Bundesliga 2010/11, 8. Spieltag
16:04 - 33. Spielminute

Tor 1:0
Hunt
Linksschuss
Bremen

16:52 - 62. Spielminute

Tor 1:1
Schuster
Rechtsschuss
Vorbereitung Makiadi
Freiburg

16:58 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Pizarro
für Silvestre
Bremen

17:03 - 73. Spielminute

Tor 2:1
Hugo Almeida
Kopfball
Vorbereitung Pizarro
Bremen

17:05 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Yano
für Caligiuri
Freiburg

17:06 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Putsila
für Nicu
Freiburg

17:18 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Reisinger
für Abdessadki
Freiburg

17:19 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Bargfrede
für Hunt
Bremen

BRE

SCF

Yano verpasst Ausgleich in letzter Sekunde

Pizarro leitet den Bremer Sieg ein

Wesley (l.), Aaron Hunt, Cedric Makiadi (r.)

Unkonventioneller Jubel: Hunt will sich über sein 1:0 still freuen, Makiadi (r.) hadert. picture-alliance

Werders Trainer Thomas Schaaf stellte seine Startelf nach dem 2:2-Unentschieden bei Bayer Leverkusen auf drei Positionen um. Fritz, Frings und Hugo Almeida begannen an Stelle von Pasanen, Jensen und Bargfrede. Beim SC Freiburg war Coach Robin Dutt im Vergleich zum 3:2-Heimsieg gegen Köln zu einer Änderung gezwungen: Rosenthal (Jochbeinbruch), der gegen den FC noch zwei Treffer erzielt hatte, kann nicht spielen. Für ihn beginnt Nicu.

Nach nicht einmal 90 Sekunden sorgte Freiburg für die erste gute Chance der Partie. Makiadi zielt mit einer Direktabnahme vom Strafraumrand nur um Zentimeter links am Tor vorbei (2.). Aber auch Werder war von Beginn an bemüht, nach vorne zu spielen. Nach einer Hereingabe von Marin per Freistoß kam Prödl nicht mehr richtig hinter den Ball und köpfte daher freistehend über das Freiburger Gehäuse (8.). Zwei Minuten später vergab dann Marin eine gute Gelegenheit nach schwerem Patzer von Barth (10.).

Mit zunehmender Spieldauer bestimmte Werder mehr und mehr das Spiel, auch wenn die Breisgauer fast immer dann, wenn sie in Nähe des Bremer Strafraums kamen, Gefahr erzeugten. Die besseren Torgelegenheiten hatte aber zunächst Werder. Wesleys Schuss vom Strafraumrand wurde vom eigenen Mitspieler (Hunt) noch ins Toraus gelenkt. Hugo Almeidas Kopfball nach Eckstoß von rechts strich knapp vorbei (18.).

Dann aber wieder der SCF: Caligiuri narrte erst Prödl rechts im Bremer Strafraum, zögerte dann aber mit dem Abschluss viel zu lange (26.). Wenig später machte es der 22-Jährige dann zwar besser, scheiterte aber vom Strafraumrand an Wiese (27.). Dann aber die Bremer Führung: Toprak wehrte eine Flanke von Silvestre zu kurz ab, Hunt zog direkt ab und überwand Baumann mit einem satten Schuss ins rechts Toreck (33.).

Kurz vor dem Pausenpfiff hatten dann beide Teams noch je eine gute Torchance. Wieder war es Caligiuri der frei am Strafraumrand zum Abschluss kam, dabei jedoch in letzter Sekunde noch entscheidend gestört wurde (43.). Auf der Gegenseite köpfte Prödl nach Außenrist-Vorlage von Landsmann Arnautovic vorbei (44.). So blieb es zur Halbzeit bei der knappen Bremer Führung.

Der 8. Spieltag

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel präsentierten sich wenig ereignisreich. Dann aber stand plötzlich Marin frei vor Baumann, scheiterte dann aber mit seinem Versuch eines Querspiels auf Hugo Almeida kläglich, ehe Abdessadki die Situation mit einem riskanten Rückspiel Richtung eigenes Tor zu Bastians kurzzeitig noch einmal spannend machte (52.).

Mit einer gelungenen Kombination über die rechte Seite schaffte der SC Freiburg zehn Minuten später dann den Ausgleich. Erst schickte Cissé Makiadi rechts in den Strafraum steil, der dann in die Mitte zu Schuster passte. Der defensive Mittelfeldspieler des SCF vollendete schließlich gekonnt gegen Wiese ins kurze Eck (62.).

Thomas Schaaf wollte sich mit einem Remis offenkundig nicht zufrieden geben und brachte Pizarro für Abwehrspieler Silvestre (69.). Der Peruaner brachte sofort frischen Wind. In der 72. Minute köpfte Pizarro nach einem Eckball nur knapp über das Tor. Etwa 60 Sekunden später leitete der Stürmer das 2:1 ein: Pizarro setzte sich auf der linken Seite gekonnt durch und flankte dann gefühlvoll in die Strafraummitte zu Hugo Almeida, der sich im Duell mit Toprak durchsetzte und rechts ins Tor einköpfte (73.).

Die Schlussminuten gestalteten sich dann noch einmal sehr spannend. Erst verpasste der viel zu zögerlich agierende Marin bei einem Konter das rechtzeitige Abspiel auf den mitgelaufenen Arnautovic (88.). Dann köpfte Yano mutterseelenallein nach Flanke von Bastians in der Nachspielzeit um Zentimeter links am Tor vorbei und verpasste so den späten Ausgleich für den SCF (90.+1).

Werder Bremen muss am Mittwoch in der Champions League zum Auswärtsspiel bei Twente Enschede (20.45 Uhr). Der SC Freiburg empfängt am Samstag um 15.30 Uhr den 1. FC Kaiserslautern.