Bundesliga Analyse

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SPIELBERICHT

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Auch ohne Tore sahen die Zuschauer ein Klassespiel zweier taktisch, technisch und läuferisch glänzender Mannschaften, die voll auf Offensive setzten. Die Schwaben, insgesamt in der Balltechnik noch einen Tick besser als die Leverkusener, wirkten leichtfüßiger, manchmal eleganter - Bayer machte diesen Nachteil durch enormen Kampfgeist und große Disziplin wett.

Bei Leverkusen erhielt Nico Kovac diesmal den Vorzug vor Ramelow, Stuttgarts Trainer Löw brachte Herzog für Grimm. Ergebnis: Kovac konnte sich kaum in Szene setzen, auf der anderen Seite aber war Herzog (stark auch im Spielaufbau) bester VfB-Feldspieler.

Daß es keine Tore gab, dafür waren die überragenden Abwehrspieler zuständig: Bei Leverkusen legte Zé Elias Spielmacher Balakov an die Kette, Wörns war deutlich überlegen gegen Elber, Happe verurteilte Bobic zur Statistenrolle. Auch die Gäste hatten ihre besten Leute in der Abwehr: Neben Herzog vor allem die defensiven Mittelfeldspieler Soldo und Poschner.

Dennoch gab es ein tempo- und zweikampfintensives Spiel, das in der ersten Hälfte von Stuttgart, später von Leverkusen dominiert wurde. In der zweiten Hälfte hielt ein VfB-Keeper Wohlfahrt in Weltklasseform das Remis fest.

Spieler des Spiels

Franz Wohlfahrt Tor

1
Spielnote

2
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Leverkusen

Heinen 2 - Nowotny 3, Wörns 1,5 , Happe 1 - Zé Elias 2,5 , Heintze 3, N. Kovac 4,5 , Lehnhoff 4, Paulo Sergio 3 - Meijer 4,5 , Kirsten 4,5

Stuttgart

F. Wohlfahrt 1 - T. Schneider 3,5 , Herzog 2, Berthold 2,5 - Soldo 2,5, Poschner 2,5 , Hagner 3, S. Fournier 2, Balakov 4,5 - Bobic 5 , Elber 4,5

Schiedsrichter-Team

Bernd Heynemann Magdeburg

2
Spielinfo

Stadion

Ulrich-Haberland-Stadion

Zuschauer

21.000 (ausverkauft)

Es berichten Harald Kaiser und Dirk Westerheide