Bundesliga Analyse

Bundesliga 1996/97, 14. Spieltag

SPIELBERICHT

Bei den Bayern fehlten Nerlinger (Gelb-Sperre), Scholl und Strunz. So nahm Trainer Trapattoni einige Änderungen vor. Matthäus spielte neben Witeczek im Mittelfeld, Helmer für ihn Libero, Kuffour rückte als Manndecker ins Team. Sutter fehlte bei Freiburg, dafür war Zeyer wieder fit, und Sternkopf begann für Freund auf links.

München erwischte den besseren Start, hatte dadurch den in der Anfangsphase sehr agilen Witeczek zwei Chancen. Doch danach erstickte die Mannschaft in ihrer Vorsicht. Über die Außenpositionen kam wenig nach vorne, im zentralen Mittelfeld stimmte die defensive Abstimmung, es fehlten aber die zündenden Ideen im Aufbau. Auch die Abwehrspieler beschränkten sich meist auf ihre primären Aufgaben. Rizzitelli ging weite Wege, um sich anzubieten, Klinsmann zeigte sich mit zunehmender Spieldauer immer seltener anspielbar.

Ähnlich die Probleme beim SC. Immerhin zeigte Heidenreich häufig Kreativität, brachte Spielwitz und überraschende Momente ein. Doch der entscheidende Paß in die Spitze kam nur selten. Decheiver, der sich in der Anfangsphase einige Male vergeblich vom Gegner gelöst hatte, versuchte es in der Endphase mit Gewalt, übersah dabei mehrfach den besser postierten Nebenmann.

Spieler des Spiels

Maximilian Heidenreich Abwehr

2
Spielnote

4
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Freiburg

Schmadtke 3 - T. Rath 2,5, Spanring 3, M. Heidenreich 2 - Korell 4 , D. Frey 3, A. Zeyer 4,5 , U. Spies 2,5, Sternkopf 4 - Wassmer 4, Decheiver 5

Bayern

Kahn 3 - Helmer 3,5, Babbel 3, Kuffour 2,5 - Basler 4, Matthäus 3 , Ziege 3,5, Hamann 3,5, Witeczek 3 - Klinsmann 5 , Rizzitelli 4

Schiedsrichter-Team

Bernd Heynemann Magdeburg

2,5
Spielinfo

Stadion

Dreisamstadion

Zuschauer

22.500 (ausverkauft)

Es berichten Peter Nickel, Michael Pfeifer und Thomas Roth