20:33 - 3. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Caligiuri
Mainz

20:35 - 6. Spielminute

Gelbe Karte (Nürnberg)
Maroh
Nürnberg

20:57 - 27. Spielminute

Tor 1:0
Schürrle
Rechtsschuss
Vorbereitung Fathi
Mainz

21:04 - 35. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Schürrle
Mainz

21:37 - 51. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Noveski
Mainz

21:41 - 54. Spielminute

Tor 2:0
Noveski
Rechtsschuss
Vorbereitung Schürrle
Mainz

21:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Mak
für Frantz
Nürnberg

21:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Ekici
für Eigler
Nürnberg

21:55 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Ivanschitz
für Risse
Mainz

22:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Allagui
für Schürrle
Mainz

22:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Mintal
für Judt
Nürnberg

22:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Karhan
für Caligiuri
Mainz

22:13 - 86. Spielminute

Tor 3:0
Allagui
Rechtsschuss
Vorbereitung Wetklo
Mainz

22:14 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Allagui
Mainz

22:15 - 89. Spielminute

Gelbe Karte (Nürnberg)
A. Wolf
Nürnberg

M05

FCN

Bundesliga

Allaguis Lupfer beendet Mainzer Heimfluch

Dritte Nürnberger Pleite in Serie

Allaguis Lupfer beendet Mainzer Heimfluch

Die Mainzer Fathi, Szalai und Schürrle haben allen Grund zur Freude - mit dem FSV bleiben sie dem BVB auf den Fersen.

Die Mainzer Fathi, Szalai und Schürrle haben allen Grund zur Freude - mit dem FSV bleiben sie dem BVB auf den Fersen. picture-alliance

Der Mainzer Coach Thomas Tuchel beließ nach dem 3:2-Sieg in Mönchengladbach zum ersten mal in dieser Spielzeit seine Startformation unverändert.

Nürnbergs Trainer Dieter Hecking konnte im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Kaiserslautern wieder auf Rechtsverteidiger Judt zurückgreifen, der Vidosic verdrängte. Ekici musste zudem auf die Bank, wurde durch Eigler ersetzt.

Auf leicht verschneitem und sehr rutschigem Boden hatte der Tabellenzweite aus Mainz seine Schwierigkeiten mit den taktisch gut aufgestellten Nürnbergern. Der Club agierte mit zwei Viererreihen, vor denen offensiv Schieber früh attackierte und defensiv Simons abräumte. Kaum einmal konnten sich die Hausherren gegen die Franken gut in Szene setzen.

Im Mittelfeld kam es so zu vielen engen Zweikämpfen, Mainz leistete sich durch das Nürnberger Pressing manchen leichten Ballverlust, während die Gäste bei Ballgewinn oftmals zu hastig agierten. Die erste Chance der Partie gehörte nach knapp zehn Minuten den Nürnbergern. Hegeler grätschte Bungert den Ball vom Fuß, Frantz kam so in perfekte Position, rutschte aber beim Schuss aus – Wetklo konnte abwehren (10.). Eine erste Möglichkeit für Mainz besaß Szalai, dem Simons aber kurz vor dem Abschluss noch das Spielgerät vom Fuß spitzelte (14.).

Der 14. Spieltag

Der Club versuchte sich fortan vornehmlich aus der Distanz, Frantz verfehlte knapp (21.), Hegeler scheiterte an Wetklo (25.), dann hatten die Gastgeber Grund zum Jubeln. Nach einer Ecke verlängerte Fathi etwas glücklich zu Schürrle, der freistehend geistesgegenwärtig abstaubte (27.).

In der Folge entwickelte sich keinesfalls eine offenere Partie. Nürnberg behielt die bisherige Ordnung bei, Mainz tat sich weiter schwer im Spielaufbau und konnte bis zum Kabinengang keine nennenswerte Chance mehr verbuchen. Anders der Altmeister – Eigler verzog eine Direktabnahme knapp (37.) und es ging mit der knappen Führung für den FSV in die Pause.

Nürnberg kam besser zurück auf den Rasen, drückte die Hausherren in den ersten Minuten von Durchgang zwei in den Rückwärtsgang. Schieber setzte einen ersten Freistoß in die Mauer (47.), Gündogan jagte einen Dropkick knapp drüber (48.) und wieder Schieber prüfte Wetklo mit einem angeschnitten Standard (51.). Doch die Hausherren zeigten sich unbeeindruckt und konnten sich auf ihre Stärke bei Freistößen verlassen. Fuchs nahm wieder Anlauf, Schürrle verlängerte tückisch und Noveski staubte kurz vor der Torlinie ab (54.).

Nürnberg versuchte mit einem Doppelwechsel noch einmal am Ergebnis was zu drehen. Ekici und Mak kamen für Eigler und Frantz (67.). Und tatsächlich, der Club agierte nun druckvoller, da Mainz sich jetzt mit der Führung im Rücken immer mehr auf Konter verlegte. Hegeler köpfte eine Flanke auf die Latte (72.), Mak vergab aus halblinker Position (74.), dann war das fränkische Pulver aber auch schon verschossen.

Die Zeit verrann und in der Schlussphase hatten weder Mainz, noch Nürnberg mehr großartige Ideen. Nur Edeljoker Allagui stemmte sich gegen die Ereignislosigkeit und schraubte das Ergebnis durch einen traumhaften Heber kurz vor dem Ende noch um ein Tor in die Höhe (86.).

Spieler des Spiels
Mainz

André Schürrle Mittelfeld

2
Spielnote

Trotz schwieriger Bodenverhältnisse eine unterhaltsame, aber wenig spannende Partie.

3
Tore und Karten

1:0 Schürrle (27', Rechtsschuss, Fathi)

2:0 Noveski (54', Rechtsschuss, Schürrle)

3:0 Allagui (86', Rechtsschuss, Wetklo)

Mainz
Mainz

Wetklo 3 - Zabavnik 3, Bungert 3, Noveski 2,5 , Fathi 2,5 - Caligiuri 3,5 , Polanski 2,5, Risse 3 , Fuchs 2 - Szalai 4, Schürrle 2

Nürnberg
Nürnberg

R. Schäfer 3 - Judt 4 , Maroh 5 , A. Wolf 4 , Bieler 5 - Simons 4, Hegeler 3, Gündogan 3, Eigler 5 , Frantz 4 - Schieber 4

Schiedsrichter-Team
Peter Gagelmann

Peter Gagelmann Bremen

3
Spielinfo

Stadion

Bruchwegstadion

Zuschauer

20.300 (ausverkauft)

Für Mainz geht es am Samstag weiter: Um 15.30 Uhr tritt die Tuchel-Elf in der Fremde gegen Frankfurt an. Einen Tag darauf empfängt der FCN um 17.30 Uhr den Spitzenreiter aus Dortmund.