweg zum 1:1 ein (85.). Diego erneut per Freistoß (87.) sowie Schäfer aus spitzem Winkel (90.) hatten vor dem Schlusspfiff weitere Gelegenheiten für die Niedersachsen.

Für Wolfsburg steht am kommenden Samstag die Rückkehr von Felix Magath nach Gelsenkirchen auf dem Programm. Bereits am Freitagabend empfängt die Frankfurter Eintracht Werder Bremen.