20:25 - 25. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Noveski
Mainz

20:27 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Mondragon
Köln

20:40 - 40. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Clemens
Köln

21:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Pezzoni
für Clemens
Köln

21:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Matuschyk
für Yalcin
Köln

21:17 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Svensson
Mainz

21:21 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Holtby
für Schürrle
Mainz

21:23 - 67. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Pezzoni
Köln

21:27 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Karhan
für Polanski
Mainz

21:29 - 72. Spielminute

Tor 1:0
Holtby
Kopfball
Vorbereitung Fuchs
Mainz

21:33 - 76. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
F. Heller
Mainz

21:37 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Novakovic
für Geromel
Köln

21:37 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Bungert
für Risse
Mainz

21:48 - 90. + 1 Spielminute

Tor 2:0
Holtby
Linksschuss
Vorbereitung Fuchs
Mainz

M05

KOE

Bundesliga

Diesmal ist Holtby der Joker

Mainz bleibt ganz oben - Jajalo trifft nur die Latte

Diesmal ist Holtby der Joker

Lukas Podolski (li.) gegen Marcel Risse

Umkämpft war's am Bruchweg: Marcel Risse grätscht gegen Lukas Podolski. picture-alliance

Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel veränderte seine Elf im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg in Bremen auf nicht weniger als fünf Positionen: Für Bungert, Zabavnik, Caligiuri, Karhan und Holtby liefen Heller, Fuchs, Ivanschitz, Soto und Schürrle auf.

Kölns Trainer Zvonimir Soldo tauschte nach dem torlosen Unentschieden bei Bayern München einmal Personal aus und brachte Mohamad nach dessen abgelaufener Rotsperre für Pezzoni.

Mainz hielt von Beginn an das Tempo hoch und versuchte, erwartet tiefstehende Kölner schon in der Anfangsphase zu überraschen. Die Abwehr der "Geißböcke" um Geromel, der seinen 25. Geburtstag feierte, geriet gleich mächtig unter Druck. Erstmals richtig gefährlich wurde es bei zwei Hereingaben Risses binnen weniger Sekunden (9.).

Die Rheinhessen kombinierten im Mittelfeld schnell und flüssig, auf den Außenpositionen schoben die beiden Pärchen - Fuchs und Schürrle sowie Heller und Risse - immer wieder kräftig an. Am Strafraum aber waren die leidenschaftlich attackiernden 05er gegen den clever und kompromisslos verteidigenden FC mit ihrem Latein zunächst am Ende.

Distanzschüsse waren so ein Mittel, doch weder Szalai (17.) noch Svensson (20.) hatten in der intensiven, körperbetonten Partie Zielwasser getrunken. Die Rheinländer konnten sich immer wieder sporadisch befreien, blieben aber bei ihren Offensivaktionen vorerst harmlos. Bis zur 26. Minute, als Podolskis Freistoßhammer nur Zentimeter über den Balken strich.

Die bis dahin beste Gelegenheit konnte nicht über die Dominanz der Mainzer hinwegtäuschen, die nach einer halben Stunde den Druck wieder erhöhten: Szalai zweimal binnen Sekunden per Kopf (31.), kurze Zeit später aus der Distanz (34.) und zwischenzeitlich der emsige Risse (33.) waren dicht dran an der überfälligen Führung der in den direkten Zweikämpfen präsenteren Rheinhessen, verfehlten das Tor aber entweder knapp oder scheiterten an Mondragon. Köln sendete Sekunden vor der Pause durch Yalcins Flatterball, den Wetklo sicherheitshalber mit beiden Fäusten entschärfte, noch einmal ein Lebenszeichen.

Der 5. Spieltag

Köln begann den zweiten Durchgang mit Pezzoni und Matuschyk für Yalcin und Clemens, während die Tuchel-Elf unverändert startete.

Mainz suchte gleich wieder die Offensive, erhöhte durch Risse (48.) und Szalai (49.) weiter ihr Chancenplus. Der Tabellenführer suchte verzweifelt nach der Lücke im nach wie vor dichten Abwehrnetz der Gäste, verfing sich jedoch immer mehr darin. Zu oft ging es über die Mitte, wo Mohamad und Geromel in dieser Phase aber ein solides Duo waren.

Die Partie verflachte etwas, Köln bewegte sich immer mehr auf Augenhöhe. Von außen versuchte Tuchel der aufkeimenden Einfallslosigkeit seines Teams entgegenzuwirken und brachte mit Holtby für Schürrle einen neuen Mann (64.). Ehe sich der Ex-Bochumer mit frischen Ideen einbringen konnte, stand den 05ern das Glück zur Seite, als Jajalos Freistoß an die Latte klatschte (67.).

Auf der Gegenseite leitete dagegen eine Standardsituation einen erfolgreichen Torabschluss ein: Fuchs brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Fünfmeterraum. Mondragon verharrte auf der Linie, Holtby nickte aus drei Metern ungedeckt ein (72.). Sollte nach Schürrle, der als Joker schon zweimal entscheidend am Sieg beteiligt war, erneut ein Einwechselspieler den Weg geebnet haben?

Die Hausherren blieben nach der Führung zunächst am Drücker, igelten sich nicht hinten ein. Erst ab der 80. Minute, nun mit Novakovic für Geromel, setzten die "Geißböcke" zum Schlussspurt an. Der aber verpuffte ohne Ergebnis, weil sich die Defensive des alten und neuen Tabellenführers nicht mehr überraschen ließ.

Vielmehr ließ Szalai frei vor Mondragon zunächst das 2:0 liegen (90.), ehe Holtby es in einer ähnlichen Situation besser machte und mit seinem zweiten Treffer den Endstand besorgte (90.+1).

Spieler des Spiels
Mainz

Lewis Holtby Mittelfeld

1
Spielnote

Mainz brannte über weite Strecken ein Feuerwerk ab, Köln taugte nur als Anzünder.

1,5
Tore und Karten

1:0 Holtby (72', Kopfball, Fuchs)

2:0 Holtby (90' +1, Linksschuss, Fuchs)

Mainz
Mainz

Wetklo 3 - F. Heller 2 , Svensson 2,5 , Noveski 3 , Fuchs 2 - Polanski 2,5 , Soto 2,5, Risse 2,5 , Ivanschitz 3, Schürrle 3,5 - Szalai 2,5

Köln
Köln

Mondragon 5 - Brecko 4, Geromel 3 , Mohamad 4, Ehret 5,5 - Petit 3, Freis 4,5, Yalcin 5 , Jajalo 4, Clemens 5 - Podolski 5

Schiedsrichter-Team
Guido Winkmann

Guido Winkmann Kerken

4
Spielinfo

Stadion

Bruchwegstadion

Zuschauer

20.300 (ausverkauft)

Am kommenden Spieltag trifft der FSV Mainz am Samstag um 15.30 Uhr auswärts auf Bayern München. Der 1. FC Köln spielt bereits am Freitag um 20.30 zu Hause gegen 1899 Hoffenheim.