Bundesliga Analyse

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SPIELBERICHT

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Gut gebrüllt, Löwen! Nach 0:2- Rückstand wirbelten Heldt & Co. die Rostocker gehörig durcheinander, bei denen erstmals Baumgart für Barbarez von Beginn an auflief. Eine Verkettung mehrerer unglücklicher Aktionen löste dabei Hansas plötzlichen Niedergang aus. Bräutigam verschätzte sich beim ersten Gegentor, dem Eigentor von März ging ein Abspielfehler Ziemers im Mittelfeld voraus, beim dritten paßte Baumgart nicht auf.

Die eigentliche Erklärung für die unverhoffte Wende lag allerdings hauptsächlich auf der linken Münchner Seite. Heldt leitete von dort immer wieder gefährliche Angriffe der Löwen ein, die zugleich mehrfach grobe Stellungsfehler in der bislang sicheren Hansa-Defensive aufdeckten: Der zuletzt so gelobte Yasser spielte diesmal als unmittelbarer Gegenüber von Heldt schwach.

Gleichzeitig erwies sich die Umstellung in der Löwen-Abwehr als kluger Schachzug. Lorant zog nach der Pause Greilich von Akpoborie ab, den fortan Miller total abmeldete. Die Folge: Hansa hatte zwar Chancen (Groth) und in Beinlich sowie Studer auch zwei starke Antreiber - aber ganz vorne keinen Spieler mit Durchschlagskraft.

Spieler des Spiels

Thomas Miller Abwehr

2
Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 Beinlich (20', Foulelfmeter, Akpoborie)

2:0 Studer (23', Baumgart)

2:1 Walker (36', P. Nowak)

2:2 März (45', Eigentor)

2:3 B. Winkler (55', P. Nowak)

2:4 Borimirov (90', Cerny)

Rostock

Bräutigam 4,5 - Beeck 4, Zallmann 4, März 4 - Yasser 5, M. Groth 3,5, Beinlich 2 , Studer 2,5 , Ziemer 4,5 - Baumgart 4,5, Akpoborie 4

TSV 1860

Berg 3 - Trares 2,5, Greilich 3,5 , Miller 2 - Jeremies 3 , Walker 2,5 , Cerny 3,5, P. Nowak 2,5 , Heldt 2 - Abedi Pelé 4,5 , B. Winkler 2,5

Schiedsrichter-Team

Jürgen Aust Köln

4
Spielinfo

Stadion

Ostseestadion

Zuschauer

17.000

Es berichten Ralf Canal und Horst Friedemann