Bundesliga 2010/11, 18. Spieltag
15:44 - 11. Spielminute

Handelfmeter
Cissé
verschossen
Freiburg

15:46 - 13. Spielminute

Tor 1:0
Ebbers
Kopfball
Vorbereitung Oczipka
St. Pauli

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Yano
für Schuster
Freiburg

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
F. Bruns
für Lehmann
St. Pauli

16:51 - 61. Spielminute

Tor 1:1
Cissé
Rechtsschuss
Vorbereitung Yano
Freiburg

16:55 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Asamoah
für Takyi
St. Pauli

16:55 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Bartels
für Naki
St. Pauli

16:58 - 68. Spielminute

Tor 2:1
Asamoah
Kopfball
Vorbereitung Oczipka
St. Pauli

17:01 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Caligiuri
für Rosenthal
Freiburg

17:05 - 75. Spielminute

Tor 2:2
Cissé
Rechtsschuss
Vorbereitung Baumann
Freiburg

17:05 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Putsila
für Abdessadki
Freiburg

17:10 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Putsila
Freiburg

17:21 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Asamoah
St. Pauli

STP

SCF

St. Pauli trotz zweimaliger Führung nur Remis

Cissé sichert Freiburg einen Punkt

Zambrano und Cissé trafen sich oft zum Zweikampf.

Zambrano und Cissé trafen sich oft zum Zweikampf. picture-alliance

Pauli-Coach Holger Stanislawski stellte seine Anfangs-Elf im Vergleich zur 2:4-Heimpleite gegen den FSV Mainz 05 zum Abschluß der Winterpause auf drei Positionen um. In der Abwehr kam Zambrano für den verletzten Morena zum Einsatz. Dazu mussten Hennings und Asamoah auf die Bank. Sie wurden durch Takyi und Naki ersetzt. Freiburgs Trainer Robin Dutt veränderte nach dem 2:2-Remis in Leverkusen seine Start-Formation auf zwei Positionen. In der Innenverteidigung übernahm Barth die Position von Flum. Im Angriff kehrte Cissé nach Gelbsperre für Reisinger zurück.

Beide Teams nutzten die Startphase der Partie um sich zu finden und ins Spiel zu kommen. Dass es nach knapp zehn Minuten hektisch wurde, war zunächst Schiedsrichter Wingenbach zu verdanken. Zambrano hatte per Kopf zur Ecke geklärt, doch der Referee sah ein Handspiel und verhängte einen unberechtigten Strafstoß für die Gäste. Cissé vergab allerdings die Möglichkeit, indem er an Torwart Kessler scheiterte (11.).

Fast im Gegenzug konnten die Stanislawski-Schützlinge in Führung gehen. Eine hohe Flanke von Oczipka segelte in den Freiburger Strafraum. Dort war Ebbers völlig ungedeckt und bedankte sich mit einem unhaltbaren Kopfball zum Führungstreffer (13.).

Danach wirkte der SC Freiburg geschockt. In der Offensive lief bei den Breisgauern nicht mehr viel zusammen, so dass die Heimelf wenig Probleme hatte, die Gäste vom eigenen Strafraum fern zu halten. Aber auch auf der Gegenseite war der große Angriffselan nicht zu sehen. Einzig ein 18-Meter-Schuss von Naki in der 24. Minute sorgte für Gefahr für Baumanns Tor.

Der 18. Spieltag

Bis zum Halbzeitpfiff blieb der FC St. Pauli die aktivere Mannschaft, konnte sich aber keine weiteren Chancen mehr erkämpfen. Freiburg enttäuschte im ersten Durchgang auf der ganzen Linie. Ein harmloser Aufsetzer von Makiadi aus 25 Metern, der Kessler vor keine Probleme stellte, blieb der einzige Torschuss der Gäste nach dem Strafstoß (36.).

Mit dem Japaner Yano für Schuster wollte Robin Dutt mehr Schwung in das Angriffsspiel der Freiburger bringen. Die zweite Spitze sorgte auch gleich für mehr Druck beim SCF und Unruhe bei St. Pauli. In der 52. Minute kam Yano an einen Querschläger in der Abwehr von St. Pauli heran, Gunesch warf sich aber dazwischen und klärte.

Freiburg blieb aber dran und hatte durch Barth eine nächste Chance. Der aufgerückte Verteidiger köpfte in der 54. Minute eine Ecke denkbar knapp am Tor vorbei.

In der 61. Minute war der Ausgleich aber fällig. Eine Flanke von Mujdza legte Yano per Kopf ab für Cissé. Der fackelte nicht lange, sondern hämmerte das Leder unhaltbar unter die Latte von Kesslers Tor.

Der FC St. Pauli zeigte sich in der Folgezeit keineswegs geschockt. Mit Asamoah und Bartels brachte Holger Stanislawski zwei neue Offensivkräfte. Eine Maßnahme, die sich auszahlen sollte. Keine drei Minuten nach seiner Einwechslung köpfte Asamoah eine hohe Flanke von Oczipka zur erneuten Führung der Hamburger ein (68.).

St. Pauli versuchte in der Folgezeit zwar nachzulegen, doch Freiburg hielt zunächst mit etwas Glück dagegen, als Cissé in der 74. Minute einen Schuss von Ebbers auf der Linie klärte.

Keine 60 Sekunden später war der Freiburger Top-Stürmer bereits wieder auf der anderen Seite entscheidend im Einsatz. Ein langer Ball von Torwart Baumann sprang zwischen Zambrano und Gunesch auf. Beide kamen nicht an den Ball, doch Cissé sagte "danke", und lupfte das Leder über den überraschten Kessler zum Ausgleich ins Tor.

In der Schlussphase betrieben die Hausherren viel Aufwand um den Dreier doch noch zu retten. Ein Distanzschuss von Rothenbach in der 84. Minute, den Baumann unter sich begraben konnte, blieb aber die einzige gefährliche Aktion.

Für den FC St. Pauli geht es am kommenden Spieltag am Sonntag um 17.30 Uhr mit der Partie in Hoffenheim weiter. Freiburg empfängt am Samstag um 15.30 Uhr den 1. FC Nürnberg.