Bundesliga 2010/11, 22. Spieltag
16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Gavranovic
für Huntelaar
Schalke

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Reisinger
für Jendrisek
Freiburg

16:37 - 49. Spielminute

Tor 1:0
Farfan
Rechtsschuss
Vorbereitung Raul
Schalke

16:39 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Farfan
Schalke

16:41 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Bastians
Freiburg

16:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Rosenthal
für Flum
Freiburg

17:02 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Butscher
Freiburg

17:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Matip
für Annan
Schalke

17:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Toprak
für Makiadi
Freiburg

17:10 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Kluge
Schalke

17:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Draxler
für Jurado
Schalke

S04

SCF

Erster Heimsieg für Schalke in 2011 - Freiburgs Serie gerissen

Farfan durchbricht das Bollwerk

Schalkes Annan im Duell mit Nicu (re.)

Hände hoch: Schalkes Annan im Duell mit Nicu (re.). picture alliance

Schalkes Trainer Felix Magath sah nach dem 0:0 im Revierderby gegen Dortmund keinen Grund für personelle Änderungen.

Anders Freiburgs Coach Robin Dutt, der im Vergleich zum 0:0 gegen Frankfurt zwei Neue brachte: Für Abdessadki und Rosenthal spielten Caligiuri und der Ex-Schalker Jendrisek.

Die "Knappen" waren auf den ersten Heimsieg in der Bundesliga im Jahr 2011 aus, mit entsprechend viel Engagement traten sie dann auch auf. Schalke ergriff von Beginn an die Initiative und legte ein enormes Tempo vor. Die erste Torchance hatten aber die auf Konter lauernden Breisgauer: Nachdem Schmitz ausgerutscht war, passte Caligiuri direkt in den Lauf von Cissé, dem Höwedes das Leder aber noch in letzter Sekunde vom Fuß nahm (3.). Danach waren aber die Gelsenkirchener an der Reihe, Raul prüfte Baumann per Kopf (5.), Farfan wurde gerade noch gestoppt (7.), ehe Huntelaar knapp drüber köpfte (13.).

Der 22. Spieltag

Es war ein rasantes Duell, in dem die "Königsblauen" mehr taten, sich aber mit zunehmender Spieldauer kaum mehr durchsetzen konnten. Zwar hatten die Hausherren klare Feldvorteile, Kapital schlagen konnten sie daraus aber nicht. Es fehlte schlicht und ergreifend an spielerischen Mitteln. Die Freiburger standen gut, machten die Räume sehr eng und begeisterten vor allem durch große taktische Disziplin. Der ballführende Gegenspieler sah sich zumeist mit mindestens zwei Breisgauern konfrontiert. Das Manko der Gäste lag aber im Angriff, der gar nicht stattfand. Die Folge: Bis zum Seitenwechsel gab es keine weiteren nennenswerten Torraumszenen zu sehen.

Beide Trainer nahmen zum Seitenwechsel von ihrem Wechselrecht Gebrauch. Magath brachte Gavranovic für den formschwachen Huntelaar, Dutt brachte auf der Gegenseite Reisinger für Jendrisek. Gavranovic sollte dann auch bald im Rampenlicht stehen, allerdings kam diese Ehre zuvor Farfan zuteil: Mujdza vertändelte den Ball leichtfertig gegen Jurado, der umgehend zu Raul passte. Der Ex-Madrilene bediente Farfan auf der rechten Seite, der sich bedankte und aus sieben Metern aus spitzem Winkel die verdiente Führung markierte (49.).

Gavranovic im Pech - Pfosten rettet für Freiburg

Schalkes Farfan und Freiburgs Bastians (re.)

Den Ball im Blick: Schalkes Farfan und Freiburgs Bastians (re.). picture alliance

Zwei Minuten danach schlug die Stunde von Gavranovic, der allerdings Pech hatte und aus 16 Metern nur den linken Pfosten traf. Die Schalker waren nun obenauf, während Freiburg jetzt gefordert war. Die Breisgauer waren darum bemüht, über den Kampf in die Partie zurückzufinden. Das Duell wurde hitziger, S04 blieb aber am Drücker.

Die taktische Ausrichtung der beiden Teams war inzwischen jedoch eine andere. Die Freiburger mussten nun das Spiel machen, während sich die Gelsenkirchener auf Konter verlegen durften. Und die hatten es teilweise in sich, allerdings verpasste S04 die frühzeitige Vorentscheidung (Raul, 69.; Farfan, 73.). Das machte aber nichts, denn der Sportclub schaffte es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Neuer bekam auch in der Folge fast nichts zu tun. Das lag aber auch daran, dass sich die Magath-Elf darauf verstand, Fehler zu vermeiden, das Tempo zu drosseln und den Sieg letztlich routiniert über die Zeit zu bringen.

Für Schalke wird es am kommenden Dienstag in der Champions League in Valencia wieder ernst. In der Bundesliga geht es am darauffolgenden Sonntag nach Mönchengladbach zur Borussia. Die Freiburger sind tags zuvor vor eigenem Publikum gegen Wolfsburg gefordert.